Mit Filmen wie „Zahnfee auf Bewährung“, „Jumanji: Willkommen im Dschungel“ oder „Fast & Furious: Hobbs & Shaw“ hat sich die Wrestling-Legende Dwayne Johnson zweifellos einen festen Platz im Blockbuster-Olymp gesichert. Der muskulöse Entertainer hat sich über die Jahre zu einem der beständigsten Stars Hollywoods entwickelt. Doch nun schlägt Johnson in „The Smashing Machine“ eine überraschend ernsthafte Richtung ein. In der Rolle des legendären UFC-Champions Mark Kerr zeigt er eine Seite, die seine Fans bislang kaum zu Gesicht bekommen haben: verletzlich, dramatisch, emotional – eine Performance, die weit über seine üblichen Rollen hinausgeht.
Bereits bei der Weltpremiere bei den Filmfestspielen von Venedig erntete Johnson begeisterten Applaus. Die Reaktionen lassen vermuten, dass sich dieses Risiko für den Superstar durchaus auszahlen wird: Schon vor dem offiziellen Kinostart gehen viele davon aus, dass Johnson mit dieser Performance erstmals eine echte Chance auf eine Oscar-Nominierung haben könnte.
Doch es gibt noch einen zweiten, gewichtigen Grund, warum man den Film von Regisseur Benny Safdie auf dem Radar haben sollte: Analysten erwarten den zweitbesten Start in der Geschichte von Produktionsstudio A24.
Einspielergebnis auf Rekordkurs
Denn wie das US-Branchenmagazin Deadline berichtet, soll „The Smashing Machine“ den zweitbesten Start in der Geschichte des Studios hinlegen: Am Startwochenende könnten in Nordamerika rund 20 Millionen US-Dollar erzielt werden – eine Summe, die für ein Drama dieser Art beachtlich ist. Zum Vergleich: Nur der apokalyptische Bürgerkriegsfilm „Civil War“ liegt mit 25,5 Millionen Dollar noch darüber und hält bislang den Spitzenplatz in der A24-Historie.
Wer sich die Wartezeit bis zum Kinostart von „The Smashing Machine“ vertreiben möchte, sollte einen Blick auf Darren Aronofskys nicht-biographisches Drama „The Wrestler“ werfen. Auch hier steht das Innenleben eines Profi-Kämpfers im Mittelpunkt, die Einsamkeit, der körperliche und seelische Verschleiß – Themen, die Johnson nun auf seine eigene, überraschend intensive Weise aufgreift.
Hoch im Kurs für die Oscars steht übrigens auch der neue Film von „Nomadland“- und „Eternals“-Regisseurin Chloé Zhao. Warum das so ist, erfahrt ihr in dem nachfolgenden Artikel:
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