Ab heute neu im Kino: Das schönste Science-Fiction-Epos seit "Interstellar"
Markus Trutt
Markus Trutt
-Redakteur
Filme, Serien, Videospiele. Markus brennt schon seit Kindertagen für so ziemlich alles, was über Bildschirme und Leinwände flimmert.

Elf Jahre nach „Der Marsianer“ kommt mit „Der Astronaut - Project Hail Mary“ jetzt die nächste Verfilmung eines Romans von Sci-Fi-Autor Andy Weir in die Kinos. Und so schön wie hier sah der Weltraum auf der großen Leinwand schon lange nicht mehr aus.

Als Ridley Scotts Weltraum-Survivaldrama „Der Marsianer - Rettet Mark Watney“ 2015 ein globaler Kino-Hit wurde (der fast das Sechsfache seines 108 Millionen Dollar schweren Budgets einspielte), setzte das vor allem einen Mann endgültig aufs Hollywood’sche Radar: Vorlagen-Autor Andy Weir. Der hatte mit seinem gefeierten Debüt-Roman nämlich die Grundlage für das packende Mars-Abenteuer geliefert.

Und so riss man sich in der Traumfabrik regelrecht um die nächsten Romane des Sci-Fi-Liebhabers. Während aus einer geplanten Verfilmung seines zweiten Buches „Artemis“ bislang jedoch nichts geworden ist, haben sich die dafür vorgesehenen Regisseure Phil Lord und Christopher Miller („The LEGO Movie“, „21 Jump Street“) jetzt einfach kurzerhand Weirs drittes Werk geschnappt und daraus ein Weltenretter-Epos gezimmert, das unbedingt auf der großen Leinwand erlebt werden sollte. Und genau das ist nun möglich: Nach ersten Previews am vergangenen Wochenende startet „Der Astronaut - Project Hail Mary“ am heutigen 19. März 2026 jetzt regulär in den deutschen Kinos.

Darum geht's in "Der Astronaut - Project Hail Mary"

Der Biologe Dr. Ryland Grace (Ryan Gosling) erwacht völlig desorientiert an Bord eines Raumschiffs fernab der Erde aus dem künstlichen Koma. Nach und nach dämmert ihm aber wieder, wie und warum es ihn hierhin verschlagen hat. Seit einiger Zeit verliert die Sonne stetig Energie, sodass seinem Heimatplaneten eine verheerende neue Eiszeit droht.

Das kosmische Phänomen scheint sich dabei sogar pandemisch von einem Stern zum anderen zu verbreiten, nur ein einziger blieb bislang verschont. Und genau zu dem ist Grace nun unterwegs, um zu untersuchen, was ihn so besonders macht, und so hoffentlich einen Weg zu finden, den Untergang der uns bekannten Welt zu verhindern. Und gerade als er an der Mammutaufgabe zu verzweifeln droht, bahnt sich in den Tiefen des Alls unverhoffte Hilfe an...

So geht Sci-Fi: Darum lohnt sich "Der Astronaut"

Trotz seines fatalistischen Weltuntergangsszenarios entpuppt sich „Der Astronaut“ dabei als ansteckend-optimistische Erzählung über Solidarität und Gemeinschaftssinn, spätestens dann als immer deutlicher wird, dass wir es hier mit einer herzerwärmenden Buddy-Komödie im All zu tun haben!

Mit einem auf der Leinwand regelrecht explodierenden Farben- und Lichterrausch sorgen Phil Lord und Christopher Miller nach einer langen Regiepause außerdem für absolut überwältigende Weltraum-Kino-Bilder, die wahrscheinlich schönsten seit Christopher Nolans „Interstellar“. Dafür hat der Autor dieser Zeilen in seiner FILMSTARTS-Kritik starke 4 von 5 Sternen vergeben.

Und falls ihr euch fragt, was das „Hail Mary“ im Filmtitel eigentlich zu bedeuten hat, schaut doch einfach noch in den folgenden Artikel rein:

"Der Astronaut": Was bedeutet "Hail Mary"? Das Projekt im Sci-Fi-Blockbuster mit Ryan Gosling erklärt

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