Auf Amazon Prime Video gibt es ab dem heutigen 15. September 2026 die Videospielverfilmung „Mortal Kombat“ von Simon McQuoid im Streaming-Abo. Wer den Film bislang verpasst hat oder nach dem Kinostart der Fortsetzung noch einmal zum Anfang der neuen Reihe zurückkehren will, bekommt dazu nun also die perfekte Gelegenheit.
Die Adaption des legendären Prügelspiels erfreute schon bei ihrem Erscheinen 2021 viele Fans der Vorlage. Doch auch wer mit den Games bislang wenig anfangen konnte, darf einen Blick riskieren. Trotz einiger deutlicher Schwächen überzeugt der knackig-brutale FSK-18-Actioner vor allem dann, wenn er seine Kämpfer*innen aufeinander loslässt.
"Mortal Kombat": Die Story vor (!) dem Turnier
Während die 2026 erschienene Fortsetzung „Mortal Kombat II“ endlich das legendäre Turnier in den Mittelpunkt stellt, seht ihr im ersten Teil vor allem die Vorbereitung darauf. Im Zentrum steht der abgehalfterte Ex-MMA-Champion Cole Young (Lewis Tan), der überraschend in einen Kampf um nicht weniger als die Herrschaft über die Erde hineingezogen wird. Denn er erfährt, dass das Schicksal unseres Planeten von einem Kampfturnier abhängt, an dem die besten Kämpfer der verschiedenen Reiche teilnehmen.
Gewinnen die finsteren Kräfte aus Outworld dieses Turnier zum zehnten Mal in Folge, dürfen sie über die Erde herrschen und die Menschheit unterwerfen. Outworld-Herrscher Shang Tsung (Chin Han) möchte deshalb schon vorher dafür sorgen, dass beim entscheidenden Mortal Kombat nichts mehr schiefgehen kann. Er schickt seine Schergen los, um die Kämpfer der Erde bereits vor Beginn des Turniers auszuschalten. Zu ihnen gehört auch der über tödliche Eisfähigkeiten verfügende Ninja Sub-Zero (Joe Taslim).
Und spätestens wenn der auftaucht, wird deutlich, warum „Mortal Kombat“ seine FSK-18-Freigabe bekommen hat. Die Videospiele sind schließlich nicht zuletzt für ihre grotesk-brutalen Fatalities berüchtigt. Auch die Neuverfilmung hält sich bei abgetrennten Gliedmaßen, zerplatzenden Körpern und anderen blutigen Finishing Moves nicht gerade zurück.
Danach könnt ihr mit "Mortal Kombat II" weitermachen
Der größte Kritikpunkt am ersten „Mortal Kombat“ war bei seinem Erscheinen gleichzeitig das größte Versprechen für die Zukunft. Das titelgebende Turnier fand darin noch gar nicht statt. Über weite Strecken fühlte sich der Film deshalb wie ein aufwendiges Prequel für das eigentliche Ereignis an. Genau dieses Versprechen wurde inzwischen eingelöst. „Mortal Kombat II“ kam im Mai 2026 in die deutschen Kinos und lässt die Champions nun tatsächlich im Turnier gegeneinander antreten. Dazu stößt mit Johnny Cage endlich einer der größten Fanlieblinge der Spielereihe hinzu, der von „The Boys“- und „Star Trek“-Star Karl Urban gespielt wird.
Auch die Fortsetzung ist nicht frei von Schwächen, hat uns bei FILMSTARTS aber erneut ordentlich unterhalten. Vor allem in der ersten Hälfte liefert „Mortal Kombat II“ mit mehr Fights und reichlich herrlich übertriebenen Fatalities genau das ab, was viele Fans schon beim Vorgänger sehen wollten. Von uns gab es dafür solide 3 von 5 Sternen. Wer nach dem ersten Teil also gleich weitermachen möchte, kann das inzwischen ebenfalls von zu Hause aus tun. „Mortal Kombat II“ ist unter anderem bei HBO Max im Abo verfügbar und kann dabei auch über einen Channel via Amazon Prime Video geschaut werden.* Hier ist der Trailer zum Sequel:
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