Die Erwartungen an „Die Odyssee“ könnten kaum größer sein. Nicht nur, weil es sich um einen Film von Christopher Nolan („Interstellar“) handelt, was die Hoffnungen auf ein unvergessliches Kino-Erlebnis beinahe automatisch weckt. Homers „Odyssee“ gilt schließlich als Mutter aller Epen – ein Umstand, der zusätzlich unterstreicht, dass uns mit der Verfilmung ein wirklich außerordentlich bildgewaltiges Fantasy-Abenteuer zu erwarten ist. Und dann ist da natürlich noch der Cast, der eine ganze Reihe an Hollywood-A-Liga-Stars vereint.
In einem Interview mit The Associated Press hat Christopher Nolan nun erneut über „Die Odyssee“ gesprochen und verlauten lassen: „Es ist ein epischer Film, wie es das Thema erfordert. [...] Wer sich an die Verfilmung von ‚Odyssee‘ wagt, übernimmt die Hoffnungen und Träume der Menschen weltweit von epischen Filmen, und das bringt eine große Verantwortung mit sich“, so der „Inception“-Macher.
Episch, aber nicht überlang?
Ein Film von dieser gigantischen Größe wird mit Sicherheit auch eine entsprechende Laufzeit mit sich bringen, oder? Nachdem das Projekt angekündigt wurde, rankten sich die Spekulationen jedenfalls schnell darum, dass „Die Odyssee“ wohl vier Stunden dauern wird. Dem ist jedoch nicht so, wie Christopher Nolan in dem Interview ebenfalls erklärte. Wie der Filmemacher zu Protokoll gab, soll „Die Odyssee“ sogar kürzer als „Oppenheimer“ sein!
Was genau das nun bedeutet, bleibt abzuwarten. Das mit Cillian Murphy besetzte Biopic kam auf eine Laufzeit von 180 Minuten. Das bedeutet also, dass „Die Odyssee“ keine drei Stunden umfassen wird. Dass das Fantasy-Epos allerdings deutlich kürzer ausfallen wird, ist angesichts des umfangreichen Ausgangsmaterials nur schwer vorstellbar. Denkbar ist, dass „Die Odyssee“ womöglich irgendwo zwischen 160 und 175 Minuten liegen könnte. Doch Gewissheit darüber wird es wohl erst in den kommenden Monaten geben. Der Kinostart für „Die Odyssee“ ist für den 16. Juli 2026 angesetzt.
In „Die Odyssee“ spielt Matt Damon („Good Will Hunting“) den König von Ithaka. Dieser begibt sich nach dem zehnjährigen Trojanischen Krieg auf seine lange und gefährliche Heimreise. Dabei durchquert er Afrika und Südeuropa und begegnet nicht nur Monstern und Göttern, sondern auch seinen eigenen inneren Dämonen.
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"Was zur Hölle war das?": Christopher Nolan wollte dieses Thriller-Meisterwerk vorzeitig abbrechen – zum Glück hat er sich dagegen entschieden!FILMSTARTS bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Abonniere FILMSTARTS hier bei Google Discover um auch unsere Kritiken, Interviews, Streaming- und TV-Tipps sowie die besten und interessantesten Geschichten über deine Lieblingsfilme und -serien nicht zu verpassen.