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    "Justice League": "Batman"- und "Avengers"-Komponist Danny Elfman macht statt Junkie XL die Musik
    Von Björn Becher — 15.06.2017 um 12:07
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    Komponistenwechsel bei „Justice League“: Wie der Hollywood Reporter zuerst berichtete, übernimmt die mit Superheld Batman bestens vertraute Legende Danny Elfman den Score von Kollege Junkie XL, dessen Abschied wohl nicht ganz freiwillig war.

    Warner Bros.
    Nachdem Joss Whedon nun statt Zack Snyder, der nach einer familiären Tragödie auf eigenen Wunsch eine Auszeit nimmt, die Nachdrehs von „Justice League“ überwacht, bringt dieser auch einen neuen Komponisten mit. Danny Elfman, der mit Whedon bereits bei „Avengers: Age Of Ultron“ zusammenarbeitete, wird den Score verantworten, um den sich eigentlich der Niederländer Tom Holkenborg alias Junkie XL kümmern sollte. Auch bei „Age Of Ultron“ kam Elfman übrigens schon sehr spät an Bord und ersetzte mit Brian Tyler einen anderen Komponisten. Er kennt sich mit einem der Helden bestens aus, machte Elfman doch auch die Musik für Tim Burtons „Batman“ und „Batmans Rückkehr“. Diese Scores werden von vielen Fans nach wie vor gefeiert. Zuletzt komponierte er zudem die Titelmusik für die Cartoon-Serie „Justice League Action“. Daneben war der Komponist bereits vier Mal für den Oscar nominiert (für „Good Will Hunting“, „Men In Black“, „Big Fish“ und „Milk“).

    Während der Hollywood Reporter zuerst berichtete, dass Junkie XL nun statt „Justice League“ den neuen „Tomb Raider“-Film mit Alicia Vikander übernimmt und so den Eindruck erweckte, der Komponist habe einfach ein anderes Projekt vorgezogen, gab dieser eine Stellungnahme via Twitter ab, die einen anderen Grund andeutet:



    „Du hast es nicht in Hollywood geschafft, bevor du bei einem Projekt ersetzt wurdest.“ Die Nutzung des Passivs („you get replaced“) deutet dabei mehr als deutlich an, dass die Verantwortlichen einen anderen Komponisten wollten. Junkie XL, der seinem Mentor Hans Zimmer bereits bei „Man Of Steel“ zuarbeitete und weite Teile der Stücke schrieb und bei „Batman V Superman“ gemeinsam mit Zimmer verantwortlich war, wurde also wohl eher gefeuert und übernahm danach „Tomb Raider“, als dass er wegen dem Lara-Croft-Abenteuer keine Zeit mehr für ein weiteres Projekt hatte.

    Während wir beim Kinostart von „Justice League“ am 16. November 2017 dann Musik von Danny Elfman hören, werden wir sehr viele Stars vor der Kamera sehen. Neben den Heldendarstellern wie Ben Affleck als Batman, Gal Gadot als Wonder Woman, Ezra Miller als Flash, Ray Fisher als Cyborg, Jason Momoa als Aquaman und Henry Cavill als Superman werden auch viele Nebenfiguren Teil der Handlung sein. So bestätigte gerade Kiersey Clemons in einem Interview mit dem ModelisteMagazin, dass sie als Iris West, die große Liebe von „The Flash“ Barry Allen, in „Justice League“ zu sehen sein wird. Als wir bei unserem Besuch am Set im vergangenen Jahr Produzent Chuck Roven nach einem möglichen Auftritt von Iris West fragten, wich dieser noch aus. Es werden natürlich auch Figuren aus dem Umfeld der einzelnen Helden auftreten, welche wolle man aber noch nicht verraten. Viele davon sind aber mittlerweile offiziell bestätigt worden. So sind zum Beispiel auch Jeremy Irons als Bruce Waynes Butler Alfred, Amy Adams als Lois Lane oder Amber Heard als Mera mit von der Partie. Und erst kürzlich erfuhren wir, dass auch zwei „Wonder Woman“-Amazonen mitmischen.

     

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