Sein letzter Megahit hat das 16-Fache seines Budgets eingespielt: Horror-Regisseur meldet sich nach 8 Jahren Kinopause endlich zurück!
Christoph Petersen
Christoph Petersen
-Chefredakteur
Seitdem er nach „Scream“ eine Woche lang nicht schlafen konnte, jagt er diesem Gefühl hinterher – und schaut deshalb so gut wie jeden Horrorfilm.

Im April finden auch in diesem Jahr wieder die Fantasy Filmfest Nights (FILMSTARTS ist Medienpartner) in sieben deutschen Städten statt – und die nächsten vier veröffentlichten Titel des Programms gibt es nun wie immer exklusiv bei uns zuerst.

Als „The Nun“ 2018 in die Kinos kam, avancierte das Spin-off völlig überraschend zum erfolgreichsten Film der gesamten „Conjuring“-Reihe. Selbst jetzt, acht Jahre später, steht „The Nun“ im Franchise-internen Ranking immer noch auf Platz 2 nur hinter „Conjuring 4: Das letzte Kapitel“ – zudem zählt der Nonnen-Schocker mit weltweiten Einnahmen von mehr als 350 Millionen Dollar weiterhin zu den finanziell erfolgreichsten Horrorfilmen aller Zeiten!

Trotzdem hat es bis jetzt gedauert, dass sich Regisseur Corin Hardy endlich im Kino zurückmeldet! Die lange Leinwandpause hat zwei Gründe: Zunächst hat er lange an einem „The Crow“-Remake mit Jason Momoa gearbeitet, aus dem dann doch nichts geworden ist – und dann hat er einige Folgen der megabrutalen Gangster-Serie „Gangs Of London“ inszeniert.

Eine völlig neue Slasher-Idee!

Auf den Fantasy Filmfest Nights läuft nun sein neuester Streich Whistle (Trailer siehe oben) – und der wartet mit einer ganz besonderen Slasher-Prämisse auf: Die Opfer werden diesmal nämlich nicht von einem psychopathischen Killer, sondern von ihrem eigenen Tod heimgesucht. Die Teenager*innen sterben also exakt so, wie sie sonst auch gestorben wären – nur eben Jahrzehnte früher und in einer ganz anderen Situation!

Sprich: Wäre jemand eigentlich erst in 50 Jahren bei einem Hausbrand ums Leben gekommen, dann verbrennt er jetzt auch – und zwar selbst dann, wenn er gerade unter der Dusche steht und keinerlei Feuerquelle in der Nähe ist …

Daneben gibt es noch drei weitere Titel, die wir euch für die Fantasy Filmfest Nights ankündigen können:

Der neue "The Substance"?

In der oscarprämierten Horror-Groteske „The Substance“ spritzt sich Demi Moore eine grüne Substanz, um wieder jung zu sein (und dann wie Margaret Qualley auszusehen). In eine ähnliche Richtung geht nun auch Natalie Erika James in ihrem Sundance-Hit Saccharine: Hier ist es allerdings die Medizinstudentin Hana (Midori Francis), die sich nicht etwa eine neonfarbene Flüssigkeit verabreicht, sondern sich ihr ganz individuelles Diät-Pulver mischt – und zwar aus den Knochen einer Leiche, die sie eigentlich nur für ihr Anatomiestudium verwenden darf …

Ein Alien-Baby sorgt für abgefahrenen Spaß

Ebenfalls in Sundance hat auch die Horror-Komödie Mum, I'm Alien Pregnant“ (wird bei den Fantasy Filmfest Nights als Abschlussfilm gezeigt) ihre Weltpremiere gefeiert: Sean Wallace und Jordan Mark Windsor erzählen in ihrem abgefahrenen Sci-Fi-Spaß von Mary (Hannah Lynch), deren Leben eigentlich schon chaotisch genug ist, als sie plötzlich feststellt, dass sie schwanger ist – und zwar offenbar mit einem Alien-Baby …

Sein größter Hit ist absoluter Horror-Kult

2005 hat der japanische Horror-Regisseur Koji Shiraishi mit „Noroi: The Curse“ einen Kulthit gelandet. Darin geht es um einen Dokumentarfilmer, der bei seinen Recherchen zu verschiedenen paranormalen Geschehnissen auf die Legende eines uralten Dämons stößt. Mit Kinki schlägt Shiraishi nun in eine ähnliche Kerbe: Diesmal geht es um den unter mysteriösen Umständen verschwundenen Redakteur eines Okkult-Magazins – und die zunehmend unerklärlichen Vorkommnisse bei der Suche nach dem Vermissten …

Termine für die Fantasy Filmfest Nights 2026

Festivalpässe für die Fantasy Filmfest Nights 2026 könnt ihr euch aktuell noch unter diesem Link für 150 Euro pro Person sichern. In Hamburg und Berlin sind sie bereits ausverkauft. Bei Interesse an Dauerkarten für die übrigen Städte ist also unbedingt Eile geboten.

Der Vorverkauf für Einzelkarten beginnt dann, wenn auch das ganze Programm feststeht. Und hier sind die Termine für die kommende Festivalausgabe:

  • 16. - 19. April: Berlin (Zoo Palast), Hamburg (Savoy), Köln (RESIDENZ), Nürnberg (Cinecitta’)
  • 23. – 26. April: Frankfurt (Harmonie), München (City Kinos), Stuttgart (das Metropol)

Die Fantasy Filmfest Nights sind mittlerweile eine von drei Ausgaben von Deutschlands größtem und bekanntestem Genre-Festival. Hier werden an vier Tagen Filme gezeigt. Die Fantasy Filmfest White Nights (zwei Tage) finden in der Regel im Januar statt. Das eigentliche Fantasy Filmfest (acht Tage) im Herbst. FILMSTARTS ist Medienpartner.

facebook Tweet
Ähnliche Nachrichten
Das könnte dich auch interessieren