Vergesst die alten Filme! Der Trailer zum "Resident Evil"-Reboot liefert endlich richtigen Horror – in 4 Tagen im Kino

Beschert „Weapons“- und „Barbarian“-Macher Zach Cregger „Resident Evil“-Fans endlich das, was sie sich von einer Verfilmung der Survival-Horror-Spiele erhoffen? Der Trailer zur neuen Adaption verspricht zumindest genau das:

Paul W.S. Anderson lieferte mit seinen sechs „Resident Evil“-Filmen mit Milla Jovovich in der Hauptrolle vor allem geballte Action – die mit der titelgebenden Videospielreihe aber nicht sonderlich viel zu tun hatte. Johannes Roberts versuchte, dies wettzumachen, und orientierte sich bei seinem 2021er-Reboot „Resident Evil: Welcome To Raccoon City“ sehr eng an den ersten beiden „Resi“-Games – ließ in Sachen Grusel-Stimmung aber trotzdem zu wünschen übrig und ging obendrein an den Kinokassen ziemlich baden.

Und so bekommen wir fünf Jahre später nun eine weitere Neuauflage, die noch einmal einen anderen Ansatz verfolgt. Der schlicht „Resident Evil“ betitelte Film erzählt eine eigene Geschichte, die im Grunde am Rande der frühen Teile der legendären Vorlage spielen könnte und dabei deren unbehaglichen Horror-Vibe einfangen soll. Und es sprechen gleich drei große Argumente dafür, dass dies tatsächlich gelingen könnte:

  • Regisseur und Autor Zach Cregger: Der einst aus dem Comedy-Bereich stammende Filmemacher ist nicht nur leidenschaftlicher „Resident Evil“-Fan, sondern nach seinen zwei gefeierten Schockern „Barbarian“ und „Weapons“ auch eine DER aktuellen Hoffnungen des Horror-Kinos.
  • Die Trailer: Sowohl die oben eingebundene als auch eine weitere Vorschau deuten bereits stimmungsvoll das Grauen an, mit dem es die Hauptfigur Bryan („Weapons“- und „Euphoria“-Star Austin Abrams) zu tun bekommt und das nicht nur ihn, sondern auch dem Publikum das Fürchten lehren dürfte.
  • Unsere Eindrücke vom Set: Wir konnten im vergangenen Jahr am Set des „Resident Evil“-Reboots vorbeischauen und hatten angesichts der blutgetränkten Drehorte und der vielen schaurigen praktischen Effekte schon dabei eine wohlige Gänsehaut. Unseren ausführlichen Bericht könnt ihr hier nachlesen:
Auge in Auge mit einem Zombie-Baby: Wir waren am (sehr!) blutigen Set des neuen "Resident Evil"-Films

Die Story des neuen "Resident Evil"-Films

Eigentlich sollte es ein Routineauftrag für Kurierfahrer Bryan werden: ein medizinisches Paket soll möglichst schnell an seinen Bestimmungsort gebracht werden. Doch handelt es sich bei Letzterem ausgerechnet um das Krankenhaus im nahegelegenen Raccoon City – was, wie „Resi“-Fans wissen, natürlich nichts Gutes bedeutet, hat die Zombieseuche des Franchises doch in ebenjener Stadt ihren Ursprung.

Und so dauert es auch nicht lange, bis Bryan sich mit einigen blutrünstigen Kreaturen konfrontiert sieht, die ihm nach dem Leben trachten und seinen Trip mit jedem Schritt zu einem immer größeren Albtraum werden lassen ...

„Resident Evil“ startet am 17. September 2026 in den deutschen Kinos. Den Trailer könnt ihr euch nachfolgend auch noch mal im englischen Original anschauen:

Markus Trutt
Markus Trutt
-Redakteur
Seit „Silent Hill“ ihm gezeigt hat, dass es doch auch gute Videospieladaptionen geben kann, hält Gamer Markus sehnsüchtig Ausschau nach weiteren.
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