200 Millionen Dollar teure Fortsetzungen zu Mel-Gibson-Skandalfilm sind im Kasten – und es gibt eine große Änderung!
Annemarie Havran
Annemarie Havran
-Mitglied der Chefredaktion
„Braveheart“, „Gladiator“, „Bridgerton“, „Downton Abbey“ und Co.: Historische Stoffe – sie müssen nicht unbedingt realistisch sein – haben es Annemarie angetan.

Für Mel Gibsons umstrittenes Bibel-Epos „Die Passion Christi“ flossen 2004 beeindruckende 610 Millionen US-Dollar in die weltweiten Kinokassen. Jetzt sind zwei Wiederauferstehungs-Sequels auf dem Weg – und nach siebenmonatiger Drehzeit im Kasten.

Capelight Pictures

Nach über 20 Jahren kehrt Mel Gibson zu seinem damaligen Herzensprojekt „Die Passion Christi“ zurück, das kontrovers aufgenommen wurde und so zum Skandalfilm avancierte – und macht gleich eine ganze Trilogie draus. In Deutschland firmieren die Sequels derzeit noch unter den landläufigen Titeln „Die Passion Christi 2“ und „Die Passion Christi 3“, die Originaltitel kommen der Handlung der Fortsetzungen schon deutlich näher: In „The Resurrection Of The Christ (Part One & Part Two)“, der die Geschichte als Zweiteiler erzählt, geht es drei Tage nach der Kreuzigung von Jesus wenig überraschend um dessen Wiederauferstehung.

Wie US-Branchenmagazine übereinstimmen berichten, wurden die Dreharbeiten zu Mel Gibsons „Die Passion Christi“-Sequels am 30. April 2026 abgeschlossen. Die Arbeiten dauerten rund sieben Monate, gedreht wurde in Italien in den legendären römischen Cinecittà Studios sowie an süditalienischen Orten wie Matera, Ginosa, Brindisi und Craco.

Neue Stars für "Die Passion Christi 2" – aber auch ein neuer Kameramann

Dass die Rollen für „The Resurrection Of The Christ” komplett neu besetzt wurden, ist bereits länger bekannt. 20 Jahre nach dem ersten Teil könnten die damaligen Darsteller*innen nicht mehr glaubhaft ihre jüngeren Rollen verkörpern – Jesus-Darsteller Jim Caviezel beispielsweise ist inzwischen 57 Jahre alt, Jesus in den Sequels aber immer noch 33. Gegen eine digitale Verjüngung durch De-Aging-Technologie habe man sich wohl aus Kostengründen entschieden. Und so spielt nun Jaakko Ohtonen („The Last Kingdom“) Jesus, während Mariela Garriga („Mission: Impossible - Dead Reckoning) statt Monica Bellucci als Maria Magdalena zu sehen ist.

Im Zuge der Berichterstattung über das Drehende wurde jedoch bekannt, dass es auch hinter der Kamera eine wichtige Umbesetzung gegeben hat. Regisseur Mel Gibson arbeitete für „The Resurrection Of The Christ“ nicht mehr mit seinem „The Passion Of The Christ“-Kameramann Caleb Deschanel zusammen, sondern mit Robrecht Heyvaert. Dieser führte u.a. die Kamera bei den beiden jüngsten „Bad Boys“-Filmen sowie bei einigen Episoden der MCU-Serie „Ms. Marvel“.

"The Resurrection Of The Christ": Mega-Budget für kämpfende Engel

Während Gibson seinen ersten „Christi“-Film damals noch mit einem vergleichsweise moderaten Budget von 30 Millionen Dollar drehte – und sich mit einem weltweiten Einspiel von 610 Millionen Dollar über einen Kassen-Hit freuen konnte – , ist das Budget der Fortsetzungen nun ungleich höher. Mindestens 100 Millionen Dollar soll jeder Teil des Zweiteilers gekostet haben, manche Quellen berichten sogar von 125 Millionen. So kommt „The Resurrection Of The Christ (Part One & Part Two)“ auf ein Gesamt-Budget von mindestens 200 Millionen Dollar.

Das ist eine beachtliche Summe, vor allem angesichts der Tatsache, dass es sich um unabhängig produzierte Filme handelt, hinter denen kein großes Hollywood-Studio steht. Die Investition soll sich auf der Leinwand dann auch in ziemlich abgefahrenen Szenen niederschlagen: Gibson selbst bezeichnete seinen Ansatz als „super ehrgeizig“, man solle sich auf einen „Acid Trip“ einstellen. Konkret bedeutet das, dass es wohl Kämpfe zwischen Engeln und Dämonen zu sehen geben soll, teilweise sogar in anderen Dimensionen.

Kinostart an christlichen Feiertagen 2027

The Resurrection Of The Christ: Part One“ soll in den USA an Karfreitag 2027 (26. März 2027) und „The Resurrection Of The Christ: Part Two“ dann 40 Tage später an Himmelfahrt (6. Mai 2027) in die Kinos kommen. Es wird erwartet, dass sich auch internationale Käufer und somit auch ein deutscher Verleih an diesen Terminen orientieren. Bestätigt sind die deutschen Starts allerdings noch nicht.

Übrigens wollte auch Mel Gibsons Bruder Donal Gibson einst als Schauspieler durchstarten. Auf welche Weise Mel Gibson diese Pläne vereitelt haben soll, erfahrt ihr im folgenden Artikel:

Donal Gibson, der Bruder von Mel Gibson, gibt dem "Braveheart"-Star die Schuld am Scheitern seiner Schauspiel-Karriere: "Ich wurde auf die schwarze Liste gesetzt"

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