In den 1980er- und 1990er-Jahren lockten sie noch Scharen von Zuschauer*innen in die Kinosäle – doch inzwischen sind Erotik-Thriller nahezu vollständig von der großen Leinwand verschwunden. Wer heute auf der Suche nach sinnlichem Nervenkitzel ist, wird deutlich häufiger im Streaming-Bereich fündig. Die „365 Days“-Trilogie, die 2020 ihren Anfang nahm, zählt wohl zu den bekanntesten Beispielen der jüngeren Vergangenheit.
Nun möchte der Streamingdienst mit dem großen roten N im Logo diese bewährte Mischung aus attraktiven Hauptdarsteller*innen, leidenschaftlichen Sexszenen und einer paradiesischen Kulisse wieder aufleben lassen – und setzt dafür auf eine deutsche Produktion: „Fall For Me“ steht ab sofort bei Netflix bereit.
Darum geht's in "Fall For Me"
Lilli (Svenja Jung) reist nach Mallorca, um ihre jüngere Schwester Valeria (Tijan Marei) zu besuchen. Dort erfährt sie von Valerias überstürzter Verlobung mit dem charmanten Franzosen Manu (Victor Meutelet). Gemeinsam schmiedet das frisch verlobte Paar den Plan, in ein luxuriöses Bed & Breakfast zu investieren – finanziert durch den Verkauf des Grundstücks, das Lilli und Valeria von ihrer Mutter geerbt haben.
Doch Lilli ist mehr als skeptisch. Sie will herausfinden, was es mit dem geheimnisvollen Manu wirklich auf sich hat. Bei ihren Nachforschungen begegnet sie Tom (Theo Trebs), dem charismatischen Manager eines Nachtclubs. Zwischen den beiden entwickelt sich eine leidenschaftliche Affäre, die keine Grenzen zu kennen scheint. Doch je stärker Lilli in Toms Welt hineingezogen wird, desto deutlicher kristallisiert sich heraus, dass auch er längst nicht mit offenen Karten spielt...
Die Regie bei „Fall For Me“ übernahm Sherry Hormann, die zuvor Werke wie „Nur eine Frau“ oder „3096 Tage“ in Szene setzte. Neben Svenja Jung („Fucking Berlin“), Tijan Marei („Alle für Ella“), Victor Meutelet („Deep Fear“) und Theo Trebs („Der ganz große Traum“) gehört auch Thomas Kretschmann zum Cast, den Zuschauer*innen aus Filmen wie „Der Pianist“, „King Kong“ oder „Hostel 3“ kennen.
Netflix steht übrigens auch hinter der kommenden Fortsetzung von „Once Upon A Time... In Hollywood“. Warum Quentin Tarantino die Regie hier an David Fincher abgegeben hat, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:
Quentin Tarantino erklärt: Darum dreht er das "Once Upon A Time"-Sequel nicht selbst – sondern Meister-Regisseur David Fincher!