Tom Cruise zählt seit fast 40 Jahren zu den größten Hollywood-Stars. Der 62-Jährige, der seinen Durchbruch Mitte der 80er-Jahre mit dem Flieger-Actioner „Top Gun“ feierte, konnte seine Popularität als legendärer IMF-Agent Ethan Hunt in den 2010er-Jahren dank der „Mission: Impossible“-Fortsetzungen nochmals steigern. Mit spektakulären, immer waghalsigeren Stunts in Over-The-Top-Blockbustern wie „Phantom Protokoll“ oder aktuell „Mission: Impossible - The Final Reckoning“ machte er Schlagzeilen – und wurde für eine ganz neue Generation von Filmfans zum absoluten Action-Superstar.
Doch auch Ikonen wie Tom Cruise bewundern andere Darsteller für ihre Filme und Leistungen auf der Leinwand. Bei einem Interview mit dem US-Celebrity-Magazin ExtraTV vor der New Yorker Premiere von „The Final Reckoning“ kam Cruise gar aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. In höchsten Tönen lobte er einen Mann, der mit „John Wick“ selbst für eines der einflussreichsten Franchises der letzten Jahre verantwortlich ist. Die Rede ist natürlich von Keanu Reeves, der als knallharter Ex-Auftragskiller neue Standards im modernen Actionkino setzte.
"Ich bin mit Keanu aufgewachsen"
Vor allem von der „John-Wick“-Reihe und zwei Action-Klassikern der 90er mit Reeves in der Hauptrolle zeigte sich Cruise angetan. Lobend erwähnte er „Speed“, „Matrix“ sowie die Stuntarbeit in „John Wick“ und betonte fast überschwänglich Reeves Einfluss auf seine eigene Karriere: „Ich liebe Keanus Filme. Ich bin mit Keanu aufgewachsen.“
Cruise weiß selber nur zu gut, wie viel Arbeit und Hingabe hinter solch groß angelegten Actionfilmen stehen. Filme, die über aufwendig choreografierte Fights und stilsicher inszenierte Stunts verfügen. „Ich weiß, was es braucht, um so etwas zu machen. Also rufe ich Keanu immer an und sage: ‚Hut ab, Mann, Hut ab‘. Ich stehe einfach auf seine Filme“, so Cruise, der außerdem Reeves Charisma hervorhob.
Ein paar Wochen zuvor hatte sich Cruise bei der „Final Reckoning“-Premiere in London bereits begeistert vom „John-Wick“-Spin-Off „Ballerina“ gezeigt. Reeves hat darin einen Cameo-Auftritt als Wick. Dass die „John Wick“-Filme tatsächlich „Mission Impossible“ beeinflusst haben könnten, ließe sich auch für den Autor dieser Zeilen anhand einiger eindringlicher Fight-Szenen ablesen.
Bestes Beispiel: Der beeindruckende Toiletten-Kampf in „Mission: Impossible – Fallout“. Der krasse Schlagabtausch zwischen Cruise, Liang Yang und Ex-Superman Henry Cavill ist ein Action-Highlight auf engstem Raum, das sich in jedem „John Wick“-Film gut gemacht hätte.
Ein anderer beliebter Film bei vielen Keanu-Reeves-Fans ist der Mystery-Thriller „Constantine“. Erfahrt hier, warum die Realisierung der (verspäteten) Fortsetzung mit Reeves als Detektiv John Constantine kürzlich ins Stocken geriet und wie sich der Hauptdarsteller selbst ein Sequel seines Kassenhits von 2005 vorstellt:
"Macht kein großes Marvel daraus": "Constantine 2" lässt auf sich warten, weil Keanu Reeves wohl gar nicht zufrieden ist