"Ich werde mehr Muskeln aufbauen müssen als je zuvor": Chris Hemsworth sollte für Netflix zu Skandal-Star werden – darum wurde nichts aus dem Film!
Jaroslav Sebov
Jaroslav Sebov
-Freier Autor
Erholt sich immer noch von der 8. Staffel "Game Of Thrones" und vertreibt sich die Zeit mit allerhand Fandoms wie "Star Wars", "The Witcher" und "Der Herr der Ringe". Findet, kein anderer Film verdient einen zweiten Teil mehr als "Master And Commander".

Jahrelang geplant, von Stars begleitet – und dann doch gestrichen. Die ganze Geschichte hinter dem geplatzten Hulk-Hogan-Film mit Chris Hemsworth.

Disney und seine verbundenen Unternehmen

Er war einst das Gesicht des Wrestling-Booms der 80er: Hulk Hogan. Sein Kampf gegen André the Giant 1988 lockte Millionen vor den Fernseher – doch der Glanz verblasste schnell. Skandale, juristische Auseinandersetzungen und rassistische Äußerungen beschädigten sein Image nachhaltig. Gerade dieser Mix aus Ruhm und Abgründen hätte den Stoff für ein fesselndes Biopic geliefert. 2019 kündigte Netflix einen Film über Hogans Aufstieg an – mit Chris Hemsworth in der Hauptrolle und Todd Phillips („Joker“) als Regisseur.

Hogan selbst sollte als Produzent mitwirken. Die Dreharbeiten sollten vor allem die frühen Jahre im Ring zeigen, nicht die Skandaljahre. Doch schon früh gab es Stolpersteine. Todd Phillips erklärte 2024 gegenüber Variety knapp: „Ich liebe, was wir versucht haben, aber das wird für mich nicht zusammenkommen.“ Er habe seine Prioritäten nach dem „Joker“-Erfolg verschoben.

"Business-Glitch" und ein Drehbuch, das Oscar-Träume weckte

Für Hemsworth wäre es eine seiner härtesten Rollen geworden. „Ich werde mehr Muskeln aufbauen müssen als jemals zuvor – selbst für Thor“, verriet er 2020 im Gespräch mit Total Film. Neben der körperlichen Verwandlung standen Akzent, Gestik und Hogans Auftreten im Fokus. Drei Jahre später legte Hogan selbst im Podcast „Insight With Chris Van Vliet“ nach: Nicht künstlerische Differenzen, sondern ein „Business-Glitch“ habe den Film gestoppt. „Es gab eine Zahlung, die nicht rechtzeitig geleistet wurde.“

„Das Skript war unglaublich“, schwärmte er weiter. Autor Scott Silver („Joker“, „The Wolf Of Wall Street“) habe sogar gesagt: „Das ist das Beste, was ich je geschrieben habe.“ Offiziell führte Netflix die COVID-19-Pandemie und die Streiks in Hollywood als Gründe an. Doch der Traum vom Hemsworth-Hogan ist geplatzt. Hoffnung bleibt: Ben Affleck und Matt Damon arbeiten aktuell an Killing Gawker, einem anderen Hogan-Projekt – noch ohne Starttermin.

Genau wie seine Marvel-Kollegin Scarlett Johansson war Hemsworth übrigens kurz davor, aus dem MCU geschmissen zu werden. Wie Robert Downey Jr. das zu verhindern wusste, lest ihr im nachfolgenden Artikel:

"Er hatte Eier aus Stahl": So hat Robert Downey Jr. verhindert, dass Chris Hemsworth & Scarlett Johansson von Marvel gefeuert werden

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