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"Terminator 6": Original-Sarah-Connor Linda Hamilton kehrt zum Franchise zurück
Von Markus Trutt — 20.09.2017 um 09:43
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In den ersten beiden „Terminator“-Teilen prägte Linda Hamilton mit Sarah Connor eine der großen weiblichen Actionikonen der Filmgeschichte. Für „Terminator 6“ wird sie nun in ihre Paraderolle zurückkehren.

StudioCanal

Zurück zu den Wurzeln! 2019 fallen die Rechte an der von ihm 1984 einst ins Leben gerufenen „Terminator“-Marke an James Cameron zurück, was der „Avatar“-Regisseur direkt nutzen will, um einen weiteren Teil der langlebigen Reihe zu produzieren, an der er seit „Terminator 3“ nicht mehr beteiligt war. Arnold Schwarzenegger bestätigte bereits selbst, dass er auch bei „Terminator 6“ wieder an Bord sein wird. Nun steht fest, dass er dabei Gesellschaft von einem weiteren Franchise-Urgestein bekommen: Linda Hamilton ist als Sarah Connor wieder mit an Bord. Das verkündete Cameron nun bei einer privaten Feier zur Reihe (via The Hollywood Reporter).

Eine erfahrene weibliche Actionheldin

Mit dem Comeback hofft Cameron, ein weiteres Ausrufezeichen in Sachen weibliche Actionhelden zu setzen: „So bedeutsam, wie sie damals für Gender und Action-Stars war, wird es ein riesiges Statement sein, die erfahrene Kriegerin, die sie geworden ist, zurückkehren zu lassen“, so der Filmemacher im Zuge der Ankündigung. „Es gibt 50- und 60-jährige Kerle da draußen, die böse Jungs töten, aber es gibt kein vergleichbares Beispiel für Frauen.“

Linda Hamilton war erstmals 1984 im Franchise-Auftakt „Terminator“ als Sarah Connor zu sehen. Damals wurde die noch unbedarfte Kellnerin damit konfrontiert, dass sie die Mutter von John Connor sein wird, der in einer düsteren Zukunft den Rest der nahezu ausgerotteten Menschheit im Krieg gegen intelligente Maschinen anführt. Um dies zu verhindern, wurde ein Killerroboter (Schwarzenegger) in der Zeit zurückgeschickt, um sie zu töten. Im Sequel „Terminator 2 - Tag der Abrechnung“ aus dem Jahr 1991 beschützte Sarah – mittlerweile zur abgebrühten Kämpferin geworden – mit allen Mitteln ihren Sohn John, der im Teenie-Alter nun selbst zur Zielscheibe eines Terminators wurde.

Neue Figuren im Mittelpunkt

Wie Cameron (und anders als etwa Schwarzenegger) war Hamilton anschließend nicht in die weiteren Fortführungen des Franchise involviert (abgesehen von einer Tonbandaufnahme in „Terminator: Die Erlösung“). In der Serie „Terminator: The Sarah Connor Chronicles“ schlüpfte stattdessen „Game Of Thrones“-Königin Lena Headey in die ikonische Rolle, auf der großen Leinwand wurde sie zuletzt von deren „GoT“-Kollegin Emilia Clarke in „Terminator: Genisys“ verkörpert.

Wie Hamiltons Part nun in „Terminator 6“ aussehen wird, ist noch nicht bekannt. James Cameron deutete auf der besagten Party aber auch an, dass ihre und Schwarzeneggers Rollen eher etwas kleiner ausfallen dürften und vor allem als Anker der Handlung dienen sollen. Im Mittelpunkt werden vielmehr neue Figuren stehen, allen voran eine junge Frau um die 18, für die derzeit nach einer passenden Darstellerin gesucht wird.

Cameron hält an neuer "Terminator"-Trilogie fest

Wie The Hollywood Reporter weiter berichtet, will Cameron – bei entsprechendem Erfolg – wohl weiterhin an seinen Plänen festhalten, gleich eine ganze neue „Terminator“-Trilogie auf die Beine zu stellen. Dafür hätten er und „Deadpool“-Regisseur Tim Miller, der nicht zuletzt aufgrund Camerons „Avatar“-Verpflichtungen die Inszenierung übernehmen wird, einen Writers‘ Room ins Leben gerufen. Zu diesem gehören noch David S. Goyer („Batman V Superman“), Justin Rhodes („Green Lantern Corps“), Camerons einstiger „Dark Angel“-Co-Schöpfer Charles H. Eglee und „Sarah Connor Chronicles“-Entwickler Josh Friedman. Auf der Grundlage einer Story-Idee von Cameron selbst entwickeln diese Geschichten, die als eigenständige Filme funktionieren, aber auch einen größeren fortlaufenden Handlungsbogen spannen sollen.

2019 soll „Terminator 6“ dann in die Kinos kommen. Als angepeilten Drehbeginn nannte Arnold Schwarzenegger vor einigen Monaten bereits März 2018. So wie das Projekt nun voranschreitet, könnte dies durchaus realistisch sein.

Terminator 2 - Tag der Abrechnung 3D Trailer DF

 

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Kommentare
  • Micox

    Ohne Cameron auf dem Stuhl = Flop..

  • Micox

    Mit Spritze im Arm..

  • Der Eine vom Dorf

    Na auf den Plot und vor Allem die Verbindung zu der ersten Trilogie bin ich mal gespannt. Ganz ehrlich, ich habe da wenig bis gar keine Hoffnung.

  • Jimmy V.

    Sehe das ähnlich. Sie hätten mit Teil 4 eine sinnvolle Fortführung des Franchises zeigen können, nämlich John Connors tatsächlicher Widerstandskampf. Das ist aber missglückt. Jetzt hingegen zu versuchen wieder alles mit allem zu verknüpfen, nur um den ganzen Schauspielern einen "curtain call" zu geben, führt nur zu Humbug. Diese Zeitreise-Plots bei "Terminator" nerven mittlerweile einfach nur noch.

  • Der Eine vom Dorf

    Ich muss zugeben, dass ich den neusten Teil gar nicht gesehen habe, aber was man so liest, deutet darauf hin, dass das vielleicht eine gute Idee war. Selbst im dritten Teil fingen sie meiner Meinung nach schon an, es mit den Zeitreisen etwas zu übertreiben.

  • Jimmy V.

    Aber der dritte Teil war mit seinem Ende wenigstens einigermaßen konsequent und hat den vierten Teil gut vorbereitet. Dass dieser sehr durchwachsen war, steht auf einem anderen Blatt. Doch sofern man "Terminator" unbedingt fortführen will, sollte man lieber mit einem Reboot ab Teil 4 beginnen. Ich habe "Terminator: Genesys" auch nicht gesehen - eben wegen der schlechten Kritiken.

  • WhiteNightFalcon

    Der Name David Goyer bereitet mir Bauchschmerzen. Hoffe mal, der darf nur die Story mitentwickeln. Wenn der bei Teil 2 oder 3 Regie führen dürfte, gibts ne Katastrophe. Und auch bzgl Drehbuch kriege ich bei seinem Namen Alpträume seit Ghost Rider 2.
    Ich würde mir wünschen, dass den ersten Film Tim Miller inszeniert und Teil 2 & 3 auf einen Schlag Cameron selbst. Zwischen 2021 und 2024 hat er doch Zeit, wenn sich Avatar 4 & 5 in der Nachproduktion befinden. Das müsste er doch locker schaffen, da noch nen Jahr Terminator-Dreharbeiten reinzupacken.

  • Modell-101

    Ja, das ist auch meine Befürchtung.

  • Modell-101

    Anderswo wurde erwähnt, dass die Story nach dem 2. Teil ansetzt.
    Da der Kanon mit dem 3. und dann nochmal mit dem 5. Teil komplett verwurstet wurden und die meisten sich sowieso ein Reboot wünschten, ist das jetzt eine ziemlich gute Lösung, denn somit bleiben wenigstens die ersten beiden Teile am Leben. Damit kann ich gut leben. Ich freu mich auch sehr auf Hamilton.

  • WhiteNightFalcon

    Gegen die Dark Knight Trilogie sage ich absolut nichts. Allerdings denke ich auch der Bärenanteil der Scripts geht auf die Kappe der Nolan Brüder.

  • Aequitas

    Spricht sicher dafür, dass Hamilton mitspielt und ich mag die Terminator-Franchise, sogar die weniger gelungenen Teile (was ja nach Teil 2 praktisch alle sind ;-)). Allerdings ist es etwas mühsam, dass Hollywood immer öfters versucht bereits produzierte, nicht besonders gut gelaufenen Filme wie zu ignorieren und potenzielle Nachfolger dort anzuhängen, wo letztmals der Erfolg zu finden war. Ich fand Genisys schon extrem anstrengend, ich hoffe der neue Teil setzt wirklich da an, wo die beiden ersten Teile auch erfolgreich waren. Vor allem T2 ist für mich noch heute einer der grossartigsten SciFi-Actionknaller aller Zeiten!

  • Aequitas

    Wobei Teil 3 der Trilogie storymässig auch nicht der Weisheit letzter Schluss war. Aber die ersten beiden waren auf jeden Fall grossartig, vor allem der erste Batman von Nolan ist für mich bis heute der beste Batman-Film aller Zeiten, schlägt sogar den grossartigen zweiten Teil, weil er eine Origin-Story ist und so sehr viel Tiefgang erhält.

  • Micox

    Gut, denn den gibt´s auch nicht mehr ohne..

  • Jimmy V.

    Mag ja sein. Das ändert ja dennoch nichts daran, dass Der Eine vom Dorf und ich uns mal ein wenig Abstand von den Zeitreisen wünschen.

  • Der Eine vom Dorf

    Klingt ganz nach meinem Geschmack, jedoch bezweifle ich, dass unsere Stimmen gehört werden. ;-)

    Was das Ende von Teil 3 betrifft, stimme ich zu. Grundsätzlich war das ein dem Grundton der Trilogie sehr gut entsprechender Abschluss - kein Zögern, sondern konsequent. Das hat mir auch gefallen.

  • Modell-101

    Stimmt, auch ich bin kein Fan davon. Aber die Kontinuität ist so irreparabel zerrissen (Hauptschuld ist bei T5), dass nur ein Reboot helfen kann.
    Blomkamp hatte mit seinen Plänen für Alien 5 dasselbe vor, was vielen Leuten zusagte.

  • Modell-101

    Aber nicht in Teil 1

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