Seit fast einem Monat läuft „Michael“ nun schon in den Kinos und begeistert vor allem die Fans des titelgebenden King Of Pop Michael Jackson. Der Film legte global bereits den besten Start eines Biopics überhaupt hin (noch vor „Oppenheimer“ und „Bohemian Rhapsody“) und zieht noch immer die Massen in die Kinos. Das sorgt nun sogar für eine kleine Sensation: Nachdem das eine Woche später gestartete Legacy-Sequel „Der Teufel trägt Prada 2“ letzte Woche zunächst die Führung in den Kino-Charts übernommen hat, konnte am vergangenen Wochenende tatsächlich wieder „Michael“ triumphieren.
Mit weltweiten Einnahmen von weiteren 83,8 Millionen Dollar zog „Michael“ an der „Prada“-Fortsetzung vorbei, die mit 69 Millionen Dollar Einspiel vom Wochenende auf dem zweiten Platz der globalen Charts landete. Dazu beigetragen hat auch, dass „Michael“ noch einmal auf die großen IMAX-Leinwände zurückgekehrt ist, für die höhere Ticketpreise fällig werden. Beide Filme konnten derweil über eine neue Einspiel-Hürde springen, „Der Teufel trägt Prada 2“ über die 500-Millionen-Dollar-, „Michael“ gar über die 700-Millionen-Dollar-Marke.
"Michael" und "Der Teufel trägt Prada 2" in Deutschland gleichauf
In Deutschland gibt es ein ähnliches Bild, obgleich das Rennen hier noch wesentlich knapper ausfiel als in der weltweiten Statistik. Sowohl „Michael“ als auch „Der Teufel trägt Prada 2“ kamen demnach am Wochenende nach ersten Schätzungen auf je 410.000 weitere Zuschauer*innen, womit „Michael“ zudem als zweiter Film des Jahres überhaupt (nach „Der Super Mario Galaxy Film“) hierzulande mehr als zwei Millionen Besucher*innen in die Kinosäle locken konnte. „Der Teufel trägt Prada 2“ ist jedoch ebenfalls auf dem besten Weg dahin.
Nach Einspiel hatte „Michael“ bei uns aber – auch dank des erwähnten IMAX-Bonus – gerade so die Nase vor der Fashion-Komödie vorn. Hier stehen laut der Website The Spot 4,9 Millionen Euro 4,8 Millionen Euro gegenüber. Den besten Neustart legte in den deutschen Kinos derweil die Bestseller-Verfilmung „Glennkill: Ein Schafskrimi“ mit Hugh Jackman hin, die sich mit rund 260.000 verkauften Tickets am Wochenende Platz 3 in den Charts sicherte.
Wird "Mortal Kombat 2" zum Flop?
Global gesehen zog die in den USA schon eine vorher vorher gestartete Krimi-Komödie aber haarscharf den Kürzeren gegenüber der Videospiel-Verfilmung „Mortal Kombat II“ (23,3 Millionen Dollar vs. 23,4 Millionen Dollar). In den hiesigen Filmtheatern spielt der Prügel-Actioner indes nach wie vor keine große Rolle, reicht es hierzulande doch nicht mal für die Top-5 (und auch insgesamt dürfte es die aktuell bei 101,2 Millionen Dollar stehende und für 80 Millionen Dollar produzierte Fortsetzung schwer haben, grüne Zahlen zu schreiben).
In Deutschland werden die vorderen fünf Plätze der aktuellen Kino-Charts durch „Der Super Mario Galaxy Film“ und „Meine Freundin Conni 2 - Abenteuer mit Kranich Klaus“ komplettiert, für die 175.000 respektive 90.000 Kinokarten gelöst wurden, dicht gefolgt vom NS-Gerichtsdrama „Nürnberg“ mit 87.5000 Tickets.
Und falls ihr euch noch stärker für den Neustart-Primus „Glennkill“ interessiert, empfehlen wir euch unser Interview mit Drehbuchautor und „The Last Of Us“-Macher Craig Mazin:
"Der Tod ist Teil von Kindergeschichten": "The Last Of Us"-Macher Craig Mazin über seine Bestseller-Verfilmung "Glennkill"FILMSTARTS bietet dir täglich die neuesten Nachrichten über Kino, Serien und Fernsehen. Abonniere FILMSTARTS hier bei Google Discover, um auch unsere Kritiken, Interviews, Streaming- und TV-Tipps sowie die besten und interessantesten Geschichten über deine Lieblingsfilme und -serien nicht zu verpassen.