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    Thor und Captain America eingeholt: So viel verdient Scarlett Johansson für "Black Widow"
    Von Alexander Friedrich — 11.10.2018 um 17:27
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    2020 kommt aller Voraussicht nach endlich der „Black Widow”-Solofilm mit Scarlett Johansson in die Kinos. Für den Marvel-Film erhält die Schauspielerin nun eine genauso hohe Gage, wie Chris Evans und Chris Hemsworth für ihre jeweiligen MCU-Filme.

    Walt Disney

    Im August 2018 veröffentlichte das Wirtschaftsmagazin Forbes seine alljährliche Liste der bestverdienenden Schauspielerinnen der Welt und mit großem Abstand belegte Scarlett Johansson den ersten Platz. 40,5 Millionen US-Dollar hat die Darstellerin in diesem Jahr eingenommen, was vor allem an „Avengers 3: Infinity War“ und dem abgedrehten „Avengers 4“ liegen dürfte. Trotz gewaltiger Einnahmen fiel auf, dass Johansson im Vergleich zur männlichen Forbes-Liste immer noch deutlich zu wenig verdient. Der bestbezahlte Schauspieler Dwayne Johnson bringt es 2018 nämlich auf gleich 124 Millionen Dollar.

    Mit dem kommenden „Black Widow“-Film ändert sich das vielleicht nicht komplett, dafür aber verdient Johansson erstmals genauso viel wie die meisten ihrer männlichen Marvel-Kollegen: Wie der Hollywood Reporter berichtet, erhält Johansson für ihren Solo-Film eine Gage in Höhe von 15 Millionen Dollar. Anfang 2018 hatte das britische Boulevardblatt Daily Mail noch von einem Gehalt von 25 Millionen Dollar berichtet.

    Johansson zieht mit Evans und Hemsworth gleich

    Auch wenn dieser Betrag zu den derzeit höchsten Film-Gehältern für Schauspielerinnen zählt, einen Rekord schafft Johansson damit noch nicht: Für ihre Rolle in „Passengers“ hat Jennifer Lawrence etwa sogar 20 Millionen Dollar erhalten.

    Trotzdem verdient Johansson mit dem 15-Millionen-Scheck bei Marvel nun mehr denn je und vor allem: Genauso viel haben etwa auch Chris Evans und Chris Hemsworth jeweils in „Avengers 3“ und ihren eigenen Filmen „The First Avenger: Civil War“ und „Thor 3: Tag der Entscheidung“ verdient. Um honorartechnisch endlich auf Augenhöhe mit den männlichen Hauptdarstellern im MCU (wenn auch nicht mit allen, Robert Downey Jr. etwa verdiente schon für „The Avengers“ geschätzte 50 Millionen Dollar) zu kommen, hat es lang gedauert: Seit „Iron Man 2“ aus dem Jahr 2010 ist Johansson mittlerweile bei Marvel schon dabei, die 33-Jährige bringt es bislang auf sechs Auftritte als Black Widow und ist fester Bestandteil der Avengers.

    Mehr Heldinnen vor und hinter der Kamera im MCU

    Für „Black Widow“ hat Marvel ohnehin etwas umgedacht: Mit Cate Shortland übernimmt erstmals eine Frau auch alleine die Regie (beim 2019 kommenden „Captain Marvel“ ist Anna Boden lediglich Co-Regisseurin). Produzent Kevin Feige räumte im September 2018 auch einige Fehler ein und verprach deutlich mehr Frauenpower für die Zukunft des MCU. Vor allem der Erfolg von „Wonder Woman“ aus dem Hause DC im Jahr 2017 habe dabei neue Impulse gegeben.

    Scarlett Johansson dürfte mit dieser üppigen Entlohnung auch im Jahr 2019 wieder ganz oben in der Forbes-Rangliste mitspielen. Bis zum Kinostart vom „Black Widow“-Solofilm müssen wir uns allerdings noch etwas länger gedulden, voraussichtlich erscheint der Titel 2020 bei uns in den Filmpalästen.

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    Kommentare
    • Deliah C. Darhk
      Bei Dir hatte ich da auch keine Bedenken. Aber gibt ja Mitleser, die sehen den Spoiler nicht kommen, selbst wenn der gesamte Textaufbau darauf hinausläuft.
    • Darklight ..
      Mmh... Aufklärung - zumindest eine grobe - fände ich seitens FILMSTARTS schon angebracht.Willkür oder das Gefühl davon macht echt ein komisches Klima. Und FILMSTARTS kann sich ja echt glücklich schätzen, hier unten in den Kommentarspalten eine so coole Fangemeinde zu haben. 😋
    • Deliah C. Darhk
      Selbst für 1 Mrd würde ich keine Rolle spielen, die mir etwas abverlangt, das ich nicht geben will.
    • WhiteNightFalcon
      Vielen lieben Dank für die ausführliche Antwort Deliah. Weisst doch Spoiler machen mir nix aus. Ein guter Film bleibt ein guter Film und die Beschreibung klingt nach nem schön rauen Agententhriller. Um so besser, wenn er nicht wie Bond ist. Bei mir Zuhause ist eh nur die Hälfte aller Agentenfilme, die ich habe, die Bond Serie...
    • Deliah C. Darhk
      Gekickt. Über die Hintergründe habe ich nie eine Antwort auf meine Anfrage erhalten.Was soll man da nach Durchsicht seiner Kommentare jetzt denken?
    • Deliah C. Darhk
      Okay, aber keine Spoiler-Beschwerden hinterher. ;)Ich muss für die Antwort auf Einzelszenen eingehen, um zu erläutern, warum ich die Rolle so stark und mutig finde.Ziemlich am Anfang spielt ihre Figur den Köder für ein Geheimdienst-Attentat. Sie wird von ihrem Onkel (!) dabei unzureichend informiert und weiss weder, dass ihre Vergewaltigung billigend in Kauf genommen wird noch, dass sie hinterher als Zeugin eliminiert werden soll, oder sich als Red Sparrow an der Agentenschule bewähren muss, wo jedes Versagen für sie mit einer Exekution enden kann.Als sie mit ihrem Onkel darüber sprechen will, dass der Geköderte in sie eingedrungen ist, wischt er das mit einer unerträglichen Kälte weg und informiert sie erst jetzt über die Alternative Tod oder Red Sparrow.In der Szene selbst wird gezeigt, wie der Mann ihr den Slip brutal vom Körper reisst und sich zwischen ihre Schenkel drängt. War schon hart gespielt, mit Vollkontakt der Geschlechtsteile vermute ich. Im Detail ist das natürlich nicht zu sehen.In der weiteren Folge des Films wird durch einen Einblick in die Methodik der Schule gezeigt, wie erniedrigend die Frauen dort behandelt werden.Z. B. soll eine andere Agentin einem sehr unsauberem homosexuellem Gefangenen vor der Klasse einen BJ machen, um zu lernen, wie sie auch einen Mann, der sich 'für das zwischen ihren Beinen nicht interessiert' als gefakter Junge becircen kann.Die Frau bricht weinend zusammen und bekommt die Aufgabe, es jetzt jeden Tag zu machen, bis sie es überzeugend kann.In einer anderen Szene versucht ein männlicher Jung-Agent J-Law unter der Dusche sexuell zu missbrauchen.Dafür, dass sie ihn verdrischt und verletzt um sich zu wehren droht ihr erneut die Exekution.Ihre Vorgesetzte hält nichts von ihr und fordert diese auch verbissen ein.Allein die höhere Position des Onkels rettet ihr Leben.Allerdings muss sie dazu vor der Klasse beweisen, dass sie bereit ist alles für Russland zu geben und soll sich vor allen von dem Agenten vögeln lassen.Er verlangt von ihr, sich auszuziehen und über den Tisch zu beugen, und da kommt dann die Stärke der Figur (nicht zum einzigen Mal) durch: Sie verweigert sich seinem Willen, indem sie sagt, sie wolle ihm zusehen, wenn er es tut, sich auszieht und mit geöffneten Beinen (mE hart an der Grenze gefilmt) vor ihm auf den Tisch setzt und ihn beginnt zu verspotten, weil er nicht kann, wenn sie ihn dabei ansieht. Der Mann lässt es dann bleiben und zieht gedemütigt ab.Es gibt noch weitere Demütigungsszenen bis hin zu Folter. Was J-Laws Figur darin so stark macht ist, dass sie immer die Kontrolle übernimmt und sich zwar irgendwie schon unterordnet, aber den wesentlichen Teil ihres Selbstes für sich bewahrt.Von der Figur abgesehen handelt es sich um einen vom Ton her eher grauen Agentenfilm. Er blieb für mich immer spannend, aber der Fun und die Action z. B. eines Bonds fehlten.Das tut dem Film aber eher gut, weil er somit viel mehr den Fokus auf das menschliche Schicksal der Figur legt und aus einer gewissen Distanz heraus vermittelt, unter welchen entwürdigenden Verhältnissen die Red Sparrow ausgebildet werden.3,5/5 bei mir nach bislang einer Sichtung.
    • Filmfan
      Es ist im Vergleich zu den männlichen Topverdienern immer noch zu wenig. Schade das Marvel hier nicht ein noch deutlicheres Zeichen setzte. Denn ich für mein Teil gehe wegen Scarlett Johansson in die Superheldenfilme. Das darüber hinaus die Filme beste Unterhaltung sind ist schön. Scarlett Johansson gehört aktuell zu meinen Top 3 Superstar. Sie ist mein erster Grund ins Kino zu gehen.
    • Smg
      50 mille für RDJ Respekt. Ist aber ein genialer Schauspieler geworden.Ich denke ohne seine drogenzeit wäre er nie so gut geworden wie er jetzt ist.Der mann hat dicke Eier!
    • WhiteNightFalcon
      Verrätst du warum?? Hab den noch nicht gesehen...
    • WhiteNightFalcon
      Er ist meist ziemlich deutlich auf Christoph Petersen los und das scheint irgendwen genervt zu haben, dass sie vermutlich seinen Account platt gemacht haben. Filmstarts hat die Möglichkeit, Leute zu sperren. Das wurde - glaube vor 2 Jahren - mal mit nem User names @Filmfan1.0 gemacht für ne Woche.
    • Gravur51
      Sie wirkt in Interviews eigentlich ziemlich geerdet und normal, ich glaube, es ist einfach das Umfeld das sie so wirken lässt.
    • WhiteNightFalcon
      Ich fand sie so zur Zeit, als X-Men First Class raus kam, mal super sympathisch, aber irgendwie ist sie danach zu sehr abgehoben.
    • Gravur51
      Der hat glaub ich momentan genug von Zensur Filmstarts, verständlicherweise.
    • Darklight ..
      Wo iss jetzz eigentlich Der_NeueFain ich habe irgendwie nie verstanden, was da los war, und wie es ausging...
    • Rafkam
      Echt? Bei gleichem Gehalt?
    • Deliah C. Darhk
      Ich fand sie in Red Sparrow richtig gut. War eine sehr mutige Rolle. Hat mich beeindruckt. Ich hätte es wohl abgelehnt die zu spielen.
    • Deliah C. Darhk
      Nein, das war nur ihre Rolle in Hunger Games.
    • Sentenza93
      Vorher hat sie ja echt am Hungertuch genagt. ;)
    • Besserwisser
      Hallo, ich will dich nicht nerven, aber ich hoffe, dass du meine Entschuldigung damals unter dem Bericht über Dave Bautistas Rausschmiss gelesen hast. Wie gesagt, tut mir mein gesamtes Verhalten dir gegenüber sehr leid.
    • Bobo
      Kann mir jemand sagen was die neuen Film-Bewertungs-Dinger bei den FS-Kritiken darstellen sollen?Vorher waren es Sterne & was ist das jetzt?
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