Obwohl ihre Existenz bis heute nicht bewiesen ist, bleibt das Interesse der Menschheit an außerirdischen Lebensformen ungebrochen. Das spiegelt sich auch im Kino wider: Immer wieder versuchen Filmemacher, Wesen aus fremden Welten nach ihrer ganz eigenen Vorstellung zum Leben zu erwecken.
Dabei fallen die Darstellungen häufig einem regelrechten Schwarz-Weiß-Denken zum Opfer. Entweder werden Außerirdische als monströse Kreaturen inszeniert – wie in Ridley Scotts Sci-Fi-Klassiker „Alien“ oder in „Predator“ mit Arnold Schwarzenegger. Oder aber die Nicht-Erdlinge kommen als liebevolle und putzige Wesen daher. Zuletzt war das etwa im Kino-Hit „Der Astronaut - Project Hail Mary“ der Fall, natürlich ganz besonders aber auch bei Steven Spielbergs „E.T. - Der Außerirdische“ aus dem Jahr 1982.
Für den Kultfilm wurde unter anderem eine mechatronische Puppe angefertigt. Rund drei Monate dauerte ihre Herstellung, die Kosten beliefen sich auf etwa 1,5 Millionen Dollar. Für das Gesicht des auf der Erde gestrandeten Außerirdischen ließ sich Spielberg dabei von ganz besonderen Vorbildern inspirieren.
Diese drei historischen Persönlichkeiten dienten als Inspiration für E.T.
Entworfen wurde der mechatronische E.T. von Carlo Rambaldi – jenem Spezialeffektkünstler, der bereits an Spielbergs „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ aus dem Jahr 1977 und an dem zuvor erwähnten „Alien“ von 1979 mitgearbeitet hatte.
In der Dokumentation „The Making Of ‚E.T. The Extra-Terrestrial‘“ sprach Steven Spielberg über die Entstehung seines niedlichen Außerirdischen. Dabei verriet der Regisseur, welche Gesichter als Inspiration für E.T.s markante Augen dienten. „Ich erinnere mich, dass ich zu Carlo gesagt habe: ‚Hier sind ein paar Bilder von Albert Einstein, Ernest Hemingway und Carl Sandburg. Ich liebe ihre Augen – können wir E.T.s Augen genauso verspielt, aber auch so gewitzt und traurig gestalten wie die dieser drei Ikonen?‘“, erinnerte sich Spielberg.
Gesagt, getan: So bekam der „Nach Hause telefonieren“-Protagonist schließlich seine unverwechselbaren Augen. Gerüchten zufolge soll zur Sicherheit aber auch noch das Gesicht eines Mopses in diesen ziemlich bizarren Schmelztiegel der Inspiration geworfen worden sein. Und tatsächlich wirkt diese Geschichte angesichts von E.T.s ungewöhnlichem Aussehen gar nicht einmal so abwegig.
Darum geht es in "E.T. - Der Außerirdische"
Als Außerirdische auf der Erde landen, um unseren Planeten zu erforschen, wird ihre friedliche Mission von FBI-Agenten und NASA-Mitarbeitern unterbrochen. Die Besucher aus dem All müssen überstürzt aufbrechen – und lassen dabei eines ihrer Wesen zurück.
Der gestrandete Außerirdische sucht Unterschlupf in einer nahe gelegenen Vorstadtsiedlung. Dort lebt der zehnjährige Elliott (Henry Thomas) mit seiner Mutter Mary (Dee Wallace), seinem großen Bruder Michael (Robert MacNaughton) und seiner kleinen Schwester Gertie (Drew Barrymore).
Als Elliott den Fremden hinter dem Haus entdeckt, weicht der erste Schreck schnell einer ungewöhnlichen Freundschaft. Der Junge tauft seinen neuen Freund auf den Namen E.T. und fasst einen Entschluss: Er will dem Außerirdischen helfen, wieder nach Hause zu kommen.
Doch während Elliott versucht, seinen neuen Freund vor den Erwachsenen zu verstecken und einen Weg zurück zu dessen Heimat zu finden, sind die Regierungsvertreter dem gestrandeten Wesen bereits auf der Spur. Unter der Leitung des Wissenschaftlers Keys (Peter Coyote) setzen sie alles daran, E.T. aufzuspüren.
Übrigens: Wusstet ihr, dass Steven Spielberg während der Arbeit an „E.T. – Der Außerirdische“ selbst eine heftige Standpauke verpasst bekam? Wer dafür verantwortlich war, weshalb der Regisseur sich die Ansage anhören musste und was Spielberg im Rückblick darüber denkt, erfahrt ihr im folgenden Artikel:
"Inakzeptables Verhalten": Diese Hollywood-Größe gab Steven Spielberg "die Standpauke seines Lebens" – und machte ihn damit zu einem besseren Regisseur*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision.