Hat nichts mit Jesse Eisenbergs Version zu tun: "The Social Network 2" soll Mark Zuckerberg ganz anders zeigen
Markus Trutt
Markus Trutt
-Redakteur
Filme, Serien, Videospiele. Markus brennt schon seit Kindertagen für so ziemlich alles, was über Bildschirme und Leinwände flimmert.

„The Social Reckoning“ wird „The Social Network“ zwar in gewisser Weise fortführen, dabei aber kein direktes Sequel sein. Das unterstreichen nun auch Aussagen des neuen Mark-Zuckerberg-Darstellers Jeremy Strong.

Sony Pictures

Wie der dreifach oscarprämierte „The Social Network“ aus dem Jahr 2010 stammt auch „The Social Network 2“ alias „The Social Reckoning“ aus der Feder von Aaron Sorkin, der diesmal zudem auch selbst die Inszenierung übernehmen wird (und damit die Nachfolge von David Fincher antritt). Dennoch wird Sorkin damit seinen gefeierten Hit rund um die Gründung der Social-Media-Plattform Facebook nicht direkt fortsetzen.

„The Social Reckoning“ wird so offiziell vielmehr als „Begleitwerk“ zu „The Social Network“ beschrieben, das uns eine neue Facebook-Bestandsaufname präsentiert, die fast 20 Jahre später spielt. Im Zuge dessen setzt Sorkin auch auf einen komplett neuen Cast, allen voran Jeremy Strong, der diesmal an Stelle des für die Rolle damals oscarnominierten Jesse Eisenberg in die Haut von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg schlüpft.

Und die Zuckerberg-Version des „Succession“-Stars wird sich wohl radikal von der Interpretation seines Vorgängers unterscheiden. Bei der Academy Museum Gala am vergangenen Wochenende darauf angesprochen, ob er sich mit Eisenberg über die Rolle ausgetauscht hätte, hatte Strong nämlich eine klare Antwort parat (via The Hollywood Reporter): „Nein, ich denke, das [Eisenbergs Darstellung] hat nichts damit zu tun, was ich machen werde.“

"Eines der besten Drehbücher, die ich je gelesen habe"

Weiter ins Detail ging der Schauspieler hier allerdings noch nicht, doch unterstreicht er damit ebenfalls, dass „The Social Reckoning“ zwar denselben Konzern wie „The Social Network“ zum Gegenstand hat, ansonsten aber wahrscheinlich ganz auf eigenen Beinen stehen kann. Das entsprechende Drehbuch zum Nachfolger lobte Jeremy Strong in höchsten Tönen:

„Es ist eines der besten Drehbücher, die ich je gelesen habe. Es spricht direkt zu unserer Zeit und berührt die heikelsten aktuellen Themen unserer Welt. Die Figur ist großartig – faszinierend, komplex – und ich nähere mich ihr mit großer Sorgfalt, Empathie und Objektivität. Ich habe bereits zwei Filme mit Aaron gemacht [„The Trial Of The Chicago 7“ und „Molly’s Game“] und aller guten Dinge sind drei.“

Jeremy Strong wird in HBO
Jeremy Strong wird in "The Social Reckoning" zu Mark Zuckerberg.

Mark Zuckerberg wird aber nicht alleinig im Zentrum von „The Social Reckoning“ stehen. Stattdessen wird der Fokus primär auf der jungen Facebook-Technikerin Frances Haugan (gespielt von „Anora“-Oscargewinnerin Mikey Madison) liegen, die im Jahr 2021 mit der Hilfe des Journalisten Jeff Horwitz („The Bear“-Star Jeremy Allen White) einige der dunkelsten Geheimnisse des Social-Media-Unternehmens an die Öffentlichkeit bringt. In den deutschen Kinos startet „The Social Reckoning“ am 8. Oktober 2026.

Erst kürzlich gab es übrigens einen weiteren namhaften Zugang im Cast. Um wen es sich handelt, erfahrt ihr im folgenden Artikel:

Von einem der Horror-Highlights 2025 zur Fortsetzung eines der besten Filme des 21. Jahrhunderts: Neue Rolle für Marvel-Star

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