Die Hauptdarstellerin aus "Der Schuh des Manitu" ist nicht mehr dabei: Deswegen fehlt Uschi in "Kanu des Manitu"
Pascal Reis
Pascal Reis
-Redakteur
Pascal liebt das Kino von „Vertigo“ bis „Daniel, der Zauberer“. Allergisch reagiert er allerdings auf Jump Scares, Popcornraschler und den Irrglauben, „Joker“ wäre gelungen.

In „Der Schuh des Manitu“ übernimmt Marie Bäumer als Uschi die weibliche Hauptrolle. Warum die ehemalige Saloon-Sängerin in „Das Kanu des Manitu“ fehlt, erfahrt ihr hier.

Für die Handlung von „Der Schuh des Manitu“ waren nicht nur Abahachi (Michael Bully Herbig), Ranger (Christian Tramitz), Dimitri (Rick Kavanian), Santa Maria (Sky Du Mont) und Winnetouch (ebenfalls Bully) von Bedeutung. Auch die Sängerin Uschi (Marie Bäumer) spielte eine überaus wichtige Rolle. Sie trug nicht nur einen Teil der Schatzkarte auf ihrem Rücken tätowiert, sondern verliebte sich auch in Ranger und wurde von ihm schwanger.

In „Das Kanu des Manitu“ hingegen fehlt Uschi nahezu vollständig. Nach dem Ende des ersten Teils hätte man davon ausgehen können, dass ihre Figur in der Fortsetzung weiterhin eine zentrale Rolle für Rangers Geschichte spielen würde, doch dem ist nicht so. Marie Bäumer ist in der Fortsetzung nicht mehr dabei. Ihre Abwesenheit wird jedoch kurz von Winnetouch erklärt: Uschi arbeitet inzwischen am Broadway als Sängerin.

Während Winnetouch das Schicksal seiner besten Freundin erläutert, wird nicht nur ein Bild von Uschi gezeigt, sondern auch von ihrem Sohn Tommy, wie Winnetouch erklärt. Dabei könnte es zu Verwirrung kommen: Am Ende von „Der Schuh des Manitu“ erfahren wir, dass das Kind von Uschi und Ranger den Namen Stan Laurel trägt – eine Anspielung auf das legendäre Comedy-Duo, das hierzulande als „Dick & Doof“ bekannt wurde.

Das Kanu des Manitu
Das Kanu des Manitu
Starttermin 14. August 2025 | 1 Std. 28 Min.
Von Michael Bully Herbig
Mit Michael Bully Herbig, Christian Tramitz, Rick Kavanian
User-Wertung
3,1
Filmstarts
3,5
Vorführungen (9)

Was ist aus Stan Laurel geworden?

Dieser Tommy, so Winnetouch, soll zudem die Glühbirne erfunden haben – womit es sich eindeutig nicht um das gemeinsame Kind von Ranger und Uschi handelt, sondern um Thomas Edison. Ein Blick auf die Timeline verdeutlicht dies:

Im Jahr 1862 rettete Ranger Abahachi das Leben, woraufhin die beiden Blutsbrüder wurden. Die Handlung von „Der Schuh des Manitu“ setzt 16 Jahre später ein. Stan Laurel wurde 1884 geboren, während Thomas Edison die Glühbirne bereits 1879 im Alter von 32 Jahren erfand. In „Das Kanu des Manitu“ feiern Abahachi und Ranger ihre silberne Blutbrüderschaft, sodass der Film im Jahr 1887 spielen müsste – Stan Laurel wäre zu diesem Zeitpunkt also gerade einmal drei Jahre alt.

Natürlich ist es nicht unbedingt zielführend, den zeitlichen Rahmen einer Komödie derart genau aufzuschlüsseln. Dennoch fällt auf, dass Stan Laurel im Film mit keiner Silbe erwähnt wird und auch Uschi lediglich in einem kurzen Satz vorkommt. Vielleicht liefert ein möglicher, bislang noch nicht bestätigter dritter Teil der „Schuh des Manitu“-Reihe irgendwann eine Erklärung dafür.

Michael Bully Herbig, Christian Tramitz und Rick Kavanian waren kürzlich auch zu Gast bei uns in der FILMSTARTS-Redaktion und wir haben die Möglichkeit gehabt, ein Interview mit dem Trio zum Kinostart von „Das Kanu des Manitus“ führen zu können. Dieses könnt ihr nachfolgend lesen:

"Dann bin ich schweißgebadet aufgewacht": Das große FILMSTARTS-Interview mit den "Kanu des Manitu"-Stars Michael Bully Herbig, Christian Tramitz und Rick Kavanian

Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits zuvor auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.

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