Die AppleTV+-Serie „Severance“ hat sich seit ihrem Start im Jahr 2022 den Ruf eines echten Sci-Fi-Highlights erarbeitet. Einer der maßgeblichen Köpfe hinter dem Projekt ist Ben Stiller, der mit seiner Produktionsfirma Red Hour Films nicht nur als Produzent, sondern auch als Regisseur zahlreicher Episoden tätig war.
Doch nun schlägt Stiller ein neues Kapitel auf: Kürzlich gab er bekannt, dass er bei der kommenden dritten Staffel nicht mehr selbst auf dem Regiestuhl Platz nehmen wird. Das verschafft ihm offenbar die nötige Luft, um endlich wieder einen Spielfilm zu inszenieren – den ersten seit einem Jahrzehnt.
Denn seit seinem Flop „Zoolander 2“ im Jahr 2016 hat Stiller keine Kinoproduktion mehr gedreht. Im Frühjahr 2026 soll sich das nun ändern: Für Amazon übernimmt er die Regie bei einem Weltkriegs-Survival-Drama, das auf einer wahren Geschichte basiert. Erzählt wird das Schicksal eines abgeschossenen US-Piloten, der sich in das von den Nazis besetzte Frankreich retten kann und sich schließlich der Résistance anschließt.
Handelt es sich bei Stillers Film etwa um "The Lost Airman"?
In Hollywood wird bereits gemunkelt, dass es sich bei Stillers Film um das seit Langem kursierende Projekt „The Lost Airman“ handelt. Der Stoff wurde bereits 2017 angekündigt – ebenfalls mit Amazon an Bord. Damals war die Hauptrolle für Jake Gyllenhaal („Road House“) vorgesehen, der gemeinsam mit Oscar-Preisträger John Lesher („Birdman“) auch als Produzent fungieren sollte.
Lesher ist ebenfalls an „Severance“ beteiligt und soll Stiller schließlich eine Kopie des Drehbuchs zugespielt haben. Laut dem Branchenportal World of Reel ist Gyllenhaal weiterhin als Produzent an Bord und könnte sogar noch die Hauptrolle übernehmen – bestätigt ist dies jedoch bislang nicht. Ob der Film schließlich direkt zu Amazon Prime Video wandert, oder ein Kinostart geplant ist, ist ebenfalls noch nicht bekannt.
Der Film basiert auf dem Sachbuch „The Lost Airman: A True Story Of Escape From Nazi-Occupied France“ von Seth Meyerowitz, das 2016 erschien. Darin wird die Geschichte von Arthur Meyerowitz erzählt, dem Großvater des Autors. Der US-Kampfpilot wurde 1943 über Frankreich abgeschossen und entging nur knapp der Gefangenschaft, indem er sofort vom Wrack floh. Schon bald traf er auf den Widerstandskämpfer Marcel Taillandier, der ihn in den Reihen der Résistance versteckte.
Mit List und Mut – zeitweise gab er sich etwa als taubstumm aus – gelang es Meyerowitz immer wieder, den Nazis zu entkommen. Nach sechs Monaten voller Versteckspielen, Täuschungen und riskanter Manöver schaffte er schließlich die Flucht aus dem besetzten Frankreich.
Übrigens: Ben Stiller wird ab dem 26. November 2026 in seine Paraderolle als Greg Focker zurückkehren. Alles, was wir bereits zu dem vierten Teil der Kult-Komödie „Meine Braut, ihr Vater und ich“ wissen, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel.
25 Jahre nach Teil 1: Kult-Reihe mit Robert De Niro geht weiter – jetzt hat die Fortsetzung endlich einen Titel*Bei dem Link zum Angebot von Amazon handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Bei einem Kauf über diesen Link erhalten wir eine Provision.