Neuer "Barbie"-Film kommt ins Kino – diesmal aber ohne die Macher des Milliarden-Hits mit Margot Robbie
Annemarie Havran
Annemarie Havran
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Film- und Serien-Fan mit Leib und Seele. Immer, wenn im Kinosaal das Licht ausgeht oder der Vorspann einer starken Serie beginnt, kommt die Gänsehaut.

Nach dem gigantischen Erfolg von Greta Gerwigs „Barbie“-Kinofilm im Jahr 2023 hat Spielzeughersteller Mattel entschieden, wie es mit der Plastikpuppe auf der großen Leinwand weitergeht. Es wird jedoch nicht „Barbie 2“…

Warner Bros.

Kommt zur erfolgreichen Satire „Barbie“ mit Margot Robbie in der Hauptrolle jemals eine Fortsetzung? Das würde man meinen, immerhin spielte Greta Gerwigs Regiearbeit unfassbare 1,45 Milliarden US-Dollar an den weltweiten Kinokassen ein – bei solchen Fabelzahlen dürfte ein Filmstudio alles daran setzen, ein Sequel aus der Taufe zu heben. Doch statt „Barbie 2“ kommt nun ein ganz anderer „Barbie“-Film in die Kinos, und dieser beschreitet neue Wege.

Statt mit Warner Bros., die hinter Greta Gerwigs „Barbie“ standen, entwickelt Mattel das neue Kino-Abenteuer zusammen mit „Ich - Einfach unverbesserlich“-Schmiede Illumination Entertainment, die zu Universal Pictures gehören. Und das zeigt bereits, wohin der Hase läuft: Der neue „Barbie“-Kinofilm wird animiert.

Erster animierter "Barbie"-Kinofilm

Damit kommt nach zahllosen Animationsfilmen rund um die berühmte Blondine, die direkt fürs Heimkino produziert wurden, zum ersten Mal ein „Barbie“-Trickfilm im großen Stil auf die Leinwand. Bisher gab es nur vereinzelt Special-Event-Aufführungen der Heimkino-Filme in Filmtheatern – in Deutschland zum Beispiel kam „Barbie - Eine Prinzessin im Rockstar-Camp“ 2015 an zwei Tagen ins Kino.

Wie Deadline exklusiv berichtet, sollen Mattel und Illumination den neuen „Barbie“-Film nun aber als groß angelegten, weltweiten Kinostart planen – was nach dem Erfolg von Gerwigs „Barbie“ kaum überrascht. Die Marke „Barbie“, die mit einem gefühlten Bekanntheitsgrad von 100 Prozent in Deutschland eigentlich gar keinen Popularitäts-Schub mehr braucht, hat mit dem Milliarden-Hit zu ganz neuen Höhenflügen angesetzt.

Weitere Details zum neuen „Barbie“-Animationsfilm werden allerdings noch unter Verschluss gehalten. Weder das Kreativteam noch die Handlung sind bekannt – und die beteiligten Studios kommentierten den Deal auch noch nicht offiziell.

Vom "Der Super Mario Bros. Film"-Studio

Für Illumination Entertainment ist es das bislang erst zweite Projekt, das auf einer bereits etablierten Marke beruht: „Der Super Mario Bros. Film“ von 2023 mauserte sich mit weltweit 1,36 Milliarden Einspiel zum erfolgreichsten Film des Studios – eine Fortsetzung ist für einen Kinostart am 2. April 2026 angesetzt.

Aber auch die auf hauseigenen Ideen basierenden Filme des Studios werden mit großer Regelmäßigkeit zu Hits – neben „Pets“ und „Sing“ ist das vor allem die „Ich - Einfach unverbesserlich“-Reihe mit den nicht mehr aus dem Kino wegzudenkenden Minions. „Minions 3“ steht übrigens schon in den Startlöchern und soll am 1. Juli 2026 ins Kino kommen.

Welchen Weg das Franchise übrigens niemals betreten soll, erfahrt ihr in diesem Artikel:

"Oh Gott, ich hoffe nicht!": Das will der "Ich - Einfach unverbesserlich"-Macher in seinem Franchise auf gar keinen Fall sehen

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