Fans des Kinos der 1990er und 2000er kennen Seann William Scott vor allem als Steve Stifler aus den supererfolgreichen „American Pie“-Komödien. Neben seiner actionlastigen Hauptrolle in der „Lethal Weapon“-TV-Serie hat Scott in den letzten Jahren bereits in einigen dem Horrorsujet zuzurechnenden Projekten mitgemischt. Die bekanntesten darunter dürften „Bloodline“ und „Becky 2 - She's Back!“ sein, in denen er – entgegen seines bis dahin etablierten Rollenimages als etwas dusseliger Sympath – einen brutalen Psychokiller beziehungsweise einen mörderischen Neonazi gab.
Dem Trailer nach zu urteilen geht es in Scotts neuem Film, dem mit Retro-Optik à la „The Hills Have Eyes“ oder „Texas Chain Saw Massacre“ ausgestatteten „Dolly“, aber noch mindestens ein oder zwei Stufen heftiger zur Sache als in den eben genannten Titeln. Regie und Drehbuch zu dem Schocker stammen von Rod Blackhurst („Blood For Dust“).
Der Schocker feierte seine Weltpremiere am 21. September 2025 im Rahmen des Genrefilm-Events Fantastic Fest im texanischen Austin. Im Oktober läuft er erstmals in Europa, und zwar beim Sitges Film Festival in Spanien. Über einen wie auch immer gearteten deutschen Erscheinungstermin von „Dolly“ gibt es indes noch keine Informationen.
An der Seite von Seann William Scott standen unter anderem Fabianne Therese („Starry Eyes“), Kate Cobb („Okie“), Ethan Suplee aus dem kultigen Sitcom-Hit „My Name Is Earl“ und Wrestling-Star Max The Impaler vor der Kamera.
Darum geht es in "Dolly"
Chase (Seann William Scott) und Macy (Fabianne Therese) wandern zu einem Aussichtspunkt in freier Natur, wo der Mann seiner Freundin endlich den schon lange geplanten Heiratsantrag machen will. Dieses Vorhaben ist allerdings schnell vergessen, als das Paar in der Wildnis eine seltsame „Kunstinstallation“ aus vielen schmutzigen, zerbrochenen Puppen entdeckt.
Eigentlich handelt es sich dabei nicht um Kunst, sondern um eine Art Altar für die Opfer von Dolly (Max The Impaler) – einer gewalttätigen, körperlich massigen, mental aber kindlichen Person in einem zerfetzten Kleid und mit einer Porzellanpuppenmaske über dem Gesicht –, die kurz darauf eintrifft, um die enthauptete Leiche ihres aktuellen „Spielzeugs“ zu begraben.
Während Dolly außer Foltergelüsten wenig Interesse an Chase zeigt, fällt ihr Macy gleich ins Auge. Sie nimmt sie mit zu sich nach Hause, um aus der jungen Frau ihre neueste „Puppe“ zu machen. Schnell realisiert Macy, dass sie auf die Wahnvorstellungen ihrer Entführerin eingehen muss, um überhaupt eine Chance zu haben, diesen Albtraum zu überleben. Das bedeutet, dass sie ihre Rolle spielen muss – einschließlich Windelwechseln und gefüttert werden …
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Ebenfalls ganz schön brutal geht es in „Dust Bunny“ zu. Im folgenden Artikel lest ihr alles, was wir bisher über den Kracher mit Mads Mikkelsen wissen. Den Trailer gibt es dort natürlich auch zu sehen:
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