Runter vom Index: FSK gibt brutalen Monster-Horror endlich ungekürzt ab 18 Jahren frei – demnächst uncut auf DVD & Blu-ray?
Daniel Fabian
Daniel Fabian
-Senior-Redakteur
Horror ist in seiner DNA verankert – ob irre wie „Braindead“ und „Eraserhead“ oder packend wie „Halloween“ und „High Tension“. Hauptsache ungekürzt!

Im Juli 2025 berichteten wir bereits, dass die Indizierungen von „Feast II - Sloppy Seconds“ und „Feast III: The Happy Finish“ aufgehoben wurden. Jetzt vergab die FSK jeweils eine 18er-Freigabe. Weg frei für eine Auswertung auf DVD & Blu-ray!

Es ist noch gar nicht so lange her, da hatten wir gute Nachrichten für alle Fans zünftiger Monster-Horror-Action: Denn mit „Feast II - Sloppy Seconds“ und „Feast III: The Happy Finish“ wurden im Juli 2025 gleich zwei Vertreter des Genres vom Index gestrichen. Gut 14 Jahre nach ihrer Indizierung kam die FSK zum Schluss, dass in beiden Fällen keine Jugendgefährdung (mehr) vorliegt – und hob die Indizierungen schließlich auf. Nun erfolgte der nächste Schritt im Zuge der Rehabilitierung, der Fans der Reihe freuen dürfte:

Wie nun bekannt wurde, gab die FSK die beiden Filme nach einer Neuprüfung jetzt in der ungekürzten Unrated Version ab 18 Jahren frei. Und das Beste: Es ist stark davon auszugehen, dass die Filme damit demnächst offiziell auf DVD und Blu-ray in den Handel kommen – erstmals uncut mit 18er-Siegel sowie womöglich vielleicht sogar im Set mit Teil 1! Nähere Infos zu einer dementsprechenden Veröffentlichung sind bislang zwar nicht bekannt …

… doch NSM Records hat Fans einschlägiger Genre-Kost ja auch schon in der Vergangenheit mit Ausgaben versorgt, die über Österreich erschienen sind, für die man allerdings auch ziemlich tief in die Tasche greifen muss. Wer sich keine streng limitierte Edition im Mediabook* für über 90 Euro ins Regal stellen will, darf sich nun also durchaus berechtigte Hoffnung auf eine preisgünstige Alternative machen, die schon bald folgen dürfte.

Das sind die "Feast"-Filme

Es waren einst Matt Damon und Ben Affleck, die „Feast“ überhaupt möglich machten. In ihrem TV-Format „Project Greenlight“ gaben sie Regisseur John Gulager die Möglichkeit, aus seiner vielversprechenden Idee einen abendfüllenden Spielfilm zu machen – und brachten das Projekt gemeinsam mit „Nightmare On Elm Street“- und „Scream“-Macher Wes Craven als Produzenten auf den Weg.

Am Ende kam dabei ein überaus launiges, ebenso freches wie blutrünstiges Creature Feature heraus, das Gulager zum Durchbruch verhalf. Der spätere „Piranha 3DD“-Macher verpasste allerdings die Chance, daraus eine große Karriere als Regisseur zu machen. Der Action-Horror-Reißer um eine mörderische Bestie, die eine abgewrackte Bar und ihre Gäste gehörig aufmischt, macht aber definitiv Lust auf mehr – und so ließ es sich Gulager nicht nehmen, den Fans auch mehr zu bieten:

„Sloppy Seconds“ und „The Happy Finish“ bieten hier und da zwar auch wunderbar matschige Spezialeffekte, können abgesehen davon allerdings ihre Existenz als schnell heruntergekurbelte Direct-to-Video-Produktionen nicht leugnen, die nicht auf einer Stufe mit dem Original stehen. Ein schrecklicher, digitaler Look und Computereffekte, wie man sie vor allem aus Trash-Filmen kennt, senken den Spaßfaktor verglichen zum kurzweiligen Vorgänger zusätzlich.

Unabhängig von der Qualität der „Feast“-Fortsetzungen ist es am Ende aber natürlich ausnahmslos immer ein Grund zur Freude, wenn Filme in der Form veröffentlicht werden, die die Köpfe dahinter für die richtige halten. Dasselbe gilt somit auch für jenen (völlig anders gelagerten!) Film, um den es im nachfolgenden Artikel geht:

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