Wir gehen zwar nicht davon aus, dass irgendjemand, der oder die diesen Artikel liest, „Avatar - Aufbruch nach Pandora“ nicht gesehen hat (und gleichzeitig „Avatar 3: Fire And Ash“ auf der Watchlist hat), zur Sicherheit wollen wir an dieser Stelle aber dennoch eine Spoilerwarnung für den ersten „Avatar“-Film aussprechen. Im Folgenden werden nämlich die finalen Ereignisse des ersten Pandora-Abenteuers angeschnitten …
… die nun drei Jahre nach „Avatar: The Way Of Water“ auch für den dritten Film der Reihe von Bedeutung sind. Von großer Bedeutung, womöglich. Jetzt jedenfalls ließ ein Original-Star mit einem kryptischen Posting in den Sozialen Medien ziemlich aufhorchen. Und zwar Laz Alonso!
Kehrt Tsu'tey in "Avatar 3" zurück?
Laz Alonso dürfte vor allem für seine Rolle des Mother's Milk in „The Boys“ bekannt sein, stand unter anderem aber auch schon für eine ganze Reihe von Kino-Krachern vor der Kamera – zu denen neben „Fast & Furious 6“, „Cash Truck“ und „Detroit“ eben auch der erste „Avatar“ gehört.
Laz Alonso spielte Tsu'tey, einen Na'vi-Krieger des Clans der Omaticaya – der Jake Sully (Sam Worthington) den Einstieg ins Leben auf Pandora mächtig schwer macht. Denn seiner Meinung nach habe es der „Himmelsmensch“ nicht verdient, unter ihnen zu leben – und schon gar nicht, das Herz von Neytiri zu erobern oder sich zum Stammesführer aufzuschwingen. Im Laufe der Geschichte kann sich Jake Sully allerdings doch noch seinen Respekt verdienen, sodass die beiden am Ende Seite an Seite gegen die menschlichen Invasoren in die Schlacht ziehen – in der Tsu'tey schließlich sein Leben verliert.
Umso überraschender nun die Botschaft, die Laz Alonso am roten Teppich der „Fire And Ash“-Premiere verkündete:
Darin spricht er nicht nur in den höchsten Tönen davon, was Regisseur James Cameron mit dem Franchise auf die Beine stellte, sondern erwähnt auch einen „full circle moment“, also einen Kreis vom ersten hin zum dritten „Avatar“-Abenteuer, der sich nun schließe – und bezieht sich damit offenbar auch auf die von ihm gespielte Figur. Denn abschließend lässt er noch verlauten: „Oh! Und falls ihr Fans von Tsu'tey seid… bekommt ihr vielleicht eine kleine Überraschung.“
Kehrt Tsu'tey womöglich zurück? Denkbar ist das durchaus – schließlich wurden im Laufe der Filmgeschichte bereits die wildesten Szenarien gesponnen, um Tote doch noch einmal irgendwie zurückzuholen – etwa, weil der oder die Verstorbene beim Publikum besonders gut ankam. Im Falle von „Avatar“ scheint ein solch spontanes, notgedrungenes Comeback allerdings so gar nicht ins Bild. Schließlich plante Cameron seine Sci-Fi-Saga im Vorfeld akribisch, weiß seit Jahren, wohin die Geschichte gehen soll.
Disney und seine verbundenen Unternehmen
Wahrscheinlicher ist wohl, dass es sich lediglich um eine kleine Anspielung, vielleicht eine Rückblende handelt. Ein kurzes Wiedersehen mit jenem Na'vi, der Jake Sullys Werdegang in seiner neuen Heimat zu Beginn durchaus prägte – und demnach indirekt auch weit über den ersten Film hinausgehende Auswirkungen auf die Geschichte und das Handeln unseres Protagonisten hat. Nähere Details sind dazu bislang nicht bekannt, und das ist vielleicht auch ganz gut so. Zu viel will man vor dem Kinobesuch ohnehin nicht wissen, oder?
Schlauer sind wir am 17. Dezember, wenn „Avatar 3: Fire And Ash“ deutschlandweit in die Bewegtbildtempel kommt. Ihr wollt euch standesgemäß auf den Kinobesuch vorbereiten? Dann schaut mal bei Disney+ vorbei. Dort findet ihr nicht nur die beiden Vorgänger für einen Rewatch, sondern auch eine spannende Hintergrund-Doku zum Franchise – inklusive Ausblick auf Teil 3:
Noch vor "Avatar 3: Fire And Ash": Auf Disney+ geht es schon jetzt zurück nach Pandora – mit brandneuem Nachschub!