Schon länger wissen wir, dass „The Fantastic Four: First Steps“ zum Kinostart am 24. Juli 2025 auch die IMAX-Kinoleinwände übernehmen wird. Schon lange hofften MCU-Fans dabei darauf, dass man auch die Möglichkeiten von IMAX-Kinos nutzt – und genau das wurde jetzt bestätigt.
Wie bereits bekannt ist, wurde das MCU-Debüt von Reed Richards (Pedro Pascal) und Co. mit speziellen IMAX-zertifizierten Kameras gedreht. Folglich ist der Film in IMAX-Kinos in einem 1.90:1-Bildseitenverhältnis zu sehen. Damit füllt das Geschehen die Leinwand mehr aus als im Standard-Kinoformat (2.39:1). Oben und unten gibt es jeweils mehr Bild. Doch das ist nicht alles.
Für die Galactus-Szenen wird das IMAX-Bild extra groß!
Ausgewählte Szenen des Films werden im Bildformat 1.43:1 gezeigt. Das ist das größte und immersivste IMAX-Bildseitenverhältnis, welches auch ein Regisseur wie Christopher Nolan gerne für besondere Szenen in seinen Filmen wie „Interstellar“ oder zuletzt „Oppenheimer“ benutzt.
Wie nun bestätigt wurde, soll dieses Giga-Bildformat immer eingesetzt werden, wenn Bösewicht Galactus an der Action beteiligt ist. Das passt zu dem Planetenfresser, der schließlich gigantisch groß ist. „The Fantastic Four: First Steps“ tritt damit in die Fußstapfen von „Eternals“. Das war der bislang einzige MCU-Film, bei dem auch einzelne Szenen im extragroßen 1.43:1-Format erstrahlten. Hier nutzte Regisseurin Chloé Zhao es vor allem, um die immense Größe und Präsenz der Celestials zu betonen, die schließlich ähnlich gewaltig wie Galactus sind.
Darum werden leider nur wenige von euch in den vollen IMAX-Genuss kommen!
Einen kleinen Wermutstropfen gibt es aber für viele Marvel-Fans: Nur sehr spezielle IMAX-Kinos können dank besonderer Projektoren und auch entsprechend hohen Leinwänden diese 1.43:1-Szenen überhaupt in ihrer vollen Pracht zeigen. In Deutschland sind dies der Filmpalast in Karlsruhe und das IMAX-Kino im Auto & Technik Museum Sinsheim. Selbst der Traumpalast Leonberg, das IMAX-Kino mit der größten Kinoleinwand der Welt, kann den Film „nur“ im Standard-IMAX-Format 1.90:1 zeigen – was aber natürlich ganz und gar nicht schlecht ist.
In Leonberg bekommt man dank der eindrucksvoll-breiten Leinwand immer noch das größtmögliche Bild. Dieses wächst halt nur nicht für bestimmte Szenen, die Galactus-Auftritte, noch einmal zusätzlich in die Höhe, in Karlsruhe und Sinsheim bekommt man also einen größeren Bildausschnitt. Am Ende ist es ein Stück weit auch eine Geschmacksfrage, ob man diese zusätzliche Vergrößerung für besondere Momente will.
Der Autor dieser Zeilen empfiehlt jedem Kino-Fan, es aber mal zumindest zu erleben und ist selbst deswegen in den vergangenen Jahren schon nach Prag (für „Oppenheimer“) bzw. London (für „Dune 2“) gereist.
Letztlich ist es jedoch unabhängig vom gewählten Format – ob im ohnehin schon eindrucksvollen Standard-Kinoformat (2.39:1) oder im extra-großen IMAX-Format (1.90:1) mit eventuellen Giga-Szenen (1.43:1) – entscheidend, dass das Geschehen auf der Leinwand selbst überzeugt.
Was bislang aus „The Fantastic Four: First Steps“ zu sehen war, macht visuell auch dank des 60er-Jahre-Retro-Settings und der vielen praktischen Sets schon einmal Hoffnung. Nun bleibt spannend, ob es bei der ersten Adaption der legendären Comic-Reihe unter Führung von MCU-Mastermind Kevin Feige auch gelingt, eine spannende und emotionale Geschichte zu erzählen. Dazu wissen wir mehr in Kürze.
Am 24. Juli 2025 schmeißt sich Marvels „erste Familie“ bestehend aus Reed Richards alias Mister Fantastic (Pedro Pascal), Sue Storm alias Die Unsichtbare (Vanessa Kirby), Johnny Storm alias Die menschliche Fackel (Joseph Quinn) und Ben Grimm alias Das Ding (Ebon Moss-Bachrach) in die scheinbar aussichtslose Mission, ihre Welt vor Planetenfresser Galactus zu retten.
Das Schauspiel-Quartett war übrigens gerade im Rahmen ihrer Promo-Tour auch schon in Berlin und auch bei uns vor dem Mikrofon. Einen ersten Eindruck davon gibt es bereits bei Instagram: