Die 3 besten Filme, die ihr diese Woche bei Amazon Prime Video schauen müsst – 29. Dezember 2025 bis 4. Januar 2026
Sebastian Daniels
Sebastian Daniels
-Freier Autor
Sebastians perfekte Welt: Tarantino geht niemals in Rente, die dramatische Filmtrailer-Stimme aus den 90ern feiert ein Comeback, Einbrecher Marv aus "Home Alone" erhält sein eigenes Spin-off und Bill Murray kriegt endlich einen Oscar für seine bloße Existenz.

Wer streamt, hat die Qual der Wahl: Um euch die Entscheidung für den nächsten Film zu erleichtern, haben wir drei Empfehlungen gesammelt, die bei Amazon Prime Video auf ihre Sichtung warten.

Eine neue Woche steht bevor, doch die große Frage bleibt dieselbe: Was streame ich als nächstes? Das riesige Angebot an Filmen und Serien kann da schon mal überfordern. Mit unseren Streaming-Vorschlägen für Amazon Prime Video möchten wir euch diesbezüglich etwas zur Hand gehen.

Die gute Nachricht: Die folgenden drei Filmtipps könnt ihr mit einem Prime-Abo aktuell allesamt ohne Aufpreis streamen. Dabei handelt es sich um absolut sehenswerte Highlights voller Starpower, großer Gefühle und unvergesslicher Szenen.

"Blue Valentine" (2010)

Der Titel des Films führt ein wenig in die Irre, denn „Blue Valentine“ ist keinesfalls ein romantisierter Blick auf eine Beziehung. Regisseur und Drehbuchautor Derek Cianfrance („Roofman“) erzählt die Geschichte des Paares Dean und Cindy auf so ungeschönte, authentische und emotional aufwühlende Weise, dass es mitunter ganz schön wehtut.

Das bedeutet allerdings nicht, dass das Liebesdrama keinen Platz für Romantik lässt: So gehört beispielsweise eine Szene, in der Dean für seine Angebetete spontan Ukulele spielt, zu den wohl wunderschönsten cineastischen Momenten der letzten 20 Jahre. Ryan Gosling und Michelle Williams werfen sich mit beeindruckender Furchtlosigkeit in ihre Rollen und erhöhen durch ihr herausragendes Spiel die raue Intensität des Films.

Cianfrance taucht sein grandioses Star-Duo in körnig-bittersüße Bilder, die die melancholische Wucht der anachronistischen Erzählung perfekt widerspiegeln. „Blue Valentine“ gelingt das große Kunststück, auch ohne überhöhte Sentimentalität durchgängig zu bewegen – ein herzzerreißendes Wunder von Film!

"Mindhunters" (2004)

Bevor die Regiekarriere von Renny Harlins („Cliffhanger“, „Deep Blue Sea“) ab Mitte der 2000er den Bach runterging, konnte er mit dem Thriller „Mindhunters“ glücklicherweise nochmal zeigen, was in ihm steckt. Leider floppte auch dieses Werk des Finnen, was schade ist, denn der Film wartet mit cleveren inszenatorischen Ideen, gut aufgelegten Darsteller*innen (u. a. Christian Slater, Val Kilmer und LL Cool J) sowie einer hochspannenden Handlung voller Twists auf.

Der Plot ist simpel, aber effektiv: Eine Gruppe angehender FBI-Profiler wird für ihre Abschlussprüfung auf einen verlassenen Militärstützpunkt verfrachtet, um dort einen fiktiven Serienmörder namens Der Puppenspieler zu fassen. Schnell stellt sich heraus, dass es ein echter Irrer auf die Agent*innen abgesehen hat, die nun der Reihe nach dezimiert werden. Das gemeinsame Rätselraten mit den überlebenden Figuren, wer denn nun der Täter sein könnte, macht dank zahlreicher falsch gelegter Fährten unglaublich viel Spaß und treibt den Nervenkitzel-Pegel mit jeder Minute nach oben.

Harlin schuf mit „Mindhunters“ eine düster-unterhaltsame Mischung aus Whodunit-Krimi, Psycho-Thriller und sogar ein wenig Slasher-Horror, ist sich dem 90er-B-Movie-Charme seines Streifens aber jederzeit bewusst. Wer sich darauf einlässt, wird mit einem stilsicheren und mit originellen Settings gespickten Reißer belohnt.

"My Old Ass" (2024)

Gerade einmal sechs User-Bewertungen bei FILMSTARTS stehen sinnbildlich dafür, dass „My Old Ass“ hierzulande bedauerlicherweise noch viel zu unbekannt ist. Das sollte sich unbedingt ändern, denn diese kleine Indie-Filmperle von Regisseurin Megan Park ist einfach viel zu gut, um so unbeachtet zu bleiben. Die 90 Prozent-Quote an positiven Kritiken bei Rotten Tomatoes kommt schließlich nicht von ungefähr.

Park bringt in „My Old Ass“ Coming-of-Age-Drama mit Zeitreise-Comedy stimmig und unaufdringlich zusammen und verpasst so beiden Genres gleichermaßen eine Frischzellenkur. Die Geschichte der Jugendlichen Elliott (Maisy Stella), die nach der Einnahme von halluzinogenen Pilzen ihrem 39-jährigen Ich (Aubrey Plaza) begegnet, ist so witzig wie berührend und hat dabei auch noch einige tiefgründige Wahrheiten über das Leben zu bieten.

Stella und Plaza spielen sich vor der Kamera gekonnt die Bälle zu und finden genau die richtige Balance zwischen Komik und Tragik. Dank ihnen und der sympathisch-smarten Story ist „My Old Ass“ das perfekte Werk für Herz und Verstand.

Während Amazon tatsächlich viele sehenswerte Filme im Angebot hat, schläft die Konkurrenz aber ebenfalls nicht:

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