Nach dem Trailer zu "I Play Rocky": Jetzt reagiert Sylvester Stallone auf die Verfilmung seiner Erfolgsgeschichte
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„I Play Rocky“ erzählt die Entstehungsgeschichte des legendären Boxfilm-Klassikers mit Sylvester Stallone. Nach Veröffentlichung des Trailers zum Biopic äußerte sich der mittlerweile 80-Jährige nun selbst zu dem Film – in den er nicht involviert ist.

Filme über das Filmemachen gibt es viele. Zuletzt wussten zudem zahlreiche Werke zu begeistern, die sich mit den konkreten Entstehungsgeschichten populärer Klassiker beschäftigten – von „Dolemite Is My Name“ (über den Blaxploitation-Kult „Dolemite“) über „The Disaster Artist“ (über den vielleicht schlechtesten Film aller Zeiten, „The Room“) bis hin zur Serie „The Offer“, in der die Hintergründe von „Der Pate“ beleuchtet werden. Und mit „I Play Rocky“ erwartet uns demnächst auch ein Film über den preisgekrönten Boxfilm „Rocky“, mit dem Sylvester Stallone seinen großen Hollywood-Durchbruch feierte.

Im Gegensatz zu etwa dem Michael-Jackson-Biopic „Michael“, hinter dem bekanntlich das Michael Jackson Estate steht, ist Sylvester Stallone allerdings nicht direkt an „I Play Rocky“ beteiligt, wie er bereits vor einiger Zeit in einem Interview mit The Playlist bestätigte. Die Beweggründe für potenziell leere PR-Versprechen, zu denen sich beispielsweise Produzenten gerne mal hinreißen lassen, halten sich dementsprechend in Grenzen. Wer sich fragt, ob Stallone dem Projekt wohlgesonnen ist oder ob er ihm ähnlich kritisch gegenübersteht, wie etwa „Odyssee“-Übersetzerin Emily Wilson der Adaption von Christopher Nolan, bekommt nun die ebenso prägnante wie unmissverständliche Antwort…

Stallone ist begeistert!

Der 80-jährige „Rambo“-Star teilte den kürzlich veröffentlichten ersten Trailer zum mit Spannung erwarteten Film, der am 5. November 2026 in die deutschen Kinos kommt, und rührt damit gewissermaßen auch direkt die Werbetrommel. Doch damit nicht genug. In einem kurzen Statement verriet der Actionstar zudem, wie der zu der Verfilmung steht:

Stallone freue sich darauf zu sehen, wie die Geschichte zum Leben erweckt wird und beglückwünscht die Macher um Regisseur Peter Farrelly („Green Book“, „Verrückt nach Mary“): „Graulation an Cast und Crew von ‚I Play Rocky‘. Weiter so!“

Anthony Ippolito ist Sylvester Stallone

Am Ende hat die Person Sylvester Stallone natürlich trotzdem etwas davon, wenn „I Play Rocky“ ein Erfolg wird. Tatsächlich entfachte der obige Trailer zum Film aber auch schon große Vorfreude bei vielen Fans, die Hauptdarsteller Anthony Ippolito als perfekte Besetzung feiern. Und dass sich die Geschichte des unter anderem mit drei Oscars und einem Golden Globe prämierten Klassikers als Filmstoff anbietet, dürfte ohnehin längst bekannt sein:

Stallone hielt sich als Endzwanziger mit Gelegenheitsjobs gerade so über Wasser, als er das Drehbuch zu „Rocky“ verfasste – und dafür 350.000 Dollar angeboten bekam. Eine gewaltige Summe in den 70ern, die der gebürtige New Yorker aber dennoch nicht blind akzeptieren wollte. Seine Bedingung: Er selbst müsse die Hauptrolle spielen! Der Rest ist Geschichte.

I Play Rocky
I Play Rocky
Von Peter Farrelly
Mit Anthony Ippolito, Matt Dillon, AnnaSophia Robb
Starttermin 5. November 2026

Ippolito schlüpft nach der weiter oben erwähnten (und unbedingt sehenswerten) Serie „The Offer“, in der er bereits Al Pacino verkörperte, für „I Play Rocky“ einmal mehr in die Rolle einer Hollywood-Legende. An seiner Seite erwarten uns unter anderem Stephan James („Beale Street“) als Carl Weathers, Matt Dillon („The House That Jack Built“) als Stallones Vater Frank Stallone Sr., AnnaSophia Robb („Rebel Ridge“) als Stallones damalige Ehefrau Sasha Czack sowie Jay Duplass („Cyrus“) als „Rocky“-Regisseur John G. Avildsen.

Demnächst erwartet uns übrigens auch der Reboot eines legendären Stallone-Action-Klassikers, dessen Kinostart nun aber doch noch etwas länger auf sich warten lässt:

Es hat sich angedeutet: Kinostart von Reboot eines der besten Sylvester-Stallone-Actioners auf 2027 verschoben

Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Fasziniert und berührt werden, aber auch ein stückweit über sich selbst erfahren – darin besteht für Daniel die Magie des Kinos.
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