Schon mit den hintersinnigen Horror-Bravourstücken „Barbarian“ und „Companion“ ließ Zach Cregger aufhorchen. Erstgenannter Film erhielt von uns sehr gute 4 von 5 Sternen und in der offiziellen FILMSTARTS-Kritik war von einer „waschechte Horror-Wundertüte“ die Rede. Dass Cregger deftige Grusel-Genrekost so delikat und exquisit zubereiten kann wie im Moment wohl nur die Regie-Wunderkinder Danny und Michael Philippou („Bring Her Back“), beweist der 44-jährige Filmemacher aktuell jedoch auch mit „Weapons“.
Der mit tiefschwarzem Humor angereicherte, multiperspektivisch erzählte Film ist DER Horror-Hit der Stunde. Schon jetzt zählt er zu den kassenträchtigsten Horror-Produktionen des Kinojahres 2025 – und auch die Fachpresse feiert den Mystery-Grusler (94 Prozent Zustimmung auf Rotten Tomatoes!).
Diese Erfolge eröffnen Cregger ganz neue Möglichkeiten. So arbeitet er gegenwärtig bekanntlich an einem Reboot der „Resident Evil“-Reihe. Und kürzlich sickerte durch, dass Cregger schon lange ein fertiges Drehbuch für einen im Batman-Kosmos beheimatete DC-Film in der Hinterhand hat. Doch bis zur möglichen Verfilmung ist es noch ein langer Weg.
Das ist der "Henchman": Gefährlicher Batman-Widersacher
Was wir bislang wissen: Offenbar handelt es sich bei dem Projekt mit dem Titel „Henchman“ oder „Henchmen“ um eine Geschichte über einen einfachen Schläger und Kleinkriminellen, der in der Unterwelt Gothams sein Unwesen treibt. Berühmtheit erlangt dieser Henchman laut dem US-Branchenmagazin The Hollywood Reporter jedoch, als er sich Batman nicht nur entgegenstellt – sondern den Dunklen Ritter mit viel Glück sogar kurzzeitig ausschaltet. Neben dem Dunklen Ritter sollen Batmans Lieblingsfeind Joker und die verrückt-verschrobene Harley Quinn ebenfalls Teil der Story sein.
Der für gewöhnlich recht verlässliche Insider Daniel Richtman (via ComicBookMovie) will sogar eine noch detailliertere Inhaltsangabe aufgetan haben: Demnach ist die Hauptfigur des Films ein eigentlich eher sanftmütiger Apotheker namens Robert Redguard, der aufgrund seines kranken Sohnes in eine Verbrecherlaufbahn abdriftet. Schließlich landet er in der Gang von Joker und Harley Quinn. Und so wird aus dem von Verzweiflung getrieben Robert nach und nach ein skrupelloser Verbrecher.
Das klingt alles höchst spannend und vielversprechend. Doch zuvor muss Cregger noch DCU-Mastermind James Gunn („Superman“) von seinem Skript und seinen Ideen überzeugen. Denn in dem möglichen DCU-Film, der sich – nach dem fest angekündigten „Clayface“ – erneut auf einen Batman-Schurken konzentriert, gäbe es aktuell noch niemanden, der in die tragenden Rollen der anderen Figuren schlüpfen könnte. DC müsste Joker und Batman erst (prominent) besetzen.
Margot Robbie könnte, rein theoretisch, in ihre aus „The Suicide Squad“ (inszeniert von James Gunn) bekannte Rolle der Harley Quinn zurückkehren – doch auch das sind noch reine Gedankenspiele.
Mögliche Konflikte mit "The Batman"-Reihe
Und schließlich gibt es da ja noch die in der Pipeline befindliche „The Batman“-Fortsetzung von Matt Reeves. Überschneidungen mit dem Prestige-Projekt „The Batman 2“, sowohl inhaltlich als auch im Bezug auf potenziell auftretende Batman-Gegenspieler, wollen die DC-Bosse Gunn und Peter Safran natürlich vermeiden.
Obwohl Cregger sein Drehbuch den DC Studios offiziell wohl noch nicht vorgestellt hat (soweit bekannt), sollen Gunn und Safran von seinem Vorhaben wissen. Ob „Henchman“ aber je realisiert wird, ist noch nicht abzusehen. Doch Creggers Chancen auf einen Dreh könnten erheblich steigen, wenn der in gut einem Jahr startende „Resident Evil“ (aktuell ist der 18. September 2026 angepeilt) ebenfalls ein Hit wird.
Gerüchten zufolge wird in Reeves „The Batman 2“ ein bei den Fans äußerst beliebter und in Sachen Kampfkunst höchst talentierter Batman-Gehilfe endlich wieder zu sehen sein. Um diesen stets akrobatisch agierenden Jung-Detektiv geht es:
"The Batman 2": Eine der wichtigsten Figuren des Comic-Universums soll endlich wieder ins Kino kommen