"John Wick" trifft auf Sergio Leone: Der neue Profikiller-Actioner vom "The Raid"-Macher ist im Kasten
Pascal Reis
Pascal Reis
-Redakteur
Ob Kugelballett à la John Woo oder ein Vollgasspektakel wie in "Mad Max: Fury Road": Für Pascal erreicht das Actionkino durch Bewegung echte Ekstase.

Mit „Havoc“ legte Gareth Evans erst in diesem Jahr einen brachialen Action-Kracher für Netflix vor. Wie nun bekannt gegeben wurde, hat der „The Raid“-Macher seinen neuen Film aber bereits abgedreht: „A Colt Is My Passport“.

Merantau Films

Mit „The Raid“ und „The Raid 2“ hat Gareth Evans zwei der größten Meisterwerke der modernen Action-Geschichte geschaffen. Entsprechend hoch sind die Erwartungen, sobald der Waliser ein neues Projekt ankündigt. Nachdem er in diesem Jahr bereits mit dem Netflix-Kracher „Havoc“ mit Tom Hardy in der Hauptrolle ein bleihaltiges Spektakel ablieferte, steht nun mit „A Colt Is My Passport“ schon der nächste Streich von Evans bevor.

Dabei handelt es sich um das für Amazon produzierte Remake des gleichnamigen japanischen Action-Klassikers von Regisseur Takashi Nomura. Im Zentrum der im Detroit des Jahres 1978 angesiedelten Handlung der Neuauflage steht der Auftragskiller und Vietnamveteran Colt, der von mehreren rivalisierenden Verbrecherbanden gejagt wird, nachdem er einen mächtigen Gangsterboss ausgeschaltet hat.

Der Cast von "A Colt Is My Passport" ist auch endlich bekannt

Wie das Branchenmagazin Deadline exklusiv berichtete, sind die Dreharbeiten zu „A Colt Is My Passport“ vor Kurzem abgeschlossen worden. Damit könnte der Film dann Anfang 2026 veröffenlicht werden.

Zudem wurde bestätigt, wer zum Cast gehört: Während Sope Dirisu („Gangs Of London“) die Hauptrolle übernimmt, sind auch Tim Roth („Pulp Fiction“), Jack Reynor („Midsommar“), Victor Alli („Bridgerton“) und Lucy Boynton („Bohemian Rhapsody“) mit von der Partie.

Von Gareth Evans dürfen wir uns einmal mehr kompromisslose, wuchtige Auftragskiller-Action in bester „John Wick“-Manier erhoffen. Gleichzeitig bleibt spannend, ob er auch die Sergio-Leone-Anleihen des Originals übernimmt:

Neben dem wüstenähnlichen Setting im Finale, in dem ein Western-typischen Showdown stattfindet, erinnert auch der markante Score von Harumi Ibe stark an die ikonischen Kompositionen Ennio Morricones, die viele Leone-Filme unvergesslich machten.

Und falls ihr wissen wollt, mit welchem Action-Star Charlize Theron abgerechnet hat, müsst ihr den nachfolgenden Artikel lesen:

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