„Cop Land“ kam zu einer Zeit in die Kinos, in der die Karriere von Sylvester Stallone nicht nur ins Wanken geraten war, sondern sich gefährlich nahe am absoluten Tiefpunkt befand. Der Cop-Thriller aus dem Jahr 1997 entwickelte sich – noch bevor Katastrophenflops wie „Driven“ und „Avenging Angelo“ folgten – nicht nur zu einem soliden Kassenerfolg, sondern bewies auch eindrucksvoll, dass Stallone weit mehr ist als ein reiner Actionstar. Heute sind sich viele Fans einig, dass der „Rocky“-Star als Sheriff Freddy Heflin hier möglicherweise die beste Performance seiner Karriere ablieferte.
Gleichzeitig markierte „Cop Land“ nicht nur eine schauspielerische Sternstunde für Stallone, sondern sollte auch für James Mangold den entscheidenden Durchbruch bedeuten. Inzwischen zählt der Filmemacher zu den großen Namen Hollywoods und hat mit Werken wie „Identität“, „Walk The Line“, „Logan - The Wolverine“, „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ und „Like A Complete Unknown“ immer wieder seine bemerkenswerte stilistische Bandbreite unter Beweis gestellt. Nun kehrt Mangold jedoch zu seinen Wurzeln zurück:
Eine "Cop Land"-Serie kommt
Wie das Branchenmagazin Deadline exklusiv berichtet, befindet sich eine „Cop Land“-Serie in Entwicklung, bei der es sich um eine Adaption des Filmes handelt. James Mangold wird dabei maßgeblich in das Projekt eingebunden sein: Er schreibt an den Drehbüchern mit, wird Regie führen und fungiert zudem als ausführender Produzent. Als Showrunner konnte Robert Levine („The Old Man“) gewonnen werden.
Die „Cop Land“-Serie ist Teil des Vertrags, den James Mangold im September 2025 mit Paramount Pictures abgeschlossen hat. Wann die Dreharbeiten beginnen sollen, ist bislang noch unklar. Ebenso offen ist die Frage, wer vor der Kamera stehen und damit in die großen Fußstapfen von Sylvester Stallone treten wird. Der Film war seinerzeit herausragend besetzt und wartete neben dem Italian Stallion unter anderem mit Robert De Niro („Heat“), Harvey Keitel („Taxi Driver“), Ray Liotta („GoodFellas“), Robert Patrick („Terminator 2“) sowie dem „Boston“-Regisseur Peter Berg auf.
Darum geht's in "Cop Land"
Schauplatz der Handlung ist eine Kleinstadt namens Garrison, die eigens errichtet wurde, damit Polizisten aus New York einen sicheren und ruhigen Ort zum Leben haben – fernab der Hektik der Millionenmetropole. Doch obwohl hier überwiegend Gesetzeshüter wohnen, geht längst nicht alles mit rechten Dingen zu.
Als der Polizist Babitch (Michael Rapaport) eines Tages zwei Schwarze erschießt und kurz darauf verschwindet, heißt es offiziell, er habe Selbstmord begangen. Doch die Ermittlungsbehörden hegen Zweifel. Ausgerechnet der etwas unbeholfene Sheriff Freddy Heflin (Stallone) stößt auf Beweise, die die offizielle Version der Ereignisse infrage stellen – und muss sich schließlich entscheiden, ob er dem Gesetz folgt oder seiner Loyalität gegenüber seinen Kollegen treu bleibt.
Falls ihr wissen wollt, auf welchen Action-Kollegen Sylvester Stallone so richtig neidisch war, müsst ihr den nachfolgenden Artikel lesen:
"Ich habe ihn gehasst": Vor 41 Jahren empfand Sylvester Stallone großen Neid auf diesen Action-Star, bevor er später in 6 Filmen mit ihm zusammenarbeiteteFILMSTARTS bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Abonniere FILMSTARTS hier bei Google Discover um auch unsere Kritiken, Interviews, Streaming- und TV-Tipps sowie die besten und interessantesten Geschichten über deine Lieblingsfilme und -serien nicht zu verpassen.