James Cameron entführt uns ab dem 17. Dezember mit „Avatar 3: Fire And Ash“ wieder nach Pandora – und nimmt sich traditionsgemäß dabei die nötige Zeit, um das Publikum ganz und gar in die Welt von Jake Sully, Neytiri und Co. abtauchen zu lassen. Den neuesten Informationen zufolge soll der Film die beiden Vorgänger in Sachen Laufzeit sogar noch übertrumpfen – und erst nach satten 195 Minuten die Ziellinie erreichen. Dass es aber sogar noch größer geht, zeigen gegen Ende 2025 gleich mehrere Filme …
… wobei man fairerweise einordnen muss, dass es sich beispielsweise beim fast vier Stunden gehenden „Baahubali: The Epic“ von „RRR“-Macher S.S. Rajamouli um einen Zusammenschnitt von dessen beiden „Baahubali“-Filmen handelt. Ähnlich verhält es sich mit Quentin Tarantinos zumindest in den US-Kinos demnächst ins Haus stehendem Mammutwerk: Mit „Kill Bill: The Whole Bloody Affair“ feiert am 5. Dezember endlich die Version des zweiteiligen Martial-Arts-Epos ihre Kinopremiere, die Tarantino immer vor Augen hatte. Denn auch wenn wir bis dato mit „Kill Bill Vol. 1“ und „Kill Bill Vol. 2“ vorliebnehmen mussten, sprach der Filmemacher selbst seit jeher nie von zwei Filmen, sondern von einem unweigerlich zusammenhängenden Gesamtwerk.
281 (!) Minuten Laufzeit: So groß ist das "Kill Bill"-Epos
Während abzuwarten bleibt, wann und auf welchem Weg „The Whole Bloody Affair“ in Deutschland erscheint – hinsichtlich einer hiesigen Veröffentlichung konnten wir leider noch keine konkreten Informationen eines möglichen deutschen Verleihers in Erfahrung bringen – wurden kürzlich bereits einige der Änderungen enthüllt, die im Zuge des Cuts vorgenommen wurden (mehr dazu weiter unten). Nun scheint es allerdings ganz so, als wäre das noch längst nicht alles...
Denn nachdem es kürzlich bereits erste Gerüchte dazu gab, wird bei der US-Kinokette AMC, der Ticketing-Website Fandango wie auch bei der IMDb „Kill Bill: The Whole Bloody Affair“ jetzt offiziell mit einer Gesamtlaufzeit von 281 Minuten gelistet! Das sind sagenhafte vier Stunden und 41 Minuten – oder anders gesagt: 33 Minuten mehr als die beiden Solo-Versionen gemeinsam auf die Uhr bringen!
Neue Anime-Sequenz & mehr
Die zusätzliche Laufzeit ergibt sich unter anderem durch eine neue, siebeneinhalb Minuten lange Anime-Sequenz sowie wohl auch eine Intermission, die bei einem derartigen Überlänge-Kinoerlebnis einfach dazugehört. Im Gegenzug wurde dafür allerdings das Cliffhanger-Finale des ersten angepasst sowie das Intro des zweiten Teils entfernt. Dazu wird es die legendäre Schwarz-Weiß-Kampfszene mit den Crazy 88 erstmals außerhalb Japans in Farbe zu sehen geben.
„Kill Bill“ erzählt die Geschichte der zunächst lediglich als „Braut“ (Uma Thurman) bekannten Killerin, die schwanger vor dem Altar steht, um ein neues Leben zu beginnen – als ihr ehemaliger Liebhaber Bill (David Carradine) mit einem Killerkommando plötzlich die Hochzeitsfeierlichkeiten in ein blutiges Massaker verwandelt. Doch die Braut überlebt den brutalen Angriff – und sinnt auf Rache...
Ob „Kill Bill: The Whole Bloody Affair“ auch in die deutschen Kinos kommen wird, steht zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht fest. Wir hoffen aber, dass wir zumindest bei einer entsprechenden Heimkino-Auswertung in den Genuss der Schnittfassung kommen werden.
Als Kontrastprogramm empfehlen wir euch mal in den nachfolgenden Artikel zu lesen. Darin empfiehlt euch unser Autor Sidney Schering den seiner Meinung nach sogar besten Disney-Film 2025 – in dem euch unter anderem eine Tarantino-Entdeckung erwartet: