Die letzte Verfilmung eines ihrer Bestseller, „All das Ungesagte zwischen uns - Regretting You“, ist noch kein halbes Jahr her. Die nächste Kino-Adaption, „Verity“, folgt dann bereits am 1. Oktober. Und mittendrin jetzt eben „Für immer ein Teil von dir - Reminders Of Him“ (Kinostart: 12. März). Man kann es also kaum anders sagen: Es läuft für Colleen Hoover, seit „Nur noch ein einziges Mal“ trotz des ganzen Hinter-den-Kulissen-Dramas weltweit mehr als 350 Millionen Dollar (bei einem Budget von gerade einmal 25 Millionen Dollar) in die Kinokassen gespült hat.
Offenbar hat das Publikum nach wie vor Bock, sich (eher seichte) Melodramen auf der großen Leinwand anzusehen – und inzwischen haben das auch die Studios kapiert, die sich regelrecht um die Buchvorlagen reißen (jede der bisherigen Verfilmungen stammt von einem anderen Studio). Auch „Für immer ein Teil von dir - Reminders Of Him“ liefert jetzt genau das, was sich Hoover-Fans von einem Kinoabend erwarten dürften – leicht seifigen Hochglanz-Herzschmerz mit erneut wahnsinnig attraktiven Schauspielern und Schauspielerinnen.
Darum geht’s in "Für immer ein Teil von dir"
Kenna Rowan (Maika Monroe) kehrt nach fünf Jahren im Gefängnis in die Heimatstadt ihres verstorbenen Verlobten Scotty (Rudy Pankow) zurück. Sie hofft, dort ihre vierjährige Tochter Diem (Zoe Kosovic) wiedersehen zu können. Aber diese lebt bei ihren Großeltern Grace (Lauren Graham) und Patrick (Bradley Whitford), denen in der Zwischenzeit das Sorgerecht zugesprochen wurde und die Kenna für den Tod ihres Sohnes verantwortlich machen. Der einzige Lichtblick für Kenna, die sich mit ihrer Arbeit als Verkäuferin gerade so ein schäbiges Motel-Zimmer leisten kann, ist der Bar-Betreiber Ledger Ward (Tyriq Withers).
Ledger war damals der beste Freund von Scotty und hat ein sehr enges Verhältnis zu Diem, für die er fast als eine Art Ersatzvater einsteht. Allerdings weiß Ledger zunächst nicht, wer Kenna wirklich ist …
Lohnt sich der Kinobesuch bei "Für immer ein Teil von dir"
Fans werden sich den Film ohnehin nicht entgehen lassen. Wir waren aber leider nicht so sehr angetan – so lautet das Fazit der offiziellen FILMSTARTS-Kritik zu „Für immer ein Teil von dir“:
Trotz stark gespielter Protagonistin und einem Appartmentkomplex mit supersympathischer Kätzchen-Policy die bisher schwächste Colleen-Hoover-Verfilmung: „Für immer ein Teil von dir – Reminders Of Him“ bewegt sich zu lange nicht vom Fleck, bis sich der zentrale Konflikt etwas zu leicht in Wohlgefallen auflöst. Auch die Romanze will diesmal einfach nicht so recht zünden.
Für den nächsten Film gibt es bereits einen Trailer (zumindest so halb)
Nach der Colleen-Hoover-Adaption ist vor der Colleen-Hoover-Adaption – und so steht der Nachschub wie gesagt bereits in den Startlöchern: In „Verity“ (Start: 1. Oktober) bekommt die Autorin Lowen Ashleigh (Dakota Johnson) von Jeremy Crawford (Josh Hartnett) den Auftrag, die Buchreihe seiner Ehefrau fertigzustellen, da die Bestsellerautorin Verity Crawford (Anne Hathaway) dies nach einem mysteriösen Unfall nicht mehr selbst kann.
Dafür zieht Lowen sogar in das Anwesen der Crawfords, um sich durch Notizen und Manuskripte zu arbeiten. Doch sie stößt dabei auf schreckliche Geheimnisse, die sie an Veritys wahren Absichten und deren aktueller Verfassung zweifeln lassen. Ist das Geschriebene etwa Teil des Spiels einer Psychopathin – oder tatsächlich nur pure Fiktion? Zu allem Überfluss hat sich Lowen in Jeremy verliebt, was durch die Enthüllungen im Manuskript auf die Probe gestellt wird …
Ein erster Trailer zu „Verity“ wurde zwar schon gezeigt – es gibt ihn allerdings noch nicht online. Falls euch trotzdem interessiert, was darin genau zu sehen ist, könnt ihr dies im folgenden Artikel nachlesen:
Anne Hathaway, Dakota Johnson und Josh Hartnett im düsteren "Nur noch ein einziges Mal"-Nachfolger: Erster Trailer zu "Verity" gezeigtColleen Hoover hat zudem übrigens verraten, dass sie sich fast dafür schämt, ihren größten Hit geschrieben zu haben. Aber das ist ja auch kein Wunder, so viel schmutzige Wäsche, wie da in den vergangenen eineinhalb Jahren von allen Beteiligten in den sozialen Medien und vor Gericht gewaschen wurde:
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