2025 trauerte Hollywood um Robert Redford. Der legendäre Schauspieler und Regie-Oscar-Gewinner („Eine ganz normale Familie“) starb am 16. September im Alter von 89 Jahren.
Redford zählte dank Klassikern wie „Der Clou“ oder „Die Unbestechlichen“ ohne Frage zu den prägendsten Persönlichkeiten der Branche. Zudem gründete er im Jahr 1978 – benannt nach seiner Figur aus „Butch Cassidy und Sundance Kid“ – das renommierte Sundance Film Festival in Utah, das heute als eine der wichtigsten Plattformen für unabhängige Filme gilt. Noch 2014 ehrte ihn das Time Magazine als eine der 100 einflussreichsten Personen der Welt.
Meryl Streep verliebte sich bei Dreharbeiten in Robert Redford
Redford war dabei nicht nur eine der größten Berühmtheiten der Traumfabrik – Fans und Kolleg*innen schätzten ihn auch für seinen Charakter. Immer wieder wurde er für seine Professionalität gelobt sowie als enorm bescheidener, freundlicher Mensch beschrieben. Kein Wunder, dass der auch aus dem MCU bekannte Mime („Captain America 2: The Return Of The First Avenger“) zahlreiche Freundschaften zu anderen Stars pflegte. Dazu gehörte auch Meryl Streep, mit der Redford zwei Mal vor der Kamera stand – für das von ihm selbst inszenierte Politdrama „Von Löwen und Lämmern“ (2007), vor allem aber natürlich die längst zum Klassiker avancierten Liebesfilm „Jenseits von Afrika“ (1985).
Bereits zur Veröffentlichung des letztgenannten Films geriet die dreifache Oscar-Preisträgerin (u.a. „Sophies Entscheidung“) über ihren Leinwandpartner regelrecht ins Schwärmen. Im Interview mit dem South Florida Sun Sentinel gab Streep zu Protokoll (via Sensacine.com): „Wir haben uns richtig kennengelernt, nachdem er in Afrika angekommen war. Ich habe mich sehr in ihn verliebt, was die Romanze auf der Leinwand erleichtert hat. Es ist ein Vergnügen, mit ihm zu arbeiten.“
Die heute 76-Jährige fährt fort: „Er hat eine ungewöhnliche Qualität für einen Mann: Er ist sehr aufgeschlossen und kann sehr gut zuhören. Das ist ein Attribut, das man normalerweise mit Frauen verbindet. Für sie ist es also sehr einfach, mit ihm zu sprechen.“
Auch im Gespräch mit Variety hat Streep bekräftigt, dass sie auch in der Realität in ihren Co-Star verliebt war. Besonders während der Szene, in der Redford ihr die Haare wäscht, flammten bei ihr entsprechende Gefühle auf. „Es ist in gewisser Weise eine Sexszene, weil es so intim ist“, so die „Der Teufel trägt Prada“-Darstellerin. „Wir haben so viele Szenen gesehen, in denen Menschen Sex haben, aber so einen liebevollen, zärtlichen Moment gibt es sonst nur selten. Ich habe mich beim fünften Take in ihn verliebt.“
Doch damit nicht genug: In dem Buch „Queen Meryl: The Iconic Roles, Heroic Deeds, And Legendary Life Of Meryl Streep*“ nennt die Schauspielerin Redford einen „Herzensbrecher“ und bekennt, sie sei „verrückt nach ihm“ gewesen. „Er ist der beste Küsser, mit dem ich je gedreht habe“, so Streep.
So hat Streep auf den Tod ihres Kollegen reagiert
Auf die Nachricht von Redfords Tod hat Streep dementsprechend emotional reagiert. „Einer der Löwen ist gestorben“, schreibt sie in einem Statement in Anlehnung an die thematische Bedeutung der Tiere in „Jenseits von Afrika“ (via Entertainment Weekly). „Ruhe in Frieden, mein geliebter Freund.“
Mit einem anderen, nicht minder berühmten Kollegen gestaltete sich die Zusammenarbeit schon etwas schwieriger. Warum Clint Eastwood beim Dreh kein Wort mit Meryl Streep wechseln wollte, erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel:
Clint Eastwood: So "beunruhigte" er Meryl Streep am SetDies ist eine aktualisierte Wiederveröffentlichung eines bereits zuvor auf FILMSTARTS erschienenen Artikels. Ein ähnlicher Artikel ist zuvor bereits auf unserer spanischen Schwesternseite Sensacine.com erschienen.
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