2019 kam mit „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ der bislang letzte „Krieg der Sterne“-Film in die Kinos. Doch Nachschub ist längst geplant – und allzu lange müsst ihr darauf nicht mehr warten. Mit „The Mandalorian & Grogu“ könnt ihr ab dem 20. Mai 2026 erneut auf der großen Leinwand in die weit, weit entfernte Galaxis eintauchen. Nur ein Jahr später, am 26. Mai 2027, folgt dann „Star Wars: Starfighter“ mit Ryan Gosling („Drive“) in der Hauptrolle.
Dabei handelt es sich um den ersten „Star Wars“-Kinofilm, der in der sogenannten „New Jedi Order“-Ära angesiedelt sein wird – also nach den Ereignissen von „Der Aufstieg Skywalkers“. Regisseur Shawn Levy erklärte bereits, dass „Starfighter“ keine direkte Fortsetzung eines der bisherigen Filme sein und ebenso wenig als Prequel für kommende Werke fungieren werde. Stattdessen erwartet das Publikum ein völlig neues, losgelöstes und eigenständiges Abenteuer.
Thomas Newman ersetzt John Williams
Die Vorfreude darauf, endlich wieder frische erzählerische – und hoffentlich auch visuelle – Impulse im „Star Wars“-Universum zu erleben, ist groß. Doch nicht nur Handlung und Bildgewalt prägen die Saga: Ein essenzieller Bestandteil von „Krieg der Sterne“ ist traditionell auch die Musik. Nun hat Shawn Levy verraten, wer für „Star Wars: Starfighter“ den Score komponieren wird: der fünfzehnfach (!) oscarnominierte Thomas Newman.
Levy war kürzlich im Podcast On Film... With Kevin McCarthy zu Gast und enthüllte dort fast schon beiläufig, dass Newman für die Komposition verantwortlich zeichnen wird. Auf die begeisterte Reaktion von McCarthy sagte der Regisseur: „Wenn man mich nach meinem Lieblingskomponisten fragen würde, wären einige meiner Top-10-Kompositionen von Thomas Newman: ‚Die Verurteilten‘, ‚Road To Perdition‘, ‚Findet Nemo‘, ‚American Beauty‘. Der Mann ist ein Maestro.“
Damit tritt Newman ein großes Erbe an: John Williams hat die musikalische DNA der „Krieg der Sterne“-Reihe auf legendäre Weise geprägt. Er komponierte nicht nur für die klassische Trilogie, sondern auch für die Prequels und die Sequels. Seine Themen schrieben Filmgeschichte und tragen entscheidend zur Magie der Saga bei. Für die Ableger „Rogue One“ und „Solo: A Star Wars Story“ setzte man bereits auf neue musikalische Stimmen, nämlich Michael Giacchino und John Powell.
Es soll klassisch sein, aber nicht aufgewärmt
Im Gespräch mit Kevin McCarthy erläuterte Levy auch, wie er sich den Sound von „Starfighter“ vorstellt: „Ich habe über diesen Film und die passende Musik nachgedacht. Er soll zwar klassisch inspiriert sein, aber kein Remix von Williams' Stücken. Die Musik mag zwar von einigen seiner Kompositionen inspiriert sein, aber ich wusste, dass ich einen gefühlvollen Soundtrack von einem Komponisten brauche.“
Außerdem gab der „Nachts im Museum“-Macher preis, wie Thomas Newman überhaupt an Bord geholt wurde. Offenbar rief Levy Newman direkt an, um ihm die Idee näherzubringen, den Score für „Starfighter“ zu schreiben. Er schickte ihm das Drehbuch sowie konkrete Vorstellungen zu Szenen und Themen – und Newman ließ sich von der Vision überzeugen.
Alle weiteren Informationen, die bislang zu „Star Wars: Starfighter“ bekannt sind, findet ihr im nachfolgenden Artikel:
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