Immer wieder ist in Hollywood von sogenannten „Nepo-Babys“ zu hören, also jungen Stars und Filmschaffenden, die (vermeintlich) nur deswegen eine Karriere haben, weil sie die Kinder von berühmten Eltern sind. Auch Brandon Cronenberg ist ein solches Nepo-Baby, schließlich ist er der Sohn von Body-Horror-Legende David Cronenberg. Doch mit seinen drei bisherigen Filmen, „Antiviral“ (2012), „Possessor“ (2020) und „Infinity Pool“ (2023), hat sich Brandon Cronenberg durchaus als fähiger Regisseur mit einem Faible für Science-Fiction-Horror bewiesen. Ein Beweis dafür ist auch sein neues Projekt „Dragon“.
Denn diesen Film wollte Brandon Cronenberg eigentlich schon anno 2017 drehen, allerdings zerfiel das Projekt damals aus unbekannten Gründen. Mit zwei weiteren Filmen in seiner Filmographie – die zudem wesentlich besser bei Fachpresse und Publikum ankamen als sein Erstling – konnte sich Cronenberg Jr. aber bereits im Mai 2025 die Finanzierung für „Dragon“ sichern. Und nun berichtet der bestens vernetzte Insider Jordan Ruimy von World Of Reel, dass die Produktion schon bald beginnen soll.
Brandon Cronenbergs "Dragon" soll schon 2026 gedreht werden
Demnach sollen die Dreharbeiten zu „Dragon“ nämlich im März 2026 in Kanada beginnen, wo Cronenberg auch schon seine vorherigen Filme drehte bzw. fertigstellte. Damit dürfte der Film dann 2027 erscheinen, wobei das sicherlich auch davon abhängen wird, wie aufwändig die Postproduktion (also etwa Schnitt, Musik und visuelle Effekte) wird. Denn „Dragon“ scheint nochmal eine Nummer größer zu sein, als Cronebergs vorherige Filme:
„Dragon“ spielt nämlich laut einer kursierenden Synopsis in der nahen Zukunft und zeigt eine Gesellschaft, die sich durch die Entdeckung einer außerirdischen Lebensform radikal verändert hat: Diese organischen Wesen treiben durch das Weltall und können zu einer äußerst beliebten und sehr profitablen Droge verarbeitet werden, die als „Opium für das Volk“ dient. Allerdings müssen die „Dragons“, also „Drachen“, genannten Wesen in den Weiten des Weltalls gejagt werden, was eine Raumschiffkapitänin und ihre Crew im Film tun, um zu Reichtum zu kommen.
Da „Dragon“ als „Weltraum-Horror“ beschrieben wird, ist aber davon auszugehen, dass die Drachenjagd nicht wie geplant abläuft – und wie bei Brandon Cronenbergs vorherigen Filmen in ordentlich brutalen Body-Horror ganz im Stile seines Vaters David ausartet.
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