"Sag niemals nie": So stehen die Chancen für eine Fortsetzung von "Pretty Woman"
Michael Bendix
Michael Bendix
-Redakteur
Schaut pro Jahr mehrere hundert Filme und bricht niemals einen ab. Liebt das Kino in seiner Gesamtheit: von Action bis Musical, von Horror bis Komödie, vom alten Hollywood bis zum jüngsten "Mission: Impossible"-Blockbuster.

Vor 35 Jahren hatte Julia Roberts mit „Pretty Woman“ ihren Durchbruch – und tatsächlich hat sie schon einmal ihre Bereitschaft geäußert, den Film fortzusetzen. Höher stehen zurzeit allerdings die Chancen auf die Rückkehr in einer anderen Kultrolle.

Sogenannte Legacy Sequels – also späte Fortsetzungen von Kult-Hits und Klassikern – liegen nach wie vor im Trend. Allein 2025 wurde so an ganz unterschiedliche Filme wie „This Is Spinal Tap“, „Die nackte Kanone“, „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ und „Freaky Friday“ angeknüpft, im kommenden Jahr stehen u.a. Sequels zu „Zauberhafte Schwestern“ oder „Der Teufel trägt Prada“ an. Und auch eine der beliebtesten RomComs der 1990er-Jahre soll ein Update erhalten: „Die Hochzeit meines besten Freundes“.

Wie genau das aussehen wird, ist zum aktuellen Zeitpunkt allerdings noch unklar – so wurde beispielsweise der Regieposten noch nicht bekannt gegeben, und auch ob die Originalstars Cameron Diaz und Dermot Mulroney tatsächlich in ihre alten Rollen zurückkehren, ist ungeklärt.

Julia Roberts hat derweil immerhin enthüllt, dass Gespräche mit ihr stattgefunden haben – und die Wahrscheinlichkeit, dass diese erfolgreich verlaufen, kann durchaus als hoch eingestuft werden. Schließlich hat die Schauspielerin bereits zu einem früheren Zeitpunkt deutliches Interesse daran geäußert, die Geschehnisse aus „Die Hochzeit meines besten Freundes“ fortzuführen.

Wie steht es um eine Fortsetzung zu "Pretty Woman"?

Wenn dagegen ein anderes Interview mit Roberts noch immer Gültigkeit hat, dann wäre sie unter den richtigen Bedingungen auch bereit, ein NOCH populäreres Werk fortzusetzen: „Pretty Woman“!

Die Rolle der Prostituierten Vivian Ward, die eine Beziehung mit dem reichen Geschäftsmann Edward Lewis (Richard Gere) eingeht, verschaffte ihr vor mittlerweile 35 Jahren den ganz großen Durchbruch – allein in Deutschland lockte die Romanze fast 11 Millionen Zuschauer*innen in die Lichtspielhäuser und wurde damit zum mit Abstand erfolgreichsten Film des Jahres. Weltweit wurde der von Garry Marshall inszenierte Mega-Hit nur von „Ghost - Nachricht von Sam“ sowie „Kevin - Allein zu Haus“ übertrumpft.

„Ich habe gelernt, niemals nie zu sagen“, so Roberts im Gespräch mit The Oklahoman (via Far Out Magazine). „Ich bin eigentlich kein Mensch für Fortsetzungen. Aber wenn ich jemals eine machen würde, dann wäre es ‚Pretty Woman‘ […].“

Die Chancen, dass aus „Pretty Woman 2“ jemals Realität wird, sind jedoch äußerst gering – allein schon deshalb, weil Roberts' Co-Star Richard Gere mit dem Original rein gar nichts mehr anfangen kann. Was der „Hachiko“-Darsteller über den Film zu sagen hat, lest ihr im nachfolgenden Artikel:

"Es war falsch": Deswegen hat Richard Gere ein großes Problem mit "Pretty Woman"
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