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    Mit einem der intensivsten und wichtigsten Filme 2020: Neue 99-Cent-Aktion bei Amazon Prime Video
    Von Björn Becher — 29.01.2021 um 11:34

    Amazon veranstaltet zum Monatsende mal wieder seine berühmte 99-Cent-Aktion, bei der ihr zahlreiche Filme für gerade einmal 99 Cent leihen könnt – sofern ihr ein Prime-Video-Abo habt. Wir stellen euch einige Highlights aus dem Angebot vor.

    Ascot Elite / Amazon

    An diesem Wochenende gibt es wieder einmal die 99-Cent-Aktion von Amazon Prime Video: Prime-Kund*innen können dabei sehr viele Filme für gerade einmal 99 Cent ausleihen. Ihr habt nach erfolgter Leihe dann 30 Tage Zeit, eure Auswahl anzuschauen. Habt ihr den Film einmal gestartet, müsst ihr ihn allerdings innerhalb von 48 Stunden zu Ende schauen, könnt ihn in diesem Zeitrahmen aber auch so oft ihr wollt immer und immer wieder genießen.

    Das 99-Cent-Angebot gilt nur für Abonnent*innen von Amazon Prime Video. Sollte euch einer der nachfolgenden Filme trotzdem interessieren, könnt ihr ihn natürlich auch so (zum Normalpreis) leihen oder kaufen, oder einfach für 30 Tage kostenlos das Prime-Abo mit weiteren Vorteilen testen.

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    Dieses Mal gibt es in der Auswahl von Prime-Video unter anderem einige Filme, die 2020 für Aufsehen gesorgt haben, darunter gleich mehrere, die sehr wahrscheinlich (gerade durch die Corona-Situation mit weniger Kinobesuchen und geschlossenen Sälen) viele von euch auf der großen Leinwand verpasst haben, die aber nun einen Blick wert sind.

    Bevor wir euch einige Highlights vorstellen, kurz noch der Link zur Gesamtübersicht, falls ihr selbst stöbern möchtet.

    » Alle Filme der 99-Cent-Aktion bei Amazon Prime Video in der Übersicht*

    "The Assistant"

    Den Anfang unserer Vorstellungsrunde macht der einzige von uns ausführlicher präsentierte Film, den ihr wahrscheinlich nicht auf der großen Leinwand verpasst haben könnt, weil er dort abseits von Festivals in Deutschland leider überhaupt nicht zu sehen war – und das ist eigentlich eine ziemlich Schande. Denn Kitty Greens „The Assistant“ ist einer der intensivsten und wichtigsten Filme, die 2020 überhaupt erschienen sind.

    Eine herausragende Julia Garner („Ozark“) spielt die junge Assistentin eines mächtigen Filmmoguls. Sie kocht Kaffee, sortiert die Post, nimmt die Anrufe entgegen. Sie arbeitet sich tot und bald hat sie noch einen schrecklichen Verdacht.

    Der Harvey-Weinstein-Skandal schwebt deutlich über „The Assistant“ und auch wenn der Produzent im Film namenlos bleibt und nie wirklich sichtbar auftritt, scheint es das Alter Ego des einstigen, mittlerweile wegen Vergewaltigung uns sexueller Nötigung verurteilten Moguls zu sein.

    Was „The Assistant“ so besonders macht: Kitty Green verzichtet auf eine plakative Abrechnung. Es gibt zum Beispiel keine explizite Darstellung von sexuellen Übergriffen, vieles in dieser Hinsicht bleibt bewusst nebulös. Umso deutlicher ist dafür die ganze, auch auf psychischer Ebene stattfindende Ausbeutung der jungen Assistentin, auf die herabgesehen wird und mit der das Publikum schon beim „normalen“ Arbeitsalltag mitleidet.

    Alle Filme im Abo bei Amazon Prime Video: Die komplette Übersicht

    „'The Assistant' lässt einem das Blut in den Adern gefrieren - und bringt es gleichzeitig zum Kochen. Ein unbequemer Film, der mit ruhigen Tönen einen ins Mark gehenden Knalleffekt erzeugt“, heißt es im Fazit unserer 4-Sterne-FILMSTARTS-Kritik (der Autor dieser Zeilen gibt sogar noch ein höhere Wertung)! Es ist ein Film, den ihr unbedingt schauen solltet. In Deutschland erschien er erst im November 2020 fürs Heimkino, nun gibt es ihn bei Amazon Prime Video wie gesagt für 99 Cent.

    » "The Assistant" bei Amazon Prime Video*

    "Follow Me"

    Von einem Film, der nicht im Kino lief, kommen wir zu einem Film, der im Kino mächtig Eindruck hinterließ. Als nach der ersten Corona-Wiedereröffnung im Spätsommer die Menschen nur sehr zögerlich wieder ins Kino gingen, hielt sich der  Escape-Room-Thriller „Follow Me“ beharrlich in den Charts. Wie uns der Verleih Capelight damals verriet, kalkulierte man mit 25.000 bis 50.000 verkauften Kinotickets, am Ende wurden es fast 200.000 Zuschauer*innen.

    Und für Horror-Fans ist „Follow Me“ auch durchaus sehenswert: Ein „vergleichsweise bodenständiger Escape-Room-Thriller mit zurückhaltenden Folterhorror-Einschüben und einem besonders fiesen Twist“, ist das Fazit unserer FILMSTARTS-Kritik.

    » "Follow Me" bei Amazon Prime Video*

    "Unhinged – Außer Kontrolle"

    Eine besondere Rolle bei der Corona-Wiedereröffnung spielte auch „Unhinged – Außer Kontrolle“. Weil das Publikum auch nach Filmen mit Hollywood-Stars gierte, veröffentlichte der deutsche Verleih Leonine den Thriller mit Russell Crowe als Autofahrer, der ausrastet, bevor er noch irgendwo anders in der Welt erschienen war. Deswegen durfte man den Film nur in der deutschen Synchro zeigen.

    Bei Amazon Prime Video gibt es nun auch optional die englische Originalfassung. In der macht Russell Crowe als wirklich richtig fieser Bösewicht noch mehr Spaß, sodass die durchaus vorhandenen Schwächen des Thrillers noch weniger ins Gewicht fallen.

    » "Unhinged" bei Amazon Prime Video*

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "Unhinged - Außer Kontrolle"

    "Guns Akimbo"

    Richtig durchgedreht wird es auch in „Guns Akimbo“. „Harry Potter“-Star Daniel Radcliffe spielt einen Nerd, der eines Morgens aufwacht und feststellen muss: Jemand hat dicke fette Schrauben durch seine Fingergelenke gebohrt, um damit zwei stattliche Knarren – mit jeweils exakt 50 Schuss Munition – an seinen Händen befestigt. Und er ist auch noch Teil eines tödlichen Spiels. Innerhalb der nächsten 24 Stunden muss er seine Widersacherin Nix (Samara Weaving) töten … oder von ihr getötet werden...

    Wir waren nicht völlig überzeugt, kommt „Guns Akimbo“ doch an deutliche Vorbilder wie „Crank“ oder „Shoot 'Em Up“ nicht heran. Doch unter anderem Videospielfans werden mit der überdrehten Action-Sause ihren Spaß haben. Zumindest bekamen wir einige positive Rückmeldungen von Leser*innen auf den Film.

    » "Guns Akimbo" bei Amazon Prime Video*

    "The King Of Staten Island"

    The King Of Staten Island“ erschien zeitgleich als Premium-VoD-Veröffentlichung und in wenigen Kinos. Wer ihn auf der großen Leinwand verpasst hat und für die VoD nicht so tief in die Tasche greifen wollte, kann Judd Apatows richtig starkes Drama nun für günstige 99 Cent leihen.

    Stand-Up-Komiker Pete Davidson spielt Slacker Scott, der auch mit Mitte 20 noch bei seiner Mutter (grandios: Marisa Tomei) abhängt, sein Leben einfach nicht geregelt bekommen will und dem verstorbenen Vater nachtrauert. Doch dann geht seine Mutter eine neue Beziehung ein: Mit Feuerwehrmann Ray (Bill Burr) gerät Scott schnell aneinander.

    Mit sensationellen Darstellerleistungen (neben Davidson, Tomei und „The Mandalorian“-Szenendieb Bill Burr ist unter anderem noch Steve Buscemi dabei) starken Bildern und vielen tollen Momenten ist „The King Of Staten Island“ ein so wunderbarer Film, dass es keine Rolle spielt, dass er an den Rändern ein wenig ausfranst und bewusst überlang ist.

    » "The King Of Staten Island" bei Amazon Prime Video*

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "The King Of Staten Island"

    Das sind wie gesagt nur einige der Filme des aktuellen 99-Cent-Angebots, das unter anderem auch jeweils zwei Videotheken-Actioner mit Bruce Willis und Scott Adkins und den mit unter anderem Benedict Cumberbatch, Michael Shannon, Katherine Waterston, Nicholas Hoult, Tom Holland, Harry Melling und Tuppence Middleton außergewöhnlich besetzten, aber leider eher enttäuschenden „Edison – Ein Leben voller Licht“ bietet.

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