Nach "Babylon" und "Once Upon A Time... In Hollywood": Der Trailer zu "Finally Dawn" wirft einen Blick hinter den Glamour der Filmwelt
Stephanie Heuser
Stephanie Heuser
-Freie Autorin
Stephanie ist ein absoluter Filmjunkie: Die Liebe zum Kino begann bereits in jungen Jahren mit Disney-Filmen und ist bis heute ungebrochen. Sie interessiert aber nicht nur, was auf der Leinwand, sondern auch, was hinter den Kulissen passiert.

Der Trailer zu „Finally Dawn“ entführt ins glamouröse Film-Business vergangener Tage, voller Glanz, Exzesse und dunkler Abgründe. Mit dabei eine Disney-Prinzessin, ein „Stranger Things“-Darsteller und ein oscarnominierter Schauspieler.

Hollywood als Traum- und Albtraumfabrik ist ein beliebtes Thema, über welches gerne Filme gedreht werden. Vor allem wenn die Filme zur Zeit des „alten Hollywoods“ spielen, der Epoche der amerikanischen Filmindustrie, die etwa von den 1920er Jahren bis in die 1960er Jahre reicht. So siedelte zum Beispiel Kult-Regisseur Quentin Tarantino seinen Film „Once Upon A Time… In Hollywood“ 1969 an und beleuchtet damit das Ende des Umbruchs vom klassischen Hollywood in das New Hollywood. Damien Chazelles Film „Babylon - Rausch der Ekstase“ von 2022 entführte dagegen ins Hollywood der 1920er und 30er Jahre.

Finally Dawn“ von Saverio Costanzo nimmt nun die Filmindustrie in den 50er-Jahren unter die Lupe und zeigt zunächst die verlockende Faszination von Kino und Film, um anschließend einen entlarvenden Blick hinter die Kulissen zu gewähren. In den Hauptrollen sind Lily James („Cinderella“), Joe Keery („Stranger Things“), Rachel Sennott („Bottoms“) und William Dafoe („Poor Things“) zu sehen.

Der Film feierte bereits beim Filmfestival Venedig 2023 seine Weltpremiere, kommt aber erst am 18. Juli 2025 in die Kinos und wird parallel auf digitalen Plattformen veröffentlicht. Bevor wir ihn in vollen Länge zu sehen bekommen, gibt es jetzt erstmal einen Trailer zu Finally Dawn“.

Darum geht es "Finally Dawn"

Rom in den 1950er Jahren: Die junge Italienerin Mimosa, gespielt von Rebecca Antonaci, träumt von einer Karriere als Schauspielerin, obwohl sie sich eigentlich in einer festen Beziehung befindet und kurz vor der Verlobung steht. In einer schicksalhaften Nacht begibt sie sich zu einem Vorsprechen in den berühmten Cinecittà-Studios.

Während sie auf ihre Chance wartet, begegnet sie einer Gruppe amerikanischer Darsteller – darunter Sean Lockwood (Joe Keery) – die gerade an einem monumentalen Historienfilm arbeiten. Die Stunden, die sie dort verbringt, werden für Mimosa zu einem Wendepunkt. Die Begegnungen und Eindrücke dieser Nacht lassen sie nicht nur in eine neue Welt eintauchen, sondern bringen sie auch sich selbst näher.

Lohnt sich das Historiendrama?

Mit anderthalb von fünf Sternen stuft FILMSTARTS-Kritiker Janick Nolting „Finally Dawn“ in seiner Kritik als „enttäuschend“ ein, sein Fazit: „Saverio Costanzo hat die langweiligere Version von ‚Babylon‘ gedreht. ‚Finally Dawn‘ verschwendet seinen talentierten Cast und wärmt allein abgedroschene Klischees über die Filmbranche auf!“ Laut seiner Kritik lohnt sich der Film nur wegen Lily James, als selbstzweifelnde Schauspiel-Diva Josephine Esperanto, die „einer der wenigen Lichtblicke in diesem Film“ sei.

Aber auch wenn „Babylon - Rausch der Ekstase“ im Gegensatz zu „Finally Dawn“ vier von fünf Sternen von Filmstarts-Chefredakteur Christoph Petersen bekam und von Stephen King gelobt wurde – in den USA kam der Film nicht besonders gut an. Trotz Superstars wie Brad Pitt und Margot Robbie und dem oscarprämierten Regisseur Damien Chazelle floppte der Film an den Kinokassen. Ob „Finally Dawn“ das gleiche Schicksal ereilen wird, wird sich zeigen. Wie Margot Robbie darauf reagiert hat, dass „Babylon“ gefloppt ist, erfahrt ihr hier:

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