FILMSTARTS vergibt 2.000 Euro: Das sind die 10 Kandidaten aus den Genres Horror, Thriller & Science-Fiction!
Christoph Petersen
Christoph Petersen
-Chefredakteur
Seitdem er nach „Scream“ eine Woche lang nicht schlafen konnte, jagt er diesem Gefühl hinterher – und schaut deshalb so gut wie jeden Horrorfilm.

Beim Fantasy Filmfest wählt traditionell das Publikum den besten Beitrag des Kurzfilm-Programms Get Shorty – und auch 2025 vergibt FILMSTARTS wieder 2.000 Euro an den Regisseur oder die Regisseurin des Gewinner-Films!

Matteo Burani

Das Fantasy Filmfest findet auch 2025 wieder in sieben deutschen Städten statt. Besonders beliebt ist dabei das traditionelle Kurzfilmprogramm – schließlich gibt es bei „Get Shorty“ oft ganz spezielle Perlen zu entdecken! Bestes Beispiel: 2016 lief dort der total kuriose „Interesting Ball“. Wenige Jahre später hat das Regie-Duo bei den Oscars groß abgesahnt – mit dem Multiverse-Mindfuck-Meisterwerk „Everything Everywhere All At Once“.

Nach der Vorstellung wählt das Publikum seinen Lieblingsfilm unter den zehn Kandidaten – und als Preis gibt es nicht nur den prestigeträchtigen Get Shorty Award, sondern auch noch 2.000 Euro, gestiftet von FILMSTARTS. Hier die Übersicht über die diesjährigen Beiträge:

Nr. 1: "Bobblehead" von Pierre-Marie Charbonnier & Simon Pierrat

Darum geht’s in „Bobblehead“ (15 Minuten): Fred (Marc Fraize) kauft entgegen dem Wunsch seiner Freundin Laure (Nicole Ferroni) einen für Camping völlig untauglichen Oldtimer – samt Wackeldackel auf dem Armaturenbrett. Während Laure das Accessoire am liebsten sofort loswerden würde, entpuppt sich das kleine Hündchen als überraschend anhänglich…

Nr. 2: "Dammen" von Grégoire Graesslin

Darum geht’s in „Dammen“ (15 Minuten): Zwei junge Frauen legen ihr Ruderboot an einer idyllischen Wiese an und genießen einen unbeschwerten Tag am See, fern ab von anderen Menschen. Doch die friedliche Atmosphäre täuscht – plötzlich verschwindet eine von ihnen im nahegelegenen Wald…

Nr. 3: "Defect" von Guust Mulder

Darum geht’s in „Defect“ (7 Minuten): Für zwei erfahrene Lieferanten scheint es ein gewöhnlicher Auftrag zu sein: eine neue Waschmaschine liefern, anschließen und das alte Gerät mitnehmen. Doch die exzentrische Kundin mit ihrer ungewöhnlichen Leidenschaft für Haushaltsgeräte verfolgt ganz eigene Pläne…

Nr. 4: "Detlev" von Ferdinand Ehrhardt

Darum geht’s in „Detlev“ (13 Minuten): Straßenkehrer Detlev verbringt jeden Abend an einer abgelegenen Tankstelle, wo er sich einen mikrowellenwarmen Toast Hawaii bestellt. Heimlich vollzieht er damit ein eigentümliches Ritual, das ihm die einzige Wärme des Tages schenkt. Eines Nachts wird er dabei von einem breit grinsenden Bauarbeiter beobachtet. Beschämt ergreift er die Flucht. Von diesem Moment an gerät sein Alltag aus den Fugen, und die verzweifelte Suche nach einem Ersatz führt ihn immer tiefer in seine inneren Abgründe…

Nr. 5: "Meat Cleaver!" von Jared Harris

Darum geht’s in „Meat Cleaer!“ (15 Minuten): Wendy (Jessica Ruth Bell) erfährt von einer freundlichen Dame, dass sie unter einer postmortalen Amnesie leidet. Schonend versucht diese, ihr die Situation zu erklären. Doch Wendy weigert sich, die Tatsache zu akzeptieren, dass ein Fleischerbeil in ihrem Schädel steckt…

Nr. 6: "Playing God" von Matteo Burani

Darum geht’s in „Playing God“ (9 Minuten, siehe Foto ganz oben): Vor den Augen der Betrachtenden nimmt ein Schöpfungsprozess Gestalt an. Eine Kreatur erwacht zum Leben – ein Abbild, umgeben von einer stummen Menge misslungener Versuche. Der Vorgang ist von Schmerz geprägt. Ungewiss bleibt, ob er dieses Mal von Erfolg gekrönt sein wird…

Nr. 7: "Puzzle" von Sébastien Roignant

Darum geht’s in „Puzzle“ (2 Minuten): Während Influencerin und Puzzle-Liebhaberin Sarah (Manoé Richardier) ihr neuestes Video aufnimmt, häufen sich unheimliche Vorfälle. Könnte das neue Spiel unter einem Fluch stehen? Und welches Schicksal hat ihre Katze Osi ereilt?

Nr. 8: "Sisowath Quay" von Stéphanie Lansaque & François Leroy

Darum geht’s in „Sisowath Quay“ (16 Minuten): Nakry und Sothear verabreden sich am Sisowath Quay zu ihrem ersten Date. Doch nach innigen Küssen nimmt die Nacht eine düstere Wendung. Eine Tragödie entfaltet sich, als ein böser Geist Besitz von dem jungen Mädchen ergreift…

Nr. 9: "Whitch" von Hoku Uchiyama

Darum geht’s in „Whitch“ (5 Minuten): Kurz nachdem Aura (Alicia Blasingame) ihre Tochter ins Bett gebracht hat, bemerkt sie einen Eindringling im Haus. Eine alte Frau steht in ihrem Wohnzimmer, entkleidet sich und fordert ein Blutritual…

Nr. 10: "Steak Dinner" von Nathan Ginter

Darum geht’s in „Steak Dinner“ (8 Minuten): Casey (Lucy Idella) bereitet ein romantisches Abendessen vor. Doch die Stimmung kippt, als Freundin Taylor (Ruby Cruz) eine schleimige Kreatur als unerwarteten Gast mitbringt. Diese Begegnung bringt bislang verborgene Facetten ihrer Beziehung ans Licht…

Die Termine für das Fantasy Filmfest 2025

Das Fantasy Filmfest findet in diesem Jahr im September 2025 als jeweils achttägiges Event in sieben deutschen Städten statt. Hier sind die genauen Termine:

  • 3. bis 10. September in Berlin & Hamburg
  • 10. bis 17. September in München, Nürnberg & Stuttgart
  • 17. bis 24. September in Frankfurt & Köln

Auf der Homepage des Fantasy Filmfest könnt ihr euch das komplette Programm ansehen und ab dem 22. August beginnt der Vorverkauf für die Tickets.

Alle Langfilme aus dem Programm haben wir euch übrigens bereits in den vergangenen Wochen nach und nach enthüllt – so auch gerade erst die letzten sieben Titel inklusive des Abschlussfilms:

Stell dir vor, Superman wäre Organspender: So einen abgefahrenen Superheldenfilm hätten DC und Marvel garantiert nicht im Programm!
facebook Tweet
Ähnliche Nachrichten
Das könnte dich auch interessieren