„Zurück in die Zukunft“ gilt heute als einer der großen Kultfilme der 1980er-Jahre – temporeich, originell, charmant und mit einem unvergesslichen Soundtrack. Doch hinter den Kulissen hätte alles in eine völlig andere Richtung laufen können. Der erste Drehbuchentwurf enthielt Ideen, die so schräg und anstößig waren, dass der Film so wohl nie ins Kino gebracht worden wäre.
Schon lange diskutieren Fans darüber, warum Doc Brown eigentlich so eng mit dem Teenager Marty McFly befreundet ist. In der finalen Version verbindet sie die Musik, ein legendärer Gitarrenverstärker und natürlich das Abenteuer der Zeitreise. Doch im ursprünglichen Manuskript sollte diese ungewöhnliche Beziehung eine ganz andere – und deutlich fragwürdigere – Basis haben.
"Erotische Snacks" und schmutzige Deals: Das verworfene Konzept
Im frühen Skript war Doc Brown, gespielt vom legendären Christopher Lyod , ein abgewrackter Tüftler, der seine finanziellen Probleme mit höchst fragwürdigen Geschäften lösen wollte. Statt revolutionärer Wissenschaft ging es um zweifelhafte Nebeneinnahmen. So plante er angeblich, „erotische Snacks“ für Highschool-Schüler herzustellen – ein Detail, das heute eher nach einer düsteren Satire klingt als nach einem Familienfilm.
Auch Marty McFly, von Michael J. Fox verkörpert, hatte in dieser Fassung eine gänzlich andere Rolle. So sollte er als eine Art „Dealer“ auftreten, der für Brown obszöne Filme an seine Mitschüler weiterverkauft. Ein Szenario, das jede Spur von jugendlichem Abenteuergeist und Coming-of-Age-Charme ausgelöscht hätte.
Die Macher erkannten jedoch schnell, dass diese Fassung keine Chance auf ein Mainstream-Publikum hatte. „Zurück in die Zukunft“ lebt schließlich davon, dass Kinder wie Erwachsene gemeinsam lachen, staunen und mitfiebern können. Hätte man stattdessen auf Schmuddel-Inhalte gesetzt, wäre der spätere Klassiker vermutlich schon in der Planungsphase gescheitert.
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Rätselhaftes Detail in "Zurück in die Zukunft"