"Sie haben sich permanent gestritten": Zwischen den tierischen Stars von "Das Kanu des Manitu" herrschte dicke Luft
Chantal Neumann
Chantal Neumann
-Redakteurin
Ob stilles Schmunzeln, leises Kichern oder lautes Lachen – Chantal ist ein echter Komödien-Fan. Von „Die nackte Kanone“ bis hin zu „Der Schuh des Manitu“ hat sie so ziemlich alles gesehen. „Fack ju Göhte“ hat sie allerdings traumatisiert: Zu oft sagte man ihr „Heul’ leise“.

Mit „Das Kanu des Manitu“ können wir die langersehnte Fortsetzung von „Der Schuh des Manitu“ in den Kinos sehen. Die Dreharbeiten liefen dabei nicht ganz reibungslos ab, wie Michael „Bully“ Herbig, Christian Tramitz und Rick Kavanian verrieten.

Alles begann 1997 mit der Comedy-Show „Bullyparade“, die Michael „Bully“ Herbig ins Leben rief. Gemeinsam mit Christian Tramitz und Rick Kavanian trat er darin in zahlreichen Sketchen auf. Zunächst hielten sich die Einschaltquoten allerdings in Grenzen – bis im Jahr 2001 der große Durchbruch gelang.

Mit dem Kinofilm „Der Schuh des Manitu“, der auf einer beliebten Sketchreihe über Winnetou und Old Shatterhand basierte, feierte das Trio einen sensationellen Erfolg. Der Film lockte fast zwölf Millionen Menschen ins Kino und ist bis heute der erfolgreichste deutsche Film seit Beginn der offiziellen Zuschauerzählungen im Jahr 1968.

Rund 24 Jahre später wagten sich Herbig, Tramitz und Kavanian nun an eine Fortsetzung: „Das Kanu des Manitu“. Dafür mussten die drei nicht nur in ihre alten Rollen zurückkehren, sondern sich auch wieder in die Sättel schwingen – was sich als durchaus herausfordernd erwies.

"Das war kein Pferd!"

Im Rahmen einer Pressekonferenz in München berichtete das Trio von seinen tierischen Erlebnissen am Set. Schon die Auswahl der Pferde gestaltete sich schwierig. Bully Herbig erzählte, dass ihm zunächst ein Tier präsentiert wurde, bei dem er selbst etwas stutzig wurde. Christian Tramitz unterbrach ihn lachend: „Das war kein Pferd!“ Herbig widersprach lachend: „Moment. Langsam. [..] Es war ein Pferd – mit einem extremen Hohlkreuz, einem extrem dicken Bauch und sehr kurzen Beinen.“ „Es sieht aus wie ein Dackel“, ergänzte Tramitz.

Die Tiertrainer fragten daraufhin hoffnungsvoll, ob dieses Pferd für Herbigs Figur, den Häuptling Abahachi, geeignet sei. Doch der Regisseur lehnte ab und schlug stattdessen vor, das Tier Rick Kavanian zuzuteilen, der in der Rolle des Deputys unterwegs war. Wie Kavanian ausführte, besaß das Pferd tatsächlich ein amtliches Attest vom Veterinär, das ihm lediglich Schritt, aber weder Trab noch Galopp erlaubte. „Das kam mir sehr entgegen“, scherzte der Schauspieler. „Jede Szene war für mich wie Sightseeing – ich saß da drauf und habe mir die Landschaft angeguckt.“

Aber auch die Pferde von Bully und Christian waren nicht ganz ohne Fehler. „Unsere Pferde haben sich permanent gestritten. Das haben sie sich irgendwie von uns abgeguckt“, erklärte Herbig. „Symptomübernahme war das“, ergänzte Tramitz. „Also deins hat immer angefangen. Es wurde dann [...] ausgetauscht.“ Herbig fügte hinzu: „Ich glaube, deins hat meins provoziert, und dann hat meins zu schnappen angefangen.“ Doch trotz der kleinen Reibereien zwischen den Tieren war die Stimmung der Menschen am Set offenbar bestens, wie die Pressekonferenz zeigte.

Übrigens: Wusstet ihr, dass „Das Kanu des Manitu“ und „(T)Raumschiff Surprise – Periode 1“ miteinander zusammen hängen? Wie sie verbunden sind, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel.

So sind "Das Kanu des Manitu" und "(T)Raumschiff Surprise - Periode 1" miteinander verbunden

facebook Tweet
Ähnliche Nachrichten
Das könnte dich auch interessieren