Herzlichen Glückwünsch! Mit Harrison Ford feiert am heutigen Sonntag, den 12. Juli, eine absolute Hollywood-Ikone ihren 84. Geburtstag. Obwohl er sich von seiner absoluten Paraderolle, dem peitscheschwingenden Archäologen Indiana Jones, im Jahr 2023 nach fünf Filmen verabschiedet hat, denkt Ford aber noch lange nicht an Ruhestand: Erst vergangenes Jahr stellte er klar, dass er noch lange weitermachen will – so konnte man den Han-Solo-Darsteller zuletzt in den Serien „Shrinking“ und „1923“ sowie dem Marvel-Blockbuster „Captain America: Brave New World“ sehen.
Während das Publikum Ford seit Jahrzehnten als charismatischen Leinwandhelden liebt, gilt der für „Der einzige Zeuge“ oscarnominierte Schauspieler privat als eher wortkarg und verschlossen. Sowohl in Interviews als auch im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen tritt Ford auffallend reserviert auf, was Fans und Kolleg*innen schon öfter darüber mutmaßen ließ, ob dahinter nicht womöglich eine Art Sozialphobie stecke.
Harrison Ford hat keine Sozialangst – er will nur nicht mit euch reden!
Diese Spekulationen wies Ford in einem ausführlichen und zum Teil bemerkenswert offenen Gespräch mit dem Hollywood Reporter so scharf wie pointiert von sich: „Verdammt. Das klingt eher nach etwas, das ein Psychiater sagen würde, als nach der Beobachtung eines normalen Menschen“, so der „Auf der Flucht“-Star. „Nein. Ich habe keine soziale Angststörung. Ich verabscheue einfach langweilige Situationen.“
Ford hält also einfach nichts von Smalltalk und falschen Höflichkeiten – und zieht sich lieber zurück, statt sich durch Gespräche zu quälen, die ihn schlichtweg nicht interessieren. Passend dazu stellt er im weiteren Verlauf des Interviews auch klar, dass er sich selbst nicht für therapiebedürftig hält: „Es gibt alle möglichen Formen der Therapie, und ich bin mir sicher, dass viele davon vielen Menschen helfen. Ich bin überhaupt nicht gegen Therapie – nur eben für mich persönlich nicht. Ich weiß inzwischen verdammt genau, wer ich bin.“
Das hätte Ford vor 57 Jahren sicherlich noch nicht von sich behauptet. In dieser Zeit war er vom großen Ruhm noch weit entfernt – und verlor überdies eine Rolle, von der er bis heute bedauert, dass er sie nicht spielen durfte. Um welchen Film es geht, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:
"Ich wollte unbedingt mitmachen, aber das Studio war dagegen": Harrison Ford bedauert seit 57 Jahren, dass er nicht in diesem Klassiker mitspielen durfte