In unserer Initiative „Deutsches Kino ist [doch] geil“ küren wir jeden Monat einen neuen Kinofilm aus Deutschland, der uns fasziniert oder inspiriert, etwa Simon Verhoevens grandiosen „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“. Hätte es das Format bereits vor einigen Jahrzehnten gegeben, wäre aber sicherlich auch einer der größten Klassiker der deutschen Kinogeschichte Teil davon gewesen, den wir euch heute ans Herz legen wollen: „Das Boot“.
Wer diesen absoluten Über-Klassiker des heimischen Kinos endlich einmal nachholen will, hat heute Abend die Gelegenheit dazu. RBB zeigt den Film am 6. Juni 2026 ab 20.15 Uhr. Oder ihr holt euch das Meisterwerk in der ultimativen Heimkino-Ausführung direkt nach Hause:
Das Box-Set enthält auf acht (!) Discs sowohl die Kinofassung und den Director's Cut als auch die Serien-Version des Meisterwerks. Die Hörbuchfassung, den Soundtrack von Klaus Doldinger und eine Wagenladung Extras gibt's zusätzlich oben drauf. Mehr geht also wirklich nicht! Und gerade in diesem Fall lohnt es sich tatsächlich, auch die verschiedensten Schnittfassung zu schauen, die allesamt eine völlig eigene Dynamik und damit auch tatsächlich einen Mehrwert besitzen.
"Das Boot": Der beste deutsche Film aller Zeiten
Als einer der wenigen deutschen Filmemacher, die es bis in Hollywoods A-Liga schafften, verantwortete Wolfgang Petersen im Laufe seiner Karriere eine ganze Reihe von Kult-Klassikern und Blockbustern wie „Die unendliche Geschichte“, „In The Line Of Fire“, „Troja“, „Der Sturm“ oder „Poseidon“. Sein größtes Meisterwerk allerdings, mit dem er sich geradezu unsterblich machte, ist ein anderes – da sind sich Publikum und Fachpresse ziemlich einig: „Das Boot“.
Wenn deutsches Kino „[doch] geil“ ist, wie es in unserem Format zu hiesigen Kino-Highlights heißt, dann ist „Das Boot“ wohl der geilste Film, den Deutschland je hervorbrachte – auch, wenn es nach unseren Leserinnen und Lesern geht.
Nicht nur sahnt „Das Boot“ die vollen fünf Sterne in der FILMSTARTS-Kritik ab, unsere Community wählte den Klassiker von 1981 zudem zum besten deutschen Film aller Zeiten! Mit einer durchschnittlichen Wertung von 4,417 Sternen führt er das ultimative All-Time-Ranking mit Respektabstand vor zeitlosen Kino-Meilensteinen wie „M - Eine Stadt sucht einen Mörder“ und „Metropolis“ von Fritz Lang oder dem oscarprämierten „Das Leben der anderen“ an.
Das 1983 für ganze sechs Oscars (darunter auch in der Kategorie Bester Film) nominierte Mammutwerk gilt als einer der wenigen Filme, die das Prädikat „Antikriegsfilm“ derart verdient haben, und wird bis heute zwar als eines der großen Meisterstücke des Genres bezeichnet, sorgte aber seinerzeit dennoch für hitzige Debatten. Schließlich wird der Film rein aus der Sicht deutscher Soldaten erzählt – und verzichtet dabei ganz und gar auf eine politische Einordnung.
Im Zentrum der Geschichte steht der Alltag der Besatzung des deutschen U-Boots U-96 im Jahre 1941. Während der Kriegsberichterstatter Leutnant Werner (Herbert Grönemeyer) von der glühenden Moral der Männer an Bord berichten soll, muss dieser schon bald feststellen, dass hier im Schatten des Zweiten Weltkrieges vor allem Langeweile und Mobbing herrschen – bis es schließlich zum Feindkontakt kommt und sich die hässliche Fratze der Front zeigt…
Noch mehr Kriegsfilm-Unterhaltung findet ihr seit einigen Tagen bei Amazon Prime Video:
Neu auf Amazon Prime Video: Brachiale Kriegsfilm-Action vom "Suicide Squad"-Macher – absolut nichts für schwache Nerven!*Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf über diese Links erhalten wir eine Provision. Auf den Preis hat das keinerlei Auswirkung.
Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.