Die FSK-Freigabe für den neuen "Resident Evil"-Film steht fest – wie brutal wird der Reboot wirklich?

Dass der „Resident Evil“-Reboot von „Weapons“-Regisseur Zach Cregger auf blutigen Horror setzen wird, haben schon die Trailer deutlich gemacht. Die Kino-Altersfreigabe der FSK fällt nun aber etwas geringer aus, als von manchen vielleicht erhofft.

Nach den auf Over-The-Top-Action setzenden sechs „Resident Evil“-Filmen mit Milla Jovovich und dem gefloppten Reboot „Resident Evil: Welcome To Raccoon City“ will „Weapons“- und „Barbarian“-Macher Zach Cregger mit einer brandneuen und von den bisherigen Filmen losgelösten „Resident Evil“-Adaption endlich dem nervenzerrenden Survival-Horror der zu Grunde liegenden legendären Videospiel-Reihe gerecht werden. Dafür hat er eine eigene Story entworfen und verfilmt keines der bisherigen Games direkt.

Nach den ersten Eindrücken aus den Trailern und vor allem von unserem Set-Visit im vergangenen Jahr sieht es ganz danach aus, dass Cregger hierfür keine Gefangenen machen und das Blut in Strömen fließen lassen wird. Wer nun aber gedacht hat, dass dafür in den Kinos auch die höchste Altersfreigabe gezückt wird, wird mit dem jetzt erfolgten Urteil der FSK eines Besseren belehrt: Der neue „Resident Evil“ ist in Deutschland ab 16 Jahren freigegeben.

Resident Evil
Resident Evil
Von Zach Cregger
Mit Austin Abrams, Paul Walter Hauser, Zach Cherry
Starttermin 17. September 2026
User-Wertung
3,2

Bedeutet das nun aber, dass der neuerliche Reboot harmloser ausfällt als etwa „Resident Evil: Apocalypse“ und „Resident Evil: Extinction“ aus der Jovovich-Ära, die beide als einzige Resi-Live-Action-Filme eine FSK-Freigabe ab 18 Jahren bekommen haben? Das halten wir für eher unwahrscheinlich. Vor rund 20 Jahren, als die beiden Filme eingestuft wurden, wurden bei der Prüfung teilweise noch andere Maßstäbe angesetzt und ein 18er-Siegel schneller gezückt, als es heute der Fall ist.

Es dürfte also auch mit einer 16er Freigabe im neuen „Resident Evil“ ordentlich zur Sache gehen (man denke nur etwa auch daran, dass einst gar indizierte Titel wie „Tanz der Teufel“ oder „Das Ding aus einer anderen Welt“ nach Neuprüfungen bei uns mittlerweile ab 16 Jahren freigegeben sind). In den USA hat der Zombie-Schocker jedenfalls eine Erwachsenen-Altersfreigabe (das sogenannte R-Rating) für „starke blutige Gewalt, Gore und derbe Sprache“ bekommen.

Darum geht's im neuen "Resident Evil"

Kurierfahrer Bryan (Austin Abrams) soll ein wichtiges medizinisches Paket ins Krankenhaus der nahegelegenen Stadt Raccoon City transportieren. Doch schon der Weg dorthin entwickelt sich zum Albtraum, als ihm blutrünstige Mutanten in unterschiedlichen Ausführungen begegnen und ihm nicht nur nach dem Leben trachten, sondern auch seine Lieferung gefährden. Ein Kampf ums Überleben und gegen die Zeit beginnt...

Wie blutig und gruselig das am Ende wirklich wird, erfahren wir schon bald: „Resident Evil“ startet am 17. September 2026 in den deutschen Kinos. Schon drei Tage vorher präsentieren wir eine exklusive Preview der ersten 30 Minuten, bei der auch ihr mit etwas Glück dabei sein könnt. Was ihr dafür tun müsst, erfahrt ihr im folgenden Artikel:

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Markus Trutt
Markus Trutt
-Redakteur
Seit „Silent Hill“ ihm gezeigt hat, dass es doch auch gute Videospieladaptionen geben kann, hält Gamer Markus sehnsüchtig Ausschau nach weiteren.
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