„The Brave And The Bold“ alias der „Batman“-Film im neuen DC-Universum (DCU) wurde bereits vor knapp drei Jahren angekündigt, nämlich Ende Januar 2023. Im Juni 2023 stieß dann Regisseur Andy Muschietti („ES“, „The Flash“) zum Projekt, doch seitdem gab es ziemlich wenig über das Projekt zu berichten. Bislang wurde nicht einmal enthüllt, wer sich um das Drehbuch des „Batman“-Films kümmert, weil DCU-Mastermind James Gunn diese Personalie unbedingt geheim halten wollte. Nun ist die Fledermaus jedoch aus dem Sack:
Wie der bestens vernetzte Hollywood-Insider Jeff Sneider in seinem Newsletter TheInsneider berichtet, ist Christina Hodson die aktuelle Drehbuchautorin von „Batman: The Brave And The Bold“. DC-Fans werden diesen Namen kennen: Hodson schrieb nämlich die Drehbücher zu „Birds Of Prey: The Emancipation Of Harley Quinn“ und dem bereits genannten „The Flash“. Außerdem verfasste sie das Skript zu „Batgirl“, der im August 2022 von Warner eingestampft wurde, obwohl der Film komplett abgedreht war.
Ist Christina Hodson weiterhin die "Batman"-Drehbuchautorin?
Für Hodson, die außerdem auch die Drehbücher zum „Transformers“-Spin-Off „Bumblebee“ und dem kommenden „Fast & Furious 11“ geschrieben hat, wäre „The Brave And The Bold“ also bereits die vierte DC-Arbeit. Ob Hodson bereits eine erste Drehbuchfassung eingereicht hat, konnte Sneider jedoch nicht herausfinden. Und auch, ob sie die finale beziehungsweise einzige Drehbuchautorin des „Batman“-Films bleibt, ist unklar.
So schreibt auch Jeff Sneider in seinem Newsletter, dass Hodsons bisherige DC-Filme in der Fangemeinschaft durchaus umstritten sind und dass Hodsons Arbeit an „The Brave And The Bold“ womöglich deswegen geheim gehalten wurde. So könnte man eine andere Autorin oder eine anderen Autoren an Bord holen, ohne dass deswegen direkt von „Problemen“ bei der Arbeit am Film die Rede wäre.
Aktuell sei aber wirklich Christina Hodson die Drehbuchautorin des „Batman“-Films, betont Sneider im Newsletter, auch wenn sie aktuell an einem Feuerwehr-Film für Regisseur Ron Howard arbeite. Bis „The Brave And The Bold“ gedreht wird, dauert es aber offenbar sowieso noch eine ganze Weile. Kürzlich gab James Gunn nämlich zu Protokoll, dass man Matt Reeves und seinem „The Batman 2“ auf keinen Fall mit einer DCU-Version der Figur das Rampenlicht stehlen werde. Vor 2028 wird es hier also eher keine großen Entwicklungen geben.
Ist der "Batman"-Film überhaupt noch "The Brave And The Bold"?
Eine Sache wollen wir hier aber auch nicht unerwähnt lassen: Jeff Sneider deutet in seinem Newsletter mehrmals an, dass das ursprünglich als „The Brave And The Bold“ angekündigte Projekt über Batman und seinen leiblichen Sohn Damian Wayne mittlerweile zu einem ganz anderen Film geworden ist.
Ob Sneider hier über Insider-Informationen verfügt, die er noch nicht bestätigen konnte oder mit seiner Leserschaft teilen möchte, wissen wir nicht. Aber er schreibt etwa, dass die Geheimhaltung um Hodsons Verpflichtung auch einen anderen Grund haben könnte – so könne Gunn nämlich verhindern, dass bekannt werde, woran Hodson wirklich arbeite, spekuliert Sneider. Und später bezeichnet er den Film als „Projekt mit Batman-Fokus, das als ‚The Brave And The Bold‘ bekannt ist“ (man beachte das kursive „bekannt“!)
Könnte es also sein, dass der Film sich mittlerweile von einem Vater-und-Sohn-Stück mit Bruce und Damian Wayne zu einem „World's Finest“ mit Batman und Superman oder gar einem „Justice League“-Film gewandelt hat? Wirkliche Solofilme gibt es im DCU ja anscheinend eher selten, egal, ob „Superman“, „Supergirl“ oder der kommende „Superman 2: Man Of Tomorrow“, in dem ebenfalls noch eine andere Heldin mitwirkt:
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