Dieser Alien-Blockbuster zählt zu den schlechtesten Sci-Fi-Filmen aller Zeiten – trotzdem ist bereits die dritte Fortsetzung in Arbeit!
Michael Bendix
Michael Bendix
-Redakteur
Schaut pro Jahr mehrere hundert Filme und bricht niemals einen ab. Liebt das Kino in seiner Gesamtheit: von Action bis Musical, von Horror bis Komödie, vom alten Hollywood bis zum jüngsten "Mission: Impossible"-Blockbuster.

Vor 16 Jahren kam ein Alien-Actioner in die Kinos, der von der Kritik regelrecht zerrissen wurde – sich am Box Office aber als durchaus lukrativ herausstellte und in der Folge zum Franchise ausgebaut wurde. Hier erfahrt ihr, um welchen Film es geht.

Was ist eigentlich der schlechteste Science-Fiction-Film aller Zeiten? Die FILMSTARTS-Community hat eine klare Antwort darauf: „Battlefield Earth“ mit John Travolta. Doch auch ein Alien-Invasions-Blockbuster von 2010 hat es in unser Ranking geschafft – und zwar auf dem achten Platz: „Skyline“, mit dem das Brüder-Gespann Colin und Greg Strause nach „Alien vs. Predator 2“ seine zweite Regiearbeit in die Kinos brachte.

Skyline
Skyline
Starttermin 23. Dezember 2010 | 1 Std. 33 Min.
Von Colin Strause, Greg Strause
Mit Eric Balfour, Scottie Thompson, David Zayas
Pressekritiken
1,8
User-Wertung
1,7
Filmstarts
1,5

Der Film dreht sich um eine Gruppe von Freunden (darunter Eric Balfour und Scottie Thompson), die nach einer Party in einem luxuriösen Penthouse in Los Angeles von einer groß angelegten Alien-Attacke überrascht werden. Mysteriöse blaue Lichtstrahlen saugen dabei Massen von Menschen in riesige Raumschiffe, das Militär scheint gegen die technologische Übermacht der außerirdischen Angreifer machtlos zu sein. Schließlich müssen die in einem Hochhaus eingeschlossenen Überlebenden feststellen, dass die Invasoren nicht nur die Erde erobern, sondern die menschlichen Gehirne als biologische Ersatzteile für ihre eigene Armee missbrauchen wollen.

Die Fachpresse ließ kaum ein gutes Haar an „Skyline“: Die US-amerikanische Kritiken-Sammelseite Rotten Tomatoes zählt lediglich 15 Prozent an überwiegend positiven Rezensionen. Auch wir von FILMSTARTS hatten gerade einmal müde 1,5 von 5 Sternen für den Film übrig. Zwar wird die Optik als „stimmig“ beschrieben, darüber hinaus ist in der Kritik aber von einer „ziellose[n] Handlung, irrlichternde[n] Darstellern und dilettantische[r] Regie“ die Rede.

"Skyline" wurde trotz schlechter Kritiken zum Franchise

Gemessen an seinem schmalen Budget zwischen zehn und 20 Millionen US-Dollar erwies sich „Skyline“ allerdings als äußerst lukrativ: Weltweit spülte er fast 70 Millionen Dollar in die Kinokassen. Dieser finanzielle Erfolg ebnete dem Sci-Fi-Actioner letztlich den Weg zum Franchise, wobei die erste Fortsetzung sieben Jahre lang auf sich warten ließ.

Beyond Skyline*“ erhielt dabei nur eine sehr eingeschränkte Leinwand-Auswertung, in den meisten Ländern – inklusive Deutschland – wurde er direkt auf dem Heimkino-Markt veröffentlicht. Dabei kam der u.a. mit Frank Grillo („The Purge: Election Year“) besetzte zweite Teil, der statt eines Kammerspiel-Szenarios auf globale Schauplätze setzte, deutlich besser an als sein Vorgänger – davon zeugt u.a. ein Score von 70 Prozent bei Rotten Tomatoes.

2020 erschien dann mit „Skylines*“ das – hauptsächlich digital veröffentlichte und wieder weniger wohlwollend aufgenommene – zweite Sequel. Aktuell ist mit „Skyline: Warpath“ bereits der vierte Teil der Reihe in Arbeit. Mit der Regie wurde erneut Liam O'Donnell betraut, der schon bei den beiden Filmen davor das Ruder übernahm, und die Casting-Liste wird von zwei echten Action-Schwergewichten angeführt: Scott Adkins („John Wick 4“) und Iko Uwais („The Raid“). Ein Starttermin steht allerdings noch aus.

Eine andere Sci-Fi-Saga wurde bis heute nicht zu Ende gebracht – und es sieht auch nicht so aus, als würde das noch passieren. Mehr dazu erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

Diese Sci-Fi-Saga besteht aus drei Kinofilmen, wurde aber nie zu Ende gebracht: Alle Versuche, die Reihe zu retten, sind gescheitert

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