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    Rami Malek als Bond-Bösewicht: Sonderbehandlung für "Bohemian Rhapsody"-Oscarpreisträger

    Wenn es darum geht, wer Daniel Craig bei seinem letzten Bond-Auftritt ans Leder soll, scheinen die Macher nur einen Namen im Kopf zu haben: Rami Malek. Alles soll getan werden, damit der Oscarpreisträger neuer 007-Bösewicht wird.

    Fox Deutschland

    Dass Rami Malek die Wunschbesetzung als Bösewicht in „James Bond 25“ ist, geistert schon länger herum. Bisher hieß es aber, dass es beim frommen Wunsch bleiben wird. Maleks Drehplan für die finale Staffel von „Mr. Robot“ mache ein Engagement unmöglich. Doch das hat sich nun geändert, wie wir gleich aus zwei vertrauenswürdigen Quellen erfahren.

    Da ist zum einen Variety. Das renommierte Branchenblatt berichtet, dass die Bond-Macher alles unternehmen wollen, um Malek an Bord zu bekommen. Man habe sich zwar auch mit anderen Stars für die Rolle getroffen, doch Malek sei weiter die Wunschbesetzung und man wolle irgendeinen Weg finden, um ihn zu verpflichten. Und womöglich hat man den schon gefunden. Dies behauptet zumindest der sehr gut vernetzte, seit einiger Zeit für Collider schreibende Kollege Jeff Sneider. Man habe extra für Malek einen besonderen Drehplan ausgeklügelt, der es dem Schauspieler erlaube, zwischen beiden Sets zu wechseln. Nun gehe es nur noch um letzte Vertragsdetails – allen voran das Salär für den Star. Genau deswegen seien die Verhandlungen auch aufgeschoben gewesen. Man wollte die Oscarverleihung abwarten, da mit dem nun für seine Rolle im Freddie-Mercury-Biopic „Bohemian Rhapsody“ erhaltenen Goldjungen das Gehalt von Malek steige.

    Bond-Girls und ein CIA-Agent

    Während dies klingt, als wäre Maleks Engagement nun sicher, berichten beide Webseiten übereinstimmend, dass aktuell auch sehr intensiv nach Schauspielerinnen gesucht wird. Die Kollegen von Variety wissen hierzu, dass es gleich zwei neue weibliche Hauptrollen gebe, die die meiste Leinwandzeit mit Craig haben und daher sehr intensiv zusammen mit dem 007-Star getestet werden sollen. Laut Variety sei eine dieser Damen wie Bond eine MI6-Agentin, die andere sei mit dem Bösewicht verbandelt. Sie muss aber nicht unbedingt dessen Handlangerin sein, wird doch von den Kollegen als Vergleich Olga Kurylenkos Camille in „Ein Quantum Trost“ genannt. Sneider erklärt auf Collider dazu, dass seine Quellen ihm bestätigt hätten: „Black Panther“-Star Lupita Nyong’o soll eine dieser Rollen übernehmen. Entsprechende Berichte kamen kürzlich aus Großbritannien.

    Daneben berichtet Variety auch noch, dass Billy Magnussen zum Cast stoßen soll. Der aus „Birth Of The Dragon“, „Game Night“ und dem aktuellen Netflix-Film „Die Kunst des toten Mannes“ bekannte Schauspieler soll angeblich einen CIA-Agenten spielen, der mit Bond arbeitet – ähnlich zu Jeffrey Wrights Felix Leiter in vorherigen Filmen. Magnussen sei die Wunschbesetzung von Regisseur Cary Joji Fukunaga, der mit ihm schon an der Netflix-Serie „Maniac“ gearbeitet hat.

    2018 WARNER BROS. ENTERTAINMENT INC. AND RATPAC-DUNE ENTERTAINMENT LLC / Hopper Stone

    Wie steht es um das Skript?

    Widersprüchlich sind die beiden Berichte übrigens hinsichtlich des Skripts. Zuletzt machten Meldungen die Runde, dass „Die Bourne Identität“-Autor Scott Z. Burns das Drehbuch noch einmal grundlegend überarbeiten soll. Collider berichtet, dies sei auch weiterhin der Fall. Laut Variety habe dagegen zuletzt Regisseur Fukunaga selbst noch einmal Hand ans Skript angelegt und die Produzenten wie auch der sehr einflussreiche Daniel Craig seien damit sehr glücklich und es seien keine großen Änderungen mehr geplant.

    Die Dreharbeiten sollen unter dem Arbeitstitel „Shatterhand“ (wichtig: das ist nicht der finale Filmtitel) im April beginnen. Neben den vielen neuen Darstellern werden dann auch Lea Seydoux und Naomie Harris (Bond bekommt also insgesamt vier größere Frauenfiguren an die Seite) sowie Ralph Fiennes und Ben Whishaw aus der vorherigen Besetzung zurückkehren. Zuletzt aufgrund des Arbeitstitels wieder entstandene Gerüchte, dass auch Christoph Waltz erneut mitmische, sind wohl eher Fan-Wünsche. Unserer Ansicht nach ist dies auch eher unwahrscheinlich, wenn man so intensiv um einen Hochkaräter wie Rami Malek als neuen Antagonisten wirbt und diesem noch eine bekannte Schauspielerin zur Seite stellen will.

    „Bond 25“ soll am 9. April 2020 in die Kinos kommen.

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