Neu auf Amazon Prime Video: Der Auftakt einer düsteren Horror-Trilogie – vom "Cliffhanger"- & "Stirb langsam 2"-Macher
Pascal Reis
Pascal Reis
-Redakteur
Ob "Rosemaries Baby", "Halloween", "Cannibal Holocaust" oder "Scream": Pascal liebt das Horrorkino in seiner ganzen verstörenden Schönheit.

Mit „The Strangers: Chapter 1“ hat sich „Stirb langsam 2“-Macher Renny Harlin dem maskierten Killer-Trio angenommen, welches 2008 in „The Strangers“ sein erfolgreiches Debüt feierte. Den Trilogie-Auftakt könnt ihr jetzt bei Amazon Prime Video.

The Strangers“ avancierte 2008 nicht nur zum Box-Office-Hit, sondern konnte sich auch unter Horror-Liebhaber*innen Kultstatus aneignen. Beeindruckend an dem Home-Invasion-Schocker von Bryan Bertino war indes nicht nur die bedrückende Klarheit der Inszenierung, sondern auch der Nihilismus, der sich in einem unvergesslich bitteren Finale vollends entladen durfte.

Nachdem 2018 mit „The Strangers: Opfernacht“ ein Sequel in die Kinos kam, das dem direkten Vorgänger sowohl kommerziell als auch künstlerisch insgesamt nicht mehr gerecht wurde, sollte „Stirb langsam 2“-Macher Renny Harlin die Uhren auf null setzen.The Strangers: Chapter One“, der nun im Abo von Amazon Prime Video gestreamt werden kann, bildet den losgelösten Auftakt für eine Trilogie rundum die maskierten Psycho-Killer:

Darum geht’s in "The Strangers: Chapter One"

Jeff (Ryan Bown) und Maya (Madelaine Petsch) sind seit fünf Jahren ein Paar. Sie machen eine Reise aufs Land und halten schließlich im provinziellen Oregon, um dort in einem Diner einen Happen zu essen. Dass sie dabei argwöhnisch von den Einheimischen beobachtet werden, entgeht Jeff und Maya natürlich nicht.

Als sie wieder aufbrechen wollen, springt ihr Wagen nicht mehr an. Natürlich sind in der lokalen Werkstatt auch die nötigen Ersatzteile nicht zur Hand. Also mietet sich das Pärchen spontan eine Airbnb-Unterkunft. Nachdem es sich die beiden dort bequem gemacht haben, klopft es plötzlich an der Tür – und der Horror nimmt seinen Lauf...

Lohnt sich der Film?

Falls ihr euch ein Gruselbrett von „The Strangers: Chapter One“ erwartet, werdet ihr wohl enttäuscht. Renny Harlin liefert einen generischen Genrevertreter ab, der nur bedingt Interesse an den beiden Fortsetzungen „The Strangers: Chapter Two“ und „The Strangers: Chapter Three“ macht. Im Fazit seiner 2,5-Sterne-Kritik schreibt Chefredakteur Christoph Petersen:

„Nach dem Vorbild von David Gordon Greens wahnsinnig rentabler ‚Halloween‘-Trilogie ist der ‚The Strangers‘-Reboot direkt auf drei Teile angelegt. Aber für solche übergreifenden Erzählungen ist das titelgebende Trio, das bisher vor allem mit purem No-Nonsense-Terror punkten konnte, einfach nicht ausgelegt. Darunter leidet nun auch 'The Strangers: Chapter 1', dessen Finale so nicht mal ansatzweise eine ähnliche Kraft entwickelt wie das nachhaltig niederschmetternde Original. Da helfen auch ein zwischenzeitig durchaus ungemütliche Sphären erreichender Anspannungs-Level und Madelaine Petsch als vielversprechende neue Scream Queen nur bedingt.“

„The Strangers: Chapter 2“ gibt es bereits als kostenpflichtiges VoD bei Amazon Prime Video. Den Trailer könnt ihr euch nachfolgend anschauen:

Dies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits zuvor auf FILMSTARTS erschienenen Artikels.

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