Wenn Wünsche schief gehen: Auch "Aladdin" bekommt eine Horror-Version – und zwar gleich doppelt!
Chantal Neumann
Chantal Neumann
-Redakteurin
Chantal liebt das große Kino genauso wie das Binge-Watching auf dem heimischen Sofa – Hauptsache der Film oder die Serie ist gut.

Seit dem Überraschungserfolg von „Winnie-The-Pooh: Blood And Honey“ werden regelmäßig weitere Figuren aus unserer Kindheit im Horror-Genre neu interpretiert. Jetzt geht es auch „Aladdin“ an den Kragen.

Disney

Zuerst hat es Winnie Puuh und seine Freunde aus dem Hundert-Morgen-Wald erwischt, dann musste auch Peter Pan dran glauben – und selbst vor Mickey Maus machte man keinen Halt: Immer mehr Kindheits-Kultfiguren bekommen derzeit einen düsteren Neuanstrich verpasst und mutieren in Horrorfilmen zu waschechten Killermaschinen.

Nun steht auch Aladdin vor einer schaurigen Neuinterpretation – und das sogar im Doppelpack. Wie etwa die auf Horror spezialisierte Seite Bloody Disgusting berichtet, bringt das US-amerikanische Studio B22 Films den Jungen mit der Wunderlampe gleich in zwei Horrorfilmen auf die Leinwand: „Aladdin“ und „Aladdin’s Revenge.

Die Idee hinter der "Aladdin"-Neuinterpretation

In den Hauptrollen werden Horror-Veteranin Devanny Pinn („The Black Mass“) sowie Billy Blair („Sin City 2“) zu sehen sein. Letzterer ist bei B22 Films kein Unbekannter – er stand bereits für Produktionen wie „Bull Shark 2+3“, „Doc Holliday“ und „A Christmas Heist“ vor der Kamera. Die Dreharbeiten sollen noch im Laufe dieses Monats starten, eine Veröffentlichung ist für 2026 angepeilt. Regie führt Brett Bentman, Inhaber von B22 Films. Er übernimmt auch das Drehbuch zu beiden Teilen.

Laut Bentman basiert seine „Aladdin“-Saga zwar auf demselben Ausgangsmaterial wie die bekannten Disney-Fassungen, schlägt inhaltlich aber eine ganz andere Richtung ein: „Dieser Aladdin hat seine Wurzeln in einem alten Märchen. Es ist die Geschichte über Dinge, die man sich so sehr wünscht, ohne sich der Konsequenzen bewusst zu sein – und was passiert, wenn diese Wünsche wahr werden und alles aus dem Ruder läuft“, so der Regisseur gegenüber Bloody Disgusting.

Tatsächlich basiert auch Disneys berühmte Zeichentrickversion von 1992 sowie die 2019 veröffentlichte Realverfilmung auf dem arabischen Volksmärchen aus „Tausendundeiner Nacht“. Das bedeutet: Das Grundmaterial ist gemeinfrei – Disney kann rechtlich also nicht verhindern, dass andere Filmemacher ihre ganz eigene Version der Geschichte erzählen.

Und so ist Bentmans Horror-Interpretation auch nicht die einzige: Bereits im Mai 2025 wurde ein weiterer düsterer Aladdin-Film abgedreht – „Aladdin: The Monkey’s Paw“. Auch diese Version setzt auf eine finstere Prämisse: Hier erbt die Hauptfigur eine mystische Affenpfote, die Wünsche erfüllen kann – doch jeder Wunsch hat einen hohen Preis. Ein offizieller Veröffentlichungstermin steht bislang noch aus.

Welcher Aladdin-Horrorfilm sich am Ende beim Publikum durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Noch vor „Aladdin“ hat sich Brett Bentman bereits eine andere Kindheits-Ikone vorgenommen – und zwar Mickeys Freundin Minnie. Wie die Maus-Lady als Horror-Version aussieht und was wir sonst noch zu dem Projekt wissen, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:

Nach Bär Pu mordet jetzt Maus Minnie – der erste Blick auf "Minnie’s Midnight Massacre" ist da

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