Ab heute neu im Kino: Das mit Spannung erwartete Comeback eines legendären Action-Kults, die Neuverfilmung eines weltberühmten Klassikers & mehr
von Daniel Fabian
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Heute steht wieder frischer Nachschub in den heimischen Filmtheatern ins Haus. Unter anderem am Start sind die neue „Street Fighter“-Verfilmung, ein erstaunlich realistischer Survival-Film („Whalefall“) und Action mit reichlich Marvel-Power.

Ihr habt Lust auf Sprücheklopfer und Kloppereien? Ihr wollt wissen, wie es sich wohl anfühlt, im Inneren eines Wals gefangen zu sein? Und mit Marvel-Stars habt ihr auch abseits des MCU regelmäßig euren Spaß? Dann dürften die Kino-Neustarts der Woche nach eurem Geschmack sein …

… und falls nicht, ist da ja immer noch die neue Adaption eines unvergesslichen Jane-Austen-Klassikers, den wirklich jeder kennt. Diese Filme starten am 15. Oktober in den deutschen Kinos!

"Street Fighter": Ein uneingelöstes Versprechen

So legendär die „Street Fighter“-Videospiele sind, so unwürdig sind die Kino-Adaptionen, die die Gaming-Reihe bislang nach sich zog. Der Film von 1994 genießt unter Van-Damme-Fans zwar bis heute Kultstatus, hatte mit der Vorlage aber nicht allzu viel zu tun. 15 Jahre später kam es mit „The Legend Of Chun-Li“ zu einem neuen Anlauf, der allerdings kaum Beachtung fand – und diese ehrlicherweise ohnehin nur bedingt verdient hätte. Doch der Trailer zu „Street Fighter“ (2026) versprach ein bonbonbuntes, brachiales Feuerwerk mit hohem Spaßfaktor – das endlich auch mit starker Action punkten kann.

Street Fighter
Street Fighter
Starttermin 15. Oktober 2026 | 2 Std. 00 Min.
Von Kitao Sakurai
Mit Noah Centineo, Andrew Koji, Callina Liang
User-Wertung
3,2
Filmstarts
2,5
Vorführungen (436)

Tatsächlich bietet der Film mit unter anderem dem neuen „Rambo“-Darsteller Noah Centineo und Andrew Koji („Bullet Train“) zwar auch reichlich Fan-Service, am Ende bleibt „Street Fighter“ dahingehend jedoch ein uneingelöstes Versprechen. In der FILMSTARTS-Kritik gab es für das Gekloppe, dem etwas mehr Action und etwas weniger Humor und Handlung gut getan hätte, so nur durchschnittliche 2,5 von 5 Sternen.

"Whalefall": Das nächste Survival-Highlight!

Fans von Filmen, in denen sich Mensch und Natur einen packenden Kampf liefern, durften sich kürzlich erst über den ebenso bildgewaltigen wie rührenden „Eiserne Wildnis“ mit Brad Pitt freuen – da steht mit „Whalefall“ auch schon der nächste Genre-Vertreter ins Haus, mit dem ihr definitiv nichts falsch macht. Denn so irre die Prämisse auf dem Papier scheinen mag, so intensiv und mitreißend ist das Szenario auf der Leinwand! (3,5 Sterne)

Eigentlich will sich Jay (Austin Abrams) bloß auf die Suche nach den sterblichen Überresten seines Vaters (Josh Brolin) begeben – und macht sich trotz strikter Warnungen auf den Weg aufs offene Meer, wo er sich schon bald inmitten eines Selbsterhaltungskampfes zwischen einem Riesenkalmar und einem Pottwal findet – und gemeinsam mit Ersterem schließlich von Letzterem verschluckt wird…

"Sinn und Sinnlichkeit": Same same, but different

Regisseurin Georgia Oakley wagte sich mit „Sinn und Sinnlichkeit“ nicht nur an die ikonische Erzählung von Jane Austen, sondern scheut damit auch den Vergleich mit der grandiosen Verfilmung von Ang Lee nicht. Dass sie diesen am Ende verliert, ist dabei zu vernachlässigen. Denn hebt sich ihre vergleichsweise naturalistische Interpretation immerhin doch weit genug von der 1995er-Version ab, um Fans zumindest ein Stück weit eine neue Sicht auf die altbekannte Geschichte zu ermöglichen. Am Ende reicht es für immerhin 3 Sterne in der FILMSTARTS-Kritik.

Die beiden Schwestern Elinor (Daisy Edgar-Jones) und Marianne Dashwood (Esmé Creed-Miles) verlieren nach dem Tod ihres Vaters ihr Zuhause, wie sie es kannten. Fortan leben sie nicht nur in bescheidenen Verhältnissen, sondern müssen auch ihre eigenen Entscheidungen treffen, wenn es darum geht, die große Liebe zu finden und gesellschaftliche Zwänge und Erwartungen zu erfüllen – oder zu hinterfragen…

"Sacrifice": Style Over Substance

„In Romain Gavras‘ erstem Film mit internationaler Besetzung gibt es erneut beeindruckende Bilder zu sehen, aber auf inhaltlicher Ebene herrscht Brachland. Die Stars hängen sich zwar rein, können das Kind aber auch nicht aus dem Brunnen holen“, heißt es unter anderem in unserer Kritik zu „Sacrifice“, der sich leider zu schnell als ebenso plumpe wie ziellose Satire auf Celebrity-Kult und Öko-Aktivismus entpuppt. Daran können auch reihenweise Marvel-Stars wie Chris Evans („Captain America“), Anya Taylor-Joy („X-Men: New Mutants“) und Salma Hayek („Eternals“) nichts ändern. Am Ende gibt es von uns dafür nicht mehr als 2 Sterne.

In „Sacrifice“ tun Joan und ihre Geschwister alles dafür, damit sich eine dunkle Prophezeiung erfüllt – und stürmen deshalb eine Wohltätigkeitsveranstaltung der Reichen und Schönen, um einen Schauspieler/Helden, einen Milliardär/Schurken und eine Performerin/Geliebte über die Klinge springen zu lassen…

Demnächst kommt mit „Godzilla Minus Zero“ übrigens auch die neueste Zerstörungsorgie der titelgebenden Riesenechse in die Kinos, die die Kaiju-Saga in Sachen Härte in neue Sphären katapultieren soll. Was genau dahinter steckt, haben wir bereits in diesem Artikel ausführlich erklärt:

Sci-Fi-Kriegsfilm-Kracher setzt neue Maßstäbe: "Godzilla Minus Zero" wird offiziell der brutalste Godzilla-Film aller Zeiten!

Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Fasziniert und berührt werden, aber auch ein stückweit über sich selbst erfahren – darin besteht für Daniel die Magie des Kinos.
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