Heute Abend im TV: Dieser FSK-18-Actioner hat ein 1,2-Milliarden-Dollar-Franchise erst so richtig ins Rollen gebracht!

Die „Resident Evil“-Filme mit Milla Jovovich sind gerade unter Fans der zugrunde liegenden Horror-Videospielreihe umstritten. Besonders auf den Deckel bekommen hat Teil 2, „Resident Evil: Apocalypse“ – der heute einmal mehr im Fernsehen läuft.

Mit der gleichnamigen wegweisenden Videospiel-Reihe hatte Paul W.S. Andersons „Resident Evil“-Verfilmung aus dem Jahr 2002 wenig gemein, tauschte Anderson den schleichenden Grusel der Vorlage doch gegen lautstarken Action-Krawall aus. Dem Erfolg tat das jedoch keinen Abbruch. „Resident Evil“ konnte weltweit fast 104 Millionen Dollar einspielen (bei einem Produktionsbudget von 33 Millionen), und so war eine Fortsetzung schnell beschlossene Sache.

Resident Evil: Apocalypse“ landete bereits zwei Jahre nach dem ersten Teil auf der großen Leinwand und kam bei der Kritik noch schlechter weg als der Vorgänger, spielte jedoch zugleich noch mehr Geld ein (129 Millionen Dollar). Damit wurde endgültig der Weg dafür geebnet, aus den Adaptionen ein eigenes Franchise zu machen – was mit vier weiteren, noch erfolgreicheren Sequels rund um Milla Jovovich schließlich auch gelang.

Resident Evil 2: Apocalypse
Resident Evil 2: Apocalypse
Starttermin 10. September 2004 | 1 Std. 40 Min.
Von Alexander Witt
Mit Milla Jovovich, Sienna Guillory, Oded Fehr
Pressekritiken
1,8
User-Wertung
2,8
Filmstarts
3,0
Im Stream

Heute könnt ihr derweil einmal mehr im Fernsehen überprüfen, ob „Resident Evil: Apocalypse“ tatsächlich der Tiefpunkt der sechsteiligen Alice-Saga ist, als der er für viele gilt (nur 18 Prozent positive Kritiken auf Rotten Tomatoes): Kabel Eins zeigt „Resident Evil: Apocalypse“ am heutigen 24. August 2026 um 22.45 Uhr. Laut der Website Schnittberichte handelt es sich dabei trotz des Ausstrahlungsbeginns vor 23.00 Uhr nicht nur um die FSK-18-Kinofassung des Films, sondern sogar um den noch mal vier Minuten längeren Extended Cut.

Wer hier jedoch auf Nummer sicher gehen will, sollte zur definitiv ungeschnittenen Wiederholung ab 2.15 Uhr in der anschließenden Nacht oder auf einen Stream zurückgreifen. „Resident Evil: Apocalypse“ ist derzeit im Abo von Netflix enthalten (genau wie die vier darauffolgenden Fortsetzungen, die vielgescholtene Netflix-Live-Action-Serie und die zum Kanon der Spiele gehörenden animierten Ableger „Resident Evil: Degeneration“, „Resident Evil: Damnation“, „Resident Evil: Vendetta“ und „Resident Evil: Infinite Darkness“). Außerdem kann er beim Prime-Video-Channel Home of Horror abgerufen werden, der sieben Tage kostenlos getestet werden kann:

Die Story von "Resident Evil: Apocalypse"

„Resident Evil: Apocalypse“ borgt sich unter allen Resi-Filmen mit Milla Jovovich tatsächlich zwar die meisten Story-Elemente von einem konkreten Teil der Vorlage (nämlich „Resident Evil 3“), bemüht sich aber sonst nicht wirklich darum, dessen Survival-Horror-Geist einzufangen, sondern setzt den mit dem ersten Teil eingeschlagenen Weg konsequent und noch knalliger fort.

Und auch inhaltlich knüpft die Fortsetzung nahtlos an das Ende des Vorgängers an. Alice (Milla Jovovich) wacht nach den blutigen Ereignissen um den T-Virus-Ausbruch in einem Umbrella-Labor im Krankenhaus der angrenzenden Stadt Raccoon City auf – die völlig menschenleer und von schrecklicher Verwüstung gezeichnet ist. Die Zombies sind offenbar aus ihrem unterirdischen Komplex entkommen, haben die Stadt überrannt und den Großteil der Bevölkerung in blutrünstige Monster verwandelt.

Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, hat die Umbrella Corporation sämtliche Stadtgrenzen hermetisch abgeriegelt. Frisch bewaffnet bricht Alice auf, um der Ursache der Katastrophe auf den Grund zu gehen. Zusammen mit anderen Überlebenden wie der Ex-Polizistin Jill Valentine (Sienna Guillory) und dem Elitekämpfer Carlos Olivera (Oded Fehr) bietet sich ihr schließlich eine einzige Chance auf Flucht: Um die Riegel vor Raccoon City zu öffnen, muss sie die in den Trümmern der Stadt verschollene Tochter von Professor Ashford (Jared Harris) ausfindig machen und retten.

Neuer "Resident Evil"-Film schon bald im Kino

Übrigens: Nachdem die „Resident Evil“-Geschichte um Alice nach sechs Teilen abgeschlossen wurde (Gesamteinspiel: 1,24 Milliarden Dollar) und der Reboot „Resident Evil: Welcome To Raccoon City“ 2021 an den Kinokassen baden ging, versucht sich mit „Weapons“- und „Barbarian“-Regisseur Zach Cregger in diesem Jahr eine DER aktuellen Horror-Hoffnungen an einem weiteren Neuanfang, der der Vorlage endlich richtig gerecht werden soll. Warum das tatsächlich gelingen könnte, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Set-Bericht zum neuen „Resident Evil“, der bereits am 17. September 2026 in den Kinos startet:

Auge in Auge mit einem Zombie-Baby: Wir waren am (sehr!) blutigen Set des neuen "Resident Evil"-Films

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Markus Trutt
Markus Trutt
-Redakteur
Seit „Silent Hill“ ihm gezeigt hat, dass es doch auch gute Videospieladaptionen geben kann, hält Gamer Markus sehnsüchtig Ausschau nach weiteren.
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