Neu auf Netflix: Das Regiedebüt eines Hollywood-Megastars – tief berührend und erstklassig besetzt
Stephanie Heuser
Stephanie Heuser
-Freie Autorin
Stephanie ist ein absoluter Filmjunkie: Die Liebe zum Kino begann bereits in jungen Jahren mit Disney-Filmen und ist bis heute ungebrochen. Sie interessiert aber nicht nur, was auf der Leinwand, sondern auch, was hinter den Kulissen passiert.

Dass Kate Winslet eine herausragende Schauspielerin ist, steht außer Zweifel. Nun steuert die Oscar-Preisträgerin eine zweite Karriere an: Sie gibt ihr Debüt als Regisseurin und inszeniert das Drehbuch eines Familienmitglieds mit Star-Besetzung.

Weihnachtsfilme, die Netflix herausbringt, gehören mittlerweile zu den Feiertagen wie Geschenke unterm geschmückten Tannenbaum. Alleine dieses Jahr hat der Streaminganbieter mit dem großen N bisher mit „A Merry Little Ex-Mas“, „Champagne Problems“, „Jingle Bell Heist – Der große Weihnachtsraub“ und „My Secret Santa“ vier neue Christmas-RomComs herausgebracht.

Pünktlich zur Weihnachtszeit reiht sich mit „Goodbye June“ ein weiterer Netflix-Film ins Programm ein – einer, der zwar im festlichen Ambiente spielt, aber deutlich macht, dass hier kein beschwingt-leichtes Wohlfühl-Weihnachtsfilmchen auf das Publikum wartet. Im Zentrum stehen Liebe und Abschied – und die Frage, wie eine einst entfremdete, in alle Richtungen zerstreute Familie über diese Emotionen hinweg erneut zueinanderfinden kann.

Außerdem ist der Film das Regiedebüt von Oscar-Preisträgerin Kate Winslet. Dabei setzt sie nicht irgendein beliebiges Skript um, sondern das Debütdrehbuch ihres ältesten Sohnes Joe Anders. Anders, der aus einer bekannten Filmfamilie stammt – sein Vater ist „American Beauty“-Regisseur Sam Mendes – arbeitet selbst hauptsächlich als Schauspieler.

Goodbye June“ feiert am 24. Dezember 2025 weltweit seine Premiere bei Netflix. Um sich zudem für große Filmpreise wie die Oscars zu qualifizieren, wird das Familiendrama bereits ab dem 12. Dezember in ausgewählten Kinos in den USA und Großbritannien gezeigt. Auch die Schauspielriege, die Winslet für ihr Debüt um sich versammelt, ist oscarwürdig.

Darum geht es in "Goodbye June"

Kurz vor Weihnachten verschlechtert sich Junes Gesundheitszustand dramatisch. Das zwingt ihre vier erwachsenen Kinder, sich mit der realen Aussicht auf ihren Abschied auseinanderzusetzen. Alte Konflikte, lange verdrängt, brechen zwischen den Geschwistern rasch wieder auf. Während die drei Töchter, ihr jüngerer Bruder und der eigenwillige Vater versuchen, mit der belastenden Situation umzugehen, übernimmt June selbst die Kontrolle. Mit entwaffnendem Humor, schonungsloser Ehrlichkeit und großer Zuneigung inszeniert sie ihren Abschied nach ihren eigenen Regeln – und stellt ihre Familie damit bewusst vor die Aufgabe, sich neu zu begegnen...

Die Titelrolle in „Goodbye June“ übernimmt Oscar-Preisträgerin Helen Mirren („Die Queen“). Ihre Kinder werden von Kate Winslet, Toni Collette (2000 für ihre Rolle in „The Sixth Sense“ als beste Nebendarstellerin für einen Oscar nominiert), Andrea Riseborough („Possessor“) und Johnny Flynn („Ripley“) dargestellt. Den Ehemann von Mirrens Figur gibt Timothy Spall, der Todesser Peter Pettigrew alias Wurmschwanz aus der „Harry Potter“-Reihe.

Stephen Merchant („Logan - The Wolverine“), Fisayo Akinade („Heartstopper“), Jeremy Swift („Ted Lasso“) und Raza Jaffrey aus der neuen David-Duchovny-Serie „Malice“ werden in weiteren, bisher noch unbenannten Parts zu sehen sein.

Dreifach-Job für "Goodbye June": So kam Kate Winslet dazu

Im Gespräch mit Digital Spy sagte Winslet über ihr Regiedebüt, dass sie ursprünglich nur geplant habe, den Weihnachtsfamilienfilm zu produzieren und die Hauptrolle zu spielen. Als die Aussicht kam, die Regie des Films zu übernehmen, dachte die Oscar-Gewinnerin zunächst, sie „könne nicht drei Jobs bei einer Produktion machen“.

„Ich weiß, dass ich gut im Multitasking bin, aber das sind zu viele Dinge“, sagte sie ergänzend dazu. „Ich habe verzweifelt versucht, mich neu zu besetzen [und] hatte eine wirklich gute Liste von ein paar Leuten, die in dieser Rolle absolut brillant gewesen wären.“

Aber dann hat sie sich zum Ende ja doch noch umentschieden - und es ist ein durchaus sehenswerter Film dabei herausgekommen, was auch FILMSTARTS-Kritiker Lutz Granert in seiner offiziellen Besprechung zum Film feststellt.

Und apropos Multitasking: Neben „Goodbye June“ ist Winslet auch im heiß erwarteten Blockbuster „Avatar: Fire And Ash“ von James Cameron im Kino zu sehen. Ob der Film den gigantischen Erwartungen an der Kinokasse gerecht wird, erfahrt ihr hier:

Schon jetzt über eine Million Zuschauer allein in Deutschland: "Avatar 3: Fire And Ash" stürmt an die Spitze der Charts!

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